Mit dem Beginn eines neuen Lebensabschnitts im Frühling verändern sich die Zeitstrukturen durch Arbeit oder Studium oft grundlegend. Es kann herausfordernd sein, Zeit und Energie für Ausflüge zu finden.
Wir stellen Ihnen heute einige Impulse vor, wie Sie auch in hektischen Zeiten die Freude am Fotografieren bewahren und Ihre künstlerische Praxis fortsetzen können.
10 Minuten früher in den Tag starten
Schon ein wenig früher aufzustehen verschafft Ihnen die Muße, auf die jahreszeitlichen und tageszeitlichen Stimmungen, auf Menschen und das Pulsieren der Stadt während des Arbeits- oder Schulwegs zu achten – Dinge, die sonst leicht übersehen werden.
Photo by KITA
Schon wenige Aufnahmen, die Sie am Morgen emotional berühren, können Ihre Motivation für den ganzen Tag steigern.
Kleine Snapshots als Location-Scouting unterwegs
Beim Ausgehen besuchen Sie manchmal ungewohnte Orte. Wenn Sie unterwegs – im Rahmen des Möglichen – ein paar Schnappschüsse machen oder sich die Charakteristika des Ortes sowie das Spiel von Licht und Schatten einprägen, erweitern Sie Ihre fotografischen Möglichkeiten und entdecken neue Locations für zukünftige Projekte.
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Die Konzentrationsspitzen gezielt nutzen
Auch an freien Tagen, an denen die Erschöpfung noch spürbar ist, empfiehlt es sich, gezielt die eigenen Konzentrationsspitzen für die Fotografie zu nutzen.
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Bei Erwachsenen liegt die optimale Konzentrationsdauer meist zwischen 20 und 40 Minuten. Selbst an Tagen, die ganz der Erholung gewidmet sind, lohnt es sich, diese Zeit gezielt zu reservieren – etwa für ein kurzes Shooting im vertrauten Umfeld zum Zeitpunkt des besten Lichts. So entstehen auch in kurzer Zeit dichte, ausdrucksstarke Aufnahmen.
Die Freude am Umweg auf dem Heimweg
Auch wenn Sie morgens oder tagsüber wegen schlechten Wetters nicht wie geplant fotografieren konnten, bietet sich oft auf dem Heimweg am Abend eine neue Gelegenheit. Nach dem Regen erscheinen die Motive in frischem Glanz, und selbst wenn andere Gründe Sie tagsüber gehindert haben, genießen Sie abends mehr zeitliche und mentale Freiheit.
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Ob für wenige Minuten oder bis Sie zufrieden sind – ein Wechsel der Tageszeit eröffnet Ihnen neue fotografische Perspektiven, die sich vom Tageslicht unterscheiden.
Auch das Loslassen ist eine wertvolle Entscheidung
Die hier vorgestellten Anregungen sind nur Beispiele. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus, und manchmal ist es – etwa aus familiären oder beruflichen Gründen oder wenn die Gesundheit es erfordert – wichtig, den Mut zum Loslassen zu haben.
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Ein wenig innere und körperliche Gelassenheit spiegelt sich immer auch in der künstlerischen Ausdruckskraft wider. Vergessen Sie nicht: Auch die Entscheidung, einmal loszulassen und es später erneut zu versuchen, ist eine wertvolle Option.






