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By cizucu ·

Cover photo by Natsuki Imoto
„Find Your Frame“ ist ein globaler Online-Fotowettbewerb, der von cizucu präsentiert wird und allen bei cizucu registrierten Kreativen offensteht. Aus den Einreichungen werden herausragende Arbeiten kuratiert, um als Plattform neue Talente zu entdecken und sie zugleich als Community zu fördern.
Das diesjährige Thema lautete: „Deine persönliche Art, Fotografie zu genießen“.
Es gibt so viele Arten, Fotografie zu genießen, wie es Menschen gibt.
Ohne festes Ziel durch die Stadt zu streifen und in dem Moment auszulösen, in dem einen etwas berührt. Sich intensiv mit Licht und Komposition auseinanderzusetzen. Die gemeinsam verbrachte Zeit mit geliebten Menschen festzuhalten. Die entstandenen Fotografien erneut zu betrachten und mit anderen zu teilen.
Uns erreichten zahlreiche Einreichungen, die jene Augenblicke vermitteln, in denen man ganz in der Fotografie aufgeht, und die Freude an der Zeit, die man mit ihr verbringt.
Im Folgenden präsentieren wir die eingereichten und die ausgezeichneten Arbeiten.

Foto von Yoshiki
Yoshiki
📷 FUJIFILM X20
cizucu-Redaktion
Die aneinandergereihten Halteschlaufen lenken den Blick in die Tiefe. Selbst der vertraute Innenraum eines Verkehrsmittels, den man vom Pendeln und Unterwegssein kennt, kann durch einen veränderten Standpunkt und eine neue Kadrierung zu einer derart spielerischen Szenerie werden. Diese Arbeit vermittelt die besondere Freude der Fotografie, im Alltag einen ganz eigenen Bildrahmen zu entdecken.

Foto von かんとりーまあむ藤井
かんとりーまあむ藤井
cizucu-Redaktion
Die aus der Vogelperspektive aufgenommene Fotografie lässt eine rätselhafte Form hervortreten, die an eine Zahl oder ein Zeichen erinnert. Das blasse Hellblau, das Sonnenmotiv und die Linien der umliegenden Gebäude, die sich darin spiegeln, überlagern sich zu einer neuen visuellen Ordnung. Darin zeigt sich ein Blick, der selbst an einem nicht mehr genutzten Ort eine neue formale Faszination entdeckt. Eine Arbeit, deren überraschende Entdeckung man unmittelbar mit anderen teilen möchte.

Foto von coimo
coimo
Ohne nach oben zu blicken
cizucu-Redaktion
In einer kleinen Pfütze zu Füßen der fotografierenden Person findet die gesamte Szenerie aus Ampel und Stromleitungen Platz. Ganz im Sinne des Titels „Ohne nach oben zu blicken“ verwandelt sich das vertraute Stadtbild durch eine andere Perspektive in einen überraschend neuen Anblick. Die Arbeit bringt die besondere Faszination der Street Photography zum Ausdruck: beim Gehen nach zufälligen Spiegelungen zu suchen.

Foto von Fred
Fred
Ich beobachte gerne, was mich umgibt.
Ich konzentriere mich auf Formen und Anordnungen.
Diese Art grafischer Fotografie ist wahrscheinlich das, was ich am meisten mag: in einer alltäglichen Situation ein Gleichgewicht zu finden.
cizucu-Redaktion
Die feinen Wellen auf der Wasseroberfläche, die Wiederholung des Steinpflasters und die markante Diagonale entlang ihrer Grenze verwandeln eine alltägliche Szenerie in eine grafische Komposition. Auch in den Abständen und Körperhaltungen der verstreuten Personen liegt ein stiller Rhythmus, der die Freude am Beobachten von Formen und Anordnungen eindrücklich vermittelt. Eine Arbeit voller fotografischer Entdeckungslust, die an einem vertrauten Ort ein ganz persönliches Gleichgewicht sichtbar macht.

Foto von Natsuki Imoto
Natsuki Imoto
cizucu-Redaktion
Durch ein sanftes Lichtband, das Meer und Himmel durchquert, bewegt sich still die Silhouette einer einzelnen Person. Durch die bewusst eingesetzte Bewegungsunschärfe lösen sich sowohl die Wellen als auch die Figur im Fluss der Zeit auf. So bildet die Arbeit nicht lediglich die sichtbare Szenerie ab, sondern bringt auch die wahrgenommene Geschwindigkeit und ihren Nachhall zum Ausdruck. Sie verkörpert eine freie, persönliche Freude an der Fotografie, die Wirklichkeit durch die Kamera in eigene Farben und Formen zu verwandeln.

Foto von カク
カク
Ein zufällig beim Spazieren entdeckter Rahmen – nur für mich.
Ein zufällig beim Gehen entdeckter Rahmen für mich.
📷 SONY α1 II
cizucu-Redaktion
Der Schatten einer Person auf einer leuchtend roten Wand wird von einem weißen Geländer und schwarzen Linien eingefasst und verdichtet sich zu einem improvisierten Porträt. Ganz im Sinne der Worte „Ein zufällig beim Spazieren entdeckter Rahmen – nur für mich“ beeindruckt die Perspektive, die Licht, Farbe und urbane Strukturen spielerisch zu einem Werk komponiert. Die Freude am Fotografieren wird unmittelbar spürbar: Eine zufällige Begegnung verwandelt sich in einen unverwechselbar persönlichen Ausdruck.
Wie haben Ihnen die Arbeiten gefallen?
Die diesmal eingereichten Werke machten die Freude sichtbar, in vertrauten Szenerien Formen und Licht zu entdecken, den Reiz zufälliger Begegnungen festzuhalten und die Freiheit, einen gegenwärtigen Moment in eine ganz persönliche Ausdrucksform zu verwandeln.
Selbst wenn wir dieselben Orte durchqueren und dieselben Dinge sehen, sind die Augenblicke, die uns berühren, und die Gründe, aus denen wir die Kamera heben, für jeden Menschen andere. Vielleicht ist es gerade diese Verschiedenheit, die einer Fotografie eine individuelle Perspektive und Geschichte verleiht – und daraus die Freude entstehen lässt, sie mit anderen zu teilen.
Lassen Sie sich auch künftig nicht von festgelegten fotografischen Konventionen einschränken, sondern suchen Sie weiter nach jenem Bildrahmen, der Sie vollkommen in den Bann zieht.