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By cizucu ·

Cover photo by ヤマカワ
„Komorebi“ ist ein globaler Online-Fotowettbewerb von cizucu, an dem alle teilnehmen können, die als Kreative bei cizucu registriert sind. Aus den Einreichungen werden herausragende Fotos ausgewählt. Damit möchte cizucu neue Talente entdecken und sie gemeinsam mit der Community unterstützen.
Das Thema dieses Wettbewerbs lautete „Komorebi“.
„Komorebi“ ist ein japanischer Begriff für Sonnenlicht, das durch die Zwischenräume im Blätterdach fällt und Muster aus Licht und Schatten auf den Boden, auf Wände oder auf die Haut eines Menschen zeichnet. Mit jedem Windhauch gerät es in Bewegung und nimmt eine Gestalt an, die sich niemals wiederholt.
Beim Betrachten dieses Lichts können sich die Konturen vertrauter Szenerien auflösen und mit zarten Tagträumen oder längst vergessenen, fernen Erinnerungen verschmelzen.
Licht, das durch die Blätter rieselt, im Wind tanzende Schatten, Muster auf Gebäudefassaden oder die Silhouette eines Menschen, der im Licht verweilt: Die Community hat viele jener flüchtigen Träumereien festgehalten, die sie im Komorebi entdeckt hat.
Im Folgenden stellen wir einige der Einreichungen und die Gewinnerfotos vor.

Photo by Kamil
Kamil
📷 Leitzphone powered by Xiaomi
cizucu-Redaktion
Das Licht auf dem Weg scheint uns zu zeigen, wo wir kurz stehen bleiben sollten. Auf der einen Seite liegt die Wiese in der Sonne, auf der anderen stehen die Bäume im tiefen Schatten. Wenn man sich vorstellt, dort entlangzugehen, meint man fast, die Wärme der Sonne und die kühle Luft im Schatten zu spüren.

Photo by Julie wei
Julie wei
cizucu-Redaktion
Die Pflanzen auf dem Vorhang scheinen im durchscheinenden Licht dichter zu werden. Entlang der Stofffalten wechseln sich helle und dunkle Partien ab, sodass im Zimmer ein kleiner Platz im Schatten von Bäumen entsteht. Durch den Gedanken an Komorebi wird ein Stück Stoff plötzlich zu einer ganzen Landschaft – genau diese Sichtweise hat uns innehalten lassen.

Photo by Yudaicho
Yudaicho
cizucu-Redaktion
Das Licht zeichnet die spitz zulaufenden Ränder der Pflanze nach. Überall im dichten Dunkel blitzen helle Stellen auf, und mit jedem Blick taucht eine andere Form auf. Darin spürt man die Kraft des Lebens, das dem Licht entgegenwächst. Komorebi und die Widerstandskraft der Pflanze kommen hier zusammen und machen noch deutlicher, dass dieses Wachsen im Licht direkt vor unseren Augen weitergeht.

Photo by 服部まいこ
服部まいこ
📷 FUJIFILM X100V
cizucu-Redaktion
Wenn dieses Kind das Foto eines Tages wiedersieht, erinnert es sich vielleicht nicht mehr daran, warum es stehen geblieben ist. Aber womöglich erkennt es den Blick, der damals auf ihm ruhte. Der Becher in der Hand, das Licht auf der Kleidung und rund um die Füße – all das wollte die Person hinter der Kamera offenbar festhalten. Genau dieses Gefühl vermittelt das Foto. Der Auslöser wurde nicht gedrückt, weil an diesem Tag etwas Besonderes geschah, sondern weil dieses Kind in diesem Moment dort war.

Photo by ヤマカワ
ヤマカワ
📷 OLYMPUS PEN E-P5
cizucu-Redaktion
Uns gefällt besonders das weich verschwimmende Licht, durch das selbst das harte Pflaster sanft wirkt. Auf dem Boden breitet sich weißes Licht aus, während auf dem Wasser kleine Reflexe funkeln. Dasselbe Komorebi verändert seinen Ausdruck je nachdem, worauf es trifft. Der Blick wandert zwischen diesen Stellen hin und her, bis man seine Gedanken loslassen und einfach nur die Helligkeit auf sich wirken lassen möchte.
Wie haben Ihnen die Fotos gefallen? Sie zeigen ganz unterschiedliche Blicke darauf, was sich durch Komorebi in vertrauten Szenen entdecken lässt und welche Gefühle damit verbunden sind. Wir hoffen, dass Sie auch weiterhin die Momente im Alltag fotografisch festhalten, die etwas in Ihnen auslösen.