Mitten in der Natur, fernab jeglicher Lichtverschmutzung, scheint ein endloser Sternenhimmel zum Greifen nah. Haben Sie schon einmal versucht, dieses beeindruckende Erlebnis fotografisch festzuhalten – und waren mit dem Ergebnis unzufrieden?
Mit Ihrer Spiegelreflexkamera und gezielten manuellen Einstellungen können Sie auch bei wenig Licht herausragende Ergebnisse erzielen. Dank des großen Bildsensors eignet sich die Spiegelreflexkamera besonders für die Aufnahme von Nachtlandschaften. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Aspekte vor, die Sie beim Fotografieren des Sternenhimmels beachten sollten.
1. ISO niedrig halten und Bildrauschen minimieren
Der ISO-Wert Ihrer Kamera steuert die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Ein hoher ISO-Wert sorgt zwar für mehr Helligkeit bei wenig Licht, erhöht aber auch das Bildrauschen. Finden Sie zunächst den optimalen ISO-Wert, der eine natürliche Bildqualität ohne störendes Rauschen gewährleistet.
Nachthimmel, aufgenommen mit hohem ISO-Wert (12800). Die Sterne sind sichtbar, aber das Bildrauschen ist deutlich erkennbar.
2. Lange Belichtungszeit für mehr Licht
Die Belichtungszeit bestimmt, wie lange der Verschluss der Kamera geöffnet bleibt. Je länger die Belichtung, desto mehr Licht gelangt auf den Bildsensor. Gerade für die Nachtfotografie ist eine längere Belichtungszeit entscheidend. Erhöhen Sie nicht den ISO-Wert, sondern setzen Sie gezielt auf eine längere Verschlusszeit. So fängt Ihre Kamera mehr natürliches Licht ein und Sie erhalten klare, authentische Nachtaufnahmen.
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Ein gelungenes Beispiel: Der ISO-Wert wurde optimal eingestellt, das Bild bleibt weich und die Nachtlandschaft ist klar erkennbar.
3. Stativ ist unverzichtbar
Bei langen Belichtungszeiten führt schon die kleinste Bewegung der Kamera zu unscharfen oder verwackelten Bildern. Um die zuvor genannten Tipps erfolgreich umzusetzen, ist ein Stativ unerlässlich. Mit einem stabilen Stativ können Sie auch bei 15–30 Sekunden Belichtungszeit gestochen scharfe Aufnahmen des Nachthimmels festhalten – unabhängig von den äußeren Bedingungen.
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Mit Stativ und langer Belichtungszeit lässt sich die Bewegung der Sterne während der Aufnahme sichtbar machen.






