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※ cizucu認定ライター masa による寄稿マガジンです。
Mit sinkenden Temperaturen beginnt auch dieses Jahr die Saison der Herbstfotografie. Herbstlaub ist ein faszinierendes Motiv, das den Wechsel der Jahreszeiten symbolisiert.
Die leuchtenden Farben des Herbstlaubs wirken auf den ersten Blick fotogen, doch es ist überraschend schwierig, Bäume mit vielen Blättern eindrucksvoll abzulichten. In diesem Artikel beleuchten wir wichtige Punkte, die Sie bei der Herbstfotografie beachten sollten.
Licht bewusst einsetzen und Ort sowie Zeit wählen
Wie auch bei alltäglichen Schnappschüssen gilt bei der Herbstfotografie: Licht ist entscheidend. Ein geringer Helligkeitskontrast kann dazu führen, dass das Laub flach und uninteressant wirkt. Durch die bewusste Nutzung von Licht und Schatten können Sie jedoch beeindruckende, dreidimensionale Fotos erstellen.

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Wälder oder Berge, wo wenig Licht eindringt, sind oft schwieriger zu fotografieren. Für Anfänger eignen sich Orte wie Parks, Tempel oder Alleen, wo das Licht leichter einfällt.
Außerdem harmoniert Herbstlaub besonders gut mit warmem Licht. Fotografieren Sie daher am besten in den Stunden, wenn die Sonne tiefer steht, um warme, herbstliche Bilder zu kreieren.
Mit Blendenvorwahl fotografieren
Bei farbintensiven Motiven wie Herbstlaub kann es effektiv sein, die Blätter als Bokeh zu nutzen. Andererseits können Sie durch Abblenden die feinen Details der Blätter im gesamten Bild einfangen. Es gibt kein richtig oder falsch – passen Sie die Blende je nach Situation und persönlichem Geschmack an, um ansprechende Fotos zu erstellen.

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Für die Herbstfotografie empfiehlt es sich, im Blendenvorwahlmodus (A/Av-Modus) zu fotografieren. Bei Tageslicht können Sie die Verschlusszeit auf Automatik stellen und die ISO-Empfindlichkeit an die Lichtverhältnisse anpassen. Danach müssen Sie nur noch die Blende entsprechend Ihrer Bildvorstellung einstellen.
Perspektiven wechseln und Motive entdecken
Beim Anblick von farbenfrohen Ginkgos oder Ahornbäumen neigt man dazu, sich auf die Bäume selbst zu konzentrieren. Um jedoch abwechslungsreiche Fotos zu erstellen, sollten Sie verschiedene Perspektiven ausprobieren.

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Zum Beispiel können Sie sich auf herabgefallenes Laub konzentrieren und Nahaufnahmen machen oder die Reflexionen der Farben auf der Wasseroberfläche einfangen. Auch wenn man oft nach oben schaut, um das Laub zu bewundern, lohnt es sich, den Blick gelegentlich nach unten zu richten.
Worauf Sie bei der Herbstfotografie achten sollten
Wie bereits erwähnt, ist die Nutzung von Licht entscheidend. Beim Fotografieren von Bäumen mit feinen Konturen sollten Sie jedoch auf Farbsäume (Fringing) achten, die an den Rändern von Objekten mit starkem Helligkeitskontrast auftreten können.
Farbsäume sind nicht unbedingt ein No-Go, aber achten Sie darauf, ob sie zu Ihrem gewünschten Stil passen, und berücksichtigen Sie die Fähigkeiten Ihrer Linse und Nachbearbeitung.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist die natürliche Farbwiedergabe. Zwar ist es eine Möglichkeit, die Farben des Herbstlaubs künstlich zu verstärken, doch als Symbol der Jahreszeit wirken natürliche Farben oft ansprechender und harmonischer.



