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         <title>Magazine | cizucu</title>
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         <description><![CDATA[Inspiration, um „dein ganz persönliches Foto“ zu schaffen. Das cizucu Magazine ist ein Medium, das von den neuesten Kamera-Trends und Aufnahmetechniken bis hin zur Philosophie von Kreativen tief eintaucht. Wir liefern Lesestoff, der deinen Ausdruck erweitert, deine Sinne anregt und Fotograf:innen begleitet.]]></description>
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           <title>Magazine | cizucu</title>
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            <title><![CDATA[Photo Poster Project | Die erste Ausstellung beginnt mit einem Foto – mit 김찬호 | ISSUE #281]]></title>
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            <description><![CDATA[„ISSUE“ beleuchtet die Perspektiven und Denkweisen von Kreativen aus aller Welt. Diesmal spricht 김찬호 über die Teilnahme an photo poster project, einer von cizucu organisierten Fotoposter-Ausstellung.]]></description>
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            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 16:00:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Photo Poster Project | Die erste Ausstellung beginnt mit einem Foto – mit 김찬호 | ISSUE #281]]></media:title>
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Es ist eine Community, in der alle ihre Geschichten in einem geschützten Umfeld teilen können, und zugleich eine Gelegenheit, Kreativen aus aller Welt im realen Leben zu begegnen.<br><br>Diesmal haben wir mit 김찬호 gesprochen, der an photo poster project teilgenommen hat.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/ab92da1eb2d94ed1b5ceb8f8bb8640bb/2026-09-ppp-review-by-kim-chanho-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Bitte stellen Sie sich kurz vor!</h1><p>Hallo, ich bin 김찬호. Ich leite die kommerzielle Fotoproduktion Cinema Seoul und dokumentiere Aufführungen, Veranstaltungen, Porträts und Hochzeiten in Fotografie und Film.<br>Wenn ich außerhalb meiner beruflichen Tätigkeit reise, richte ich meine Kamera auf die Menschen und Wahrzeichen, denen ich vor Ort begegne, sowie auf jene flüchtigen Momente, die mich inspirieren.<br><br>Besonders faszinieren mich Kontraste, bei denen ein kleines Motiv vor einer weitläufigen Kulisse erscheint.<br>In wirklich besonderen Augenblicken verzichte ich manchmal darauf, den Auslöser zu betätigen, und bewahre das Gesehene stattdessen unmittelbar in meiner Erinnerung.</p><h1>Was hat Sie zur Teilnahme bewegt?</h1><p>Gerade als ich darüber nachdachte, erstmals auszustellen, begegnete ich zufällig einem Mitglied des Organisationsteams von photo poster project.<br>ppp kannte ich bis dahin nur dem Namen nach von Instagram. Nachdem ich mehr darüber erfahren hatte und eine Ausgabe in Seoul bevorstand, entschied ich mich zur Teilnahme.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/dbb700c2d1e84e14a6d7c8479bc34475/2026-09-ppp-review-by-kim-chanho-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Mich überzeugte das offene Konzept: Anfängerinnen und Anfänger können im selben Ausstellungsraum wie Profis präsentieren, die Teilnehmenden können sich untereinander austauschen und auf Wunsch sogar beim Ausstellungsaufbau mitwirken.</p><h1>Wie haben Sie Ihre Teilnahme erlebt?</h1><p>Es war meine erste Ausstellung, doch dank der großen Erfahrung des Teams konnte ich mich ganz selbstverständlich einfinden, ohne die Teilnahme als schwierig zu empfinden.<br><br>Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, dass zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Ausstellungsraum kamen und den Erläuterungen zu den Arbeiten jedes einzelnen Kreativen bis zum Schluss aufmerksam zuhörten.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/2453bb36677a42d7858d3932fc2f662d/2026-09-ppp-review-by-kim-chanho-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Während meiner Präsentation war ich ein wenig nervös, aber es hat mir Freude bereitet, vor Publikum über meine Fotografie zu sprechen.<br>Einige Personen zeigten großes Interesse und stellten Fragen – eine ungewohnte und zugleich faszinierende Erfahrung.</p><h1>Warum haben Sie gerade dieses Werk ausgewählt?</h1><p>Für diese Ausstellung habe ich dieses Werk ausgewählt.<br>Die Ausstellung markierte für mich zugleich den Beginn meiner künstlerischen Praxis. Deshalb entschied ich mich für das Werk, das mir persönlich am meisten bedeutet.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/4d39494f04b04a8bb6d98283b81172ea/2026-09-ppp-review-by-kim-chanho-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p><a href="https://www.cizucu.com/photos/5HXW09EuYv5sph1teC1Z" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das in dieser Ausstellung präsentierte Werk</a></p></figcaption></figure><p>Bis zur Entstehung dieser Fotografie vergingen zehn Jahre.<br>Zugleich ist es ein Werk, das ich einem ganz bestimmten Menschen unbedingt nahebringen möchte.<br><br>Ich habe es in der Hoffnung ausgestellt, dass die Gefühle jenes Moments, den ich nach zehn Jahren schließlich erreichte, diesen Menschen erreichen und ihm dabei helfen mögen, den ersehnten Erfolg zu verwirklichen.</p><h1>Für alle, die noch über eine Teilnahme an photo poster project nachdenken</h1><p>Ich selbst möchte wieder teilnehmen.<br>Denn für kaum mehr als die Druckkosten eines Posters erhält man die Möglichkeit auszustellen – und gewinnt dabei weit mehr, als man investiert.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/893146704aea4f45bd5deee16fb09a5d/2026-09-ppp-review-by-kim-chanho-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Wer noch zögert, dem kann ich nur empfehlen, es einfach einmal auszuprobieren.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Die Ausdrucksformen des Mondes einfangen | Knowledge #525]]></title>
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            <description><![CDATA[Der Mond am Nachthimmel ist ein vertrautes Motiv, das je nach Uhrzeit, Wetter und Standort vielfältige Ausdrucksformen annimmt. In Verbindung mit Stadtansichten, Bäumen, menschlichen Silhouetten oder Wolken lassen sich einzigartige Szenerien festhalten. Dieser Beitrag vermittelt Grundlagen zu Belichtung und Telefotografie sowie Anregungen für Bildkomposition und Themenfindung – für individuelle Perspektiven auf den Nachthimmel.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:30:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Die Ausdrucksformen des Mondes einfangen | Knowledge #525]]></media:title>
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Nicht nur seine wechselnden Phasen, sondern auch die Verbindung mit Landschaften, Wolken oder den Lichtern der Stadt kann in einer einzigen Fotografie eine Geschichte entstehen lassen.<br><br>Wir stellen Möglichkeiten vor, den Mond fotografisch zu inszenieren, ohne ihn lediglich groß abzubilden: von Techniken, die sich auch mit dem Smartphone erproben lassen, bis zu Kameraeinstellungen, mit denen seine charakteristischen Ausdrucksformen besonders hervortreten.<br><br>Beobachten Sie den vertrauten Nachthimmel und suchen Sie nach Ihrer ganz persönlichen Mondaufnahme.</p><h1>Den Mond nicht zu sehr zum „Hauptmotiv“ machen</h1><p>Beim Fotografieren des Mondes liegt es nahe, ihn mit einem Teleobjektiv möglichst groß ins Bild zu setzen. Bezieht man jedoch Gebäude, Bäume oder menschliche Silhouetten in den Vordergrund ein, erhält die Fotografie zusätzliche Hinweise auf Zeit und Ort.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/c0878ccdac5e432ab3c21310f81764c9/2026-09-capture-the-moon-of-expression-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/r1FUjgd1PqwR63G7M2o2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eriko</a></p></figcaption></figure><p>Besonders empfehlenswert ist die Blaue Stunde unmittelbar nach Sonnenuntergang. Solange noch ein wenig Helligkeit am Himmel verbleibt, lassen sich Mond und Stadtlandschaft leichter gemeinsam festhalten. Beginnen Sie mit Probeaufnahmen und variieren Sie dabei die Bildkomposition. Vergleichen Sie, an welcher Position der Mond die stärkste Wirkung entfaltet.<br><br>Auch mit dem Smartphone lassen sich atmosphärische Aufnahmen erzielen: Reduzieren Sie dafür einfach die Belichtung etwas, um die Helligkeit des Mondes zurückzunehmen.</p><h1>Die Details der Mondoberfläche sichtbar machen</h1><p>Wer Krater und Schattierungen auf der Mondoberfläche herausarbeiten möchte, profitiert von einem Teleobjektiv. Der Mond ist überraschend hell. Fotografiert man ihn mit Einstellungen, die für nächtliche Stadtansichten gedacht sind, werden die hellen Bereiche daher schnell überbelichtet.<br>Wählen Sie zunächst eine niedrige ISO-Empfindlichkeit und eine kurze Verschlusszeit. Suchen Sie anschließend nach einer Belichtung, bei der die Strukturen der Mondoberfläche erhalten bleiben. Da bei Teleaufnahmen selbst leichte Verwacklungen auffallen, empfiehlt sich die Verwendung eines Stativs oder Selbstauslösers.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/5f2065f0ebcb4f2d8dd9bda11348de33/2026-09-capture-the-moon-of-expression-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/MxSW0EYxgvjHuO1f6Ytq" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SUN21</a></p></figcaption></figure><p>Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf den Vollmond, sondern auch auf den Halbmond und schmale Mondsicheln. Wenn die Grenze zwischen Licht und Schatten deutlich hervortritt, entfaltet die Mondoberfläche eine besonders plastische Wirkung.</p><h1>Den „Mond von heute“ zum Werk machen</h1><p>Der besondere Reiz der Mondfotografie liegt darin, dass sich dasselbe Motiv immer wieder neu aufnehmen lässt. Statt jedes Mal dieselbe Bildkomposition anzustreben, können Sie sich kleine thematische Aufgaben stellen: „Heute beziehe ich Wolken ein“ oder „Heute kombiniere ich den Mond mit den Lichtern der Stadt“.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/65536fb698cd4e3e97305eb03b3a7c90/2026-09-capture-the-moon-of-expression-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/v0Tidtz9LcGoHdRgDZj1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">はくらく</a></p></figcaption></figure><p>Nach dem Fotografieren empfiehlt es sich, die Aufnahmen nebeneinanderzustellen und zu vergleichen, wie sich ihre Wirkung durch Farbe, Bildkomposition und Position des Mondes verändert. Wenn Sie Ihre Mondfotografien darüber hinaus in sozialen Netzwerken oder Fotocommunitys teilen, entdecken Sie möglicherweise Perspektiven, die Ihnen selbst bislang entgangen sind.<br><br>Den vertrauten Nachthimmel aus einem leicht veränderten Blickwinkel zu betrachten, kann zum Ausgangspunkt für die nächste Aufnahme werden.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[photo poster project | Ein Jahr seit dem Launch in Taipeh | Wie aus einem einzigen Foto eine urbane Community entstand | ISSUE #280]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary</link>
            <description><![CDATA[„ISSUE“ beleuchtet die ästhetischen Positionen und Denkweisen von Kreativen aus aller Welt. Anlässlich des ersten Jahrestags des Launchs des Photo Poster Project (ppp) in Taipeh, Taiwan, blicken wir diesmal auf den Weg zurück: von der ersten Ausgabe im Oktober 2025 bis zum Aufbau einer monatlich zusammenkommenden Community durch das lokale Team. Wie wird aus einem einzigen Foto ein Fotoposter und schließlich ein Ort der Begegnung? Ergänzt durch ein Interview mit JoJo gibt der Beitrag Einblick in die Strukturen, mit denen ppp in verschiedene Städte getragen wird, und in die lokalen Beziehungen, die sich durch Strukturen allein nicht hervorbringen lassen.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 16:00:07 GMT</pubDate>
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              <media:description><![CDATA[„ISSUE“ beleuchtet die ästhetischen Positionen und Denkweisen von Kreativen aus aller Welt. Anlässlich des ersten Jahrestags des Launchs des Photo Poster Project (ppp) in Taipeh, Taiwan, blicken wir diesmal auf den Weg zurück: von der ersten Ausgabe im Oktober 2025 bis zum Aufbau einer monatlich zusammenkommenden Community durch das lokale Team. Wie wird aus einem einzigen Foto ein Fotoposter und schließlich ein Ort der Begegnung? Ergänzt durch ein Interview mit JoJo gibt der Beitrag Einblick in die Strukturen, mit denen ppp in verschiedene Städte getragen wird, und in die lokalen Beziehungen, die sich durch Strukturen allein nicht hervorbringen lassen.]]></media:description>
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           <webfeeds:featuredImage>https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/9460c76fe8f84c5e8661974823d9644d/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-cover.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;ar=120:63&amp;fit=crop</webfeeds:featuredImage><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/9460c76fe8f84c5e8661974823d9644d/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-cover.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1200&amp;h=630&amp;fit=crop"></figure><p>Das von cizucu weltweit veranstaltete Photo Poster Project (ppp) ermöglicht es, allein durch das Hochladen eines Fotos auf cizucu an einer Fotoposter-Ausstellung teilzunehmen und bislang unbekannte Fotografinnen und Fotografen kennenzulernen.<br><br>Am 18. und 19. Oktober 2025 fand im „濕地 | venue“ in Taipeh die erste Ausgabe von ppp in Taiwan statt. Seit diesem Tag ist inzwischen fast ein Jahr vergangen. In Taipeh wächst die Zahl der Teilnehmenden und Mitarbeitenden, die sich jeden Monat wiedersehen, stetig – und mit ihr ein Ort, an den Menschen über die Fotografie immer wieder zurückkehren können.<br><br>In einem Gespräch zwischen JoJo, Rin und Mitgliedern von cizucu blicken wir auf den Aufbau in Taipeh zurück: darauf, wie ppp in einer Stadt seinen Anfang nimmt, an ein lokales Team übergeben und kontinuierlich fortgeführt wird. Zugleich dokumentieren wir, wie cizucu Beziehungen zu den teilnehmenden Kreativen, den Galerien als Ausstellungsorten, dem Publikum sowie den Mitarbeitenden und Kooperationspartnern aufgebaut hat. Im Mittelpunkt stehen sowohl die Strukturen als auch jene Beziehungen, die sich durch Strukturen allein nicht schaffen lassen.<br><br><strong>Gesprächsteilnehmende</strong><br>JoJo (Taipeh-Managerin)<br>Rin (Projektgründer)<br>cizucu-Redaktion<br>Simultandolmetschen: Saki</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/8624e53e0ddc477c842cc0d151069cf6/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p><span style="color: #000000">Impressionen von der ersten Ausgabe in Taipeh am 18. und 19. Oktober 2025</span></p></figcaption></figure><h1>Einen Monat nach der Ausgabe in Südkorea ging es nach Taipeh</h1><p>JoJo：</p>Warum wollten Sie ppp ursprünglich in Taiwan etablieren?<p>Rin：</p>Der Ausgangspunkt war Threads. Während wir dort Einblicke in die in Japan veranstalteten ppp-Ausgaben und die Aktivitäten von cizucu teilten, erreichten unsere Beiträge zunehmend auch Kreative in Taiwan. Wir wollten ihre Reaktionen nicht nur auf dem Bildschirm verfolgen, sondern selbst nach Taiwan reisen und einen Ort schaffen, an dem Menschen sich über die Fotografie persönlich begegnen können.

Tatsächlich wurde die Ausgabe bereits einen Monat nach der ersten internationalen ppp-Veranstaltung in Südkorea ins Leben gerufen.

Zwischen der Entscheidung und der eigentlichen Veranstaltung blieb nur wenig Zeit. Deshalb liefen die Suche nach einem Ausstellungsraum, der Open Call für ausstellende Kreative und die Rekrutierung lokaler Mitarbeitender parallel. Das in Japan entwickelte Format einfach unverändert zu übertragen, hätte keinen Ort geschaffen, an dem sich Menschen vor Ort langfristig engagieren können. Daher war es uns besonders wichtig, Personen zu finden, die ppp gemeinsam mit uns in Taipeh organisieren würden.<p>JoJo：</p>Und so sind Sie uns begegnet.<p>Rin：</p>Zu Beginn gab es noch kein vollständig formiertes Team. In den Gesprächen erläuterten wir die Idee hinter ppp und sprachen darüber, was jede Person besonders gut kann und welchen Ort sie in Taiwan schaffen möchte. Indem alle ihre jeweiligen Kompetenzen und Rollen einbrachten, entstand nach und nach das Team in Taipeh.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/15a3eabe51ba484f991e6755c1e03dd7/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Mit einem einzigen Foto Beziehungen in der Stadt schaffen</h1><p>JoJo：</p>Welche Abläufe sind bei ppp standardisiert, damit das Projekt auch international im gleichen Format stattfinden kann?<p>Rin：</p>Die Teilnehmenden wählen die jeweilige Stadt und den Termin aus, laden ein Foto auf cizucu hoch und registrieren das Werk, das ausgestellt werden soll. Pro Person wird ein Werk gezeigt; alle Arbeiten werden einheitlich als vertikale Fotoposter im Format A2 produziert. cizucu übernimmt Produktion, Druck und Versand. Die Hängung sowie den Ablauf am Veranstaltungstag bereiten wir gemeinsam mit dem lokalen Team vor.<p>JoJo：</p>Bei ppp ist nicht nur die Ausstellung selbst wichtig, sondern auch die Zeit, in der über die Werke gesprochen wird. Ich glaube, dass gerade diese Momente auch in Taipeh Begegnungen angestoßen haben.<p>Rin：</p>Genau. Wir haben den „Gallery Talk“, bei dem die Kreativen selbst über den Hintergrund ihres Werks sprechen, die „Creator Cards“ als Gesprächsanlass und die „Messages of Love“ eingerichtet, über die das Publikum seine Eindrücke mitteilen kann.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/a14b0033b1954a5faaa8a3899ed1462d/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Rin：</p>Die Kreativen zeigen ihre Werke nicht nur, sondern erläutern deren Hintergründe in eigenen Worten. Das Publikum betrachtet die Arbeiten nicht nur, sondern gibt seine Eindrücke weiter. Galerien und Ausstellungsräume öffnen einen Ort, an dem Menschen aus der Region zusammenkommen können. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden unterstützen wir den Austausch, damit zwischen all diesen Beteiligten Gespräche entstehen.<p>JoJo：</p>ppp umfasst also nicht nur die Struktur, mit der Fotos zu Postern werden, sondern auch die Verbindung zwischen allen beteiligten Menschen.<p>Rin：</p>Ja. Wichtig ist, nicht nur Menschen zusammenzubringen, die bereits miteinander verbunden sind, sondern eine Situation zu schaffen, in der auch Personen, die einander zum ersten Mal begegnen, ins Gespräch kommen können. In Taipeh haben wir diese Berührungspunkte nicht auf eine einmalige Begegnung beschränkt. Mit jeder weiteren Ausgabe übergaben wir auch die Verantwortung für die Organisation schrittweise an das lokale Team.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/5ef6981898574e5c974e336c7fa403d8/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Die Anspannung, allein als lokales Team zu organisieren</h1><p>Rin：</p>Wie war es, als das japanische Team nicht mehr anreiste und das Team in Taipeh die Organisation allein übernahm?<p>JoJo：</p>Es war durchaus mit Anspannung verbunden. Manchmal verlief der Aufbau nicht wie geplant und der Beginn verzögerte sich etwas. Es kam auch vor, dass Personen, die bei den Vorbereitungen helfen sollten, kurzfristig nicht teilnehmen konnten.

Umso dankbarer war ich dafür, dass alle im Team Erfahrungen sammelten und nach und nach verlässlicher wurden. Auch dass das japanische Team auf unsere Nachrichten sofort antwortete, fast als wäre es selbst vor Ort, gab uns sehr viel Sicherheit.

Die Entscheidungen vor Ort trafen wir selbst. Zugleich unterstützte uns das japanische Team sofort, sobald Schwierigkeiten auftraten. So konnten wir sehr flexibel und situationsgerecht reagieren.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/72621f8032804b7196fe1deaa00ac165/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-5.JPG.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Rin：</p>Wir vermitteln das organisatorische Format und die Zielsetzung, doch die Kommunikation mit den Teilnehmenden oder die Ausrichtung der Community wird nicht bis ins Detail von Japan aus festgelegt. Schließlich kennt das lokale Team die Teilnehmenden und den Ausstellungsraum vor Ort am besten. Wir unterstützen, wenn es notwendig ist, und übertragen die Entscheidungsbefugnis schrittweise an das Team vor Ort. Dieses Modell bildet inzwischen die Grundlage dafür, ppp in den jeweiligen Städten langfristig fortzuführen.<h1>Klare Strukturen und Flexibilität für die Gegebenheiten vor Ort</h1><p>Rin：</p>Hat sich Ihr Eindruck von cizucu verändert, nachdem Sie tatsächlich mit dem Unternehmen gearbeitet haben?<p>JoJo：</p>Ich war überrascht, dass von der Registrierung der Teilnehmenden und der Werkverwaltung über den Produktionsprozess bis hin zum Informationsaustausch mit dem lokalen Team alles über interne Tools miteinander verbunden ist. Weil sich der aktuelle Stand auch über große Distanzen hinweg teilen lässt, können wir selbst bei Ausgaben, die ausschließlich vom taiwanischen Team organisiert werden, bei Unklarheiten sofort nachfragen und Entscheidungen treffen. Selbst bei großen Unternehmen in Taiwan hatte ich zuvor kein Beispiel erlebt, bei dem Strukturen und Praxis vor Ort derart eng miteinander verzahnt sind.

Ebenso beeindruckt hat mich, wie flexibel cizucu auf die jeweilige Situation reagiert und vor allem, wie schnell die Rückmeldungen erfolgen. Ich glaube, auch in Taiwan gibt es nicht viele Unternehmen, die so gut etablierte Strukturen mit solcher Flexibilität verbinden. Dass wir alle gemeinsam auf dasselbe Ziel hinarbeiten konnten, war für mich eine der besonders positiven Erfahrungen dieses Jahres.<p>Rin：</p>Was die Systeme betrifft, sind unsere Engineers wirklich großartig (lacht). Von der Registrierung der Teilnehmenden und der Werkverwaltung über die Produktion bis zum Informationsaustausch mit den lokalen Mitarbeitenden wird ppp auch durch all jene Strukturen getragen, die im Ausstellungsraum selbst unsichtbar bleiben.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/8d768b260afb442aa20c1ab2e3aad388/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Ein Team wie Freundinnen und Freunde, die man einmal im Monat trifft</h1><p>Rin：</p>Was gefällt Ihnen am Team in Taipeh besonders?<p>JoJo：</p>Dass alle offen und ohne falsche Zurückhaltung diskutieren können. Ich finde es wichtig, dass in einem Team alles angesprochen werden kann.

Es fühlte sich auch an wie ein Kreis von Freundinnen und Freunden, den man einmal im Monat trifft. Ich war zwar die Managerin, doch statt das Team mit Nachdruck anzuführen, war es mir wichtig, alles gemeinsam zu gestalten. Die Mitarbeitenden haben neben ppp noch andere berufliche Verpflichtungen und können daher zeitweise nicht mitwirken. Deshalb achtete ich auf die jeweilige persönliche Situation und versuchte, eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle offen sprechen konnten.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/c3d29cacd9ec4072aa162bea659ef1e0/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-7.jpeg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>JoJo：</p>Statt Fehler scharf zu kritisieren, korrigierten wir behutsam, was sich unkompliziert verbessern ließ. Mir gefiel auch, dass niemand im Team davon ausging, meine Ideen seien das Maß aller Dinge.<p>Rin：</p>Ich glaube, JoJo kann vorangehen, wenn es notwendig ist, und zugleich aus dem Hintergrund unterstützen, wenn jemand neu in den Kreis aufgenommen wird. Diese Art des Miteinanders prägte die Atmosphäre in Taipeh, in der sich nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Teilnehmenden sicher genug fühlten, offen zu sprechen.<h1>Eine in Tainan gewachsene Kultur des Willkommens</h1><p>cizucu編集部：</p>JoJo stammt aus Tainan. Nehmen Sie Unterschiede in der zwischenmenschlichen Nähe zwischen Tainan und Taipeh wahr?
<p>JoJo：</p>Während meiner Schulzeit war ich drei Jahre lang Klassensprecherin. Ich suchte nach den Stärken der anderen und sprach ihnen Anerkennung aus; wer allein war, den bezog ich in die Gemeinschaft ein. Rückblickend könnte dieses Gespür auch mit meiner heutigen Haltung zusammenhängen, Teilnehmende und Mitarbeitende willkommen zu heißen.

Ich stelle mir Tainan wie Osaka und Taipeh wie Tokio vor. In Großstädten ist die Distanz zwischen den Menschen etwas größer, in Tainan dagegen kleiner. Wenn ich meiner Mutter erzähle, dass ich internationale Freundinnen oder Freunde habe, lädt sie sie sofort zum Essen ein oder bietet ihnen an, bei uns zu übernachten. So herzlich ist dieser Ort.<p>Rin：</p>JoJo versetzte sich nicht nur bei den Teilnehmenden, sondern auch bei den Ausstellungsräumen und Kooperationspartnern wie EPSON und Avocado Art Lab stets in die Perspektive des Gegenübers und fragte danach, was jeweils benötigt wurde. Unternehmen, die mehr über die praktische Nutzung erfahren wollten, erhielten Rückmeldungen der Teilnehmenden. Den Ausstellungsräumen erläuterte sie sorgfältig die Abläufe am Veranstaltungstag und die erforderlichen Vorbereitungen. Diese Haltung, Kooperationen nicht als einmalige Angelegenheit zu betrachten, sondern als Beziehungen für künftige Ausgaben weiterzuentwickeln, trug die Organisation in Taipeh.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/9aa6a2a50ad54d70823c4eef6429b022/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-8.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>JoJo：</p>Inzwischen gehen in Taipeh viele Einreichungen ein. Was war bei der kontinuierlichen Fortführung von ppp die größte Herausforderung?<p>Rin：</p>In der ersten Zeit nach dem Start mussten wir zunächst herausfinden, wie wir potenzielle Teilnehmende am besten erreichen. Um den Sommer 2025 herum befanden wir uns auch in Japan noch in einer Phase des Experimentierens. Mit jeder weiteren Ausgabe verbesserten wir das Format jedoch schrittweise. Ich habe dabei erkannt, dass es Zeit braucht, bis der Wert eines neuen Ansatzes verstanden wird und daraus eine Teilnahme entsteht.

Später gingen in Taipeh hingegen sehr viele Einreichungen ein. Das verdanken wir auch dem taiwanischen Team. Wichtiger als ein einmaliger Erfolg ist es, die Ausgaben fortzuführen und das Erlebnis kontinuierlich zu verbessern. Ich denke, diese beständige Arbeit hat das Vertrauen in ppp wachsen lassen.<h1>Fotografie wurde in Taiwan zum Ausgangspunkt für Gespräche</h1><p>JoJo：</p>Warum haben Sie die Fotografie als Ausgangspunkt für das Projekt gewählt?<p>Rin：</p>Aus einem sehr einfachen Grund: **„Es gibt niemanden, der noch nie ein Foto aufgenommen hat.“** Unser Ausgangspunkt war der Wunsch, etwas zu schaffen, an dem nicht nur Menschen mit besonderen technischen Fähigkeiten, sondern alle teilnehmen können.

Mit jeder weiteren Ausgabe in Taipeh nahm diese Idee konkrete Gestalt an. Wenn Kreative über die Hintergründe ihrer Werke sprechen, antwortet das Publikum mit eigenen Eindrücken, woraus wiederum neue Gespräche entstehen. Das Betrachten von Fotografie und die Begegnung mit Menschen sind dabei nicht voneinander getrennt. Gerade diese unmittelbare Nähe hat ppp mit der taiwanischen Kultur des lebendigen Austauschs verbunden.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/b7910dbdddb9428bb07edaa78e4653bb/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-9.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Rin：</p>Auch wenn es so aussehen mag, als veranstalteten wir immer wieder dasselbe Format, begegnen wir jedes Mal neuen Teilnehmenden. Kein Tag gleicht dem anderen. Deshalb haben wir bei jeder Ausgabe erneut überlegt, wie wir eine Atmosphäre schaffen können, in der jede Person sicher und ungezwungen über ihr Werk sprechen kann.

Die Fotografie dient als Ausgangspunkt, während Teilnehmende, Publikum und Mitarbeitende die Worte der jeweils anderen aufnehmen. Mit dem Entstehen dieses Kreislaufs wandelte sich ppp von einer reinen Ausstellungsstruktur zu einer Community, in der Menschen zusammenkommen, die einander wiedersehen möchten.<h1>Von einem Jahr in Taipeh zur nächsten Stadt</h1><p>JoJo：</p>Wie möchten Sie ppp künftig in weitere Länder tragen?<p>Rin：</p>Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs stand die Ausgabe in Hongkong unmittelbar bevor; zugleich bereiten wir ab November Veranstaltungen in den USA vor. Auch künftig möchten wir die Zahl der Austragungsorte schrittweise erweitern.

Gleichzeitig denken wir darüber nach, vielfältigere Formate zu erproben und Ausgaben an besonderen Orten zu realisieren. Durch die persönliche Begegnung mit der Community verstehen wir immer genauer, was sich die Menschen wünschen. Auf Grundlage dieser Stimmen möchten wir das ppp-Erlebnis noch weiter verbessern!<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/a44517824c54427ca32f909fce453c21/2026-09-taipei-ppp-launch-anniversary-image-10.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Nachwort der Redaktion</h1><p>Ein weiteres Ziel besteht darin, über die Fotografie hinaus mehr Orte zu schaffen, an denen Menschen das Gefühl haben können: „Hier gehöre ich hin.“<br><br>Was nach diesem Jahr in Taipeh bleibt, ist weit mehr als die Zahl der veranstalteten Ausgaben. Geblieben sind eine Atmosphäre, in der Teilnehmende unbefangen über ihre Werke sprechen können, Zeit, in der das Publikum mit eigenen Worten antworten kann, vertrauensvolle Beziehungen, in denen Mitarbeitende Rat suchen können, sowie Verbindungen zu Ausstellungsräumen und Kooperationspartnern, mit denen sich bereits die nächste Ausgabe planen lässt.<br><br>Gerade weil Menschen einander an einem realen Ort persönlich begegnen, wird die Erinnerung an ein Werk zugleich zur Erinnerung an eine Begegnung. Aus der Summe dieser kleinen Beziehungen wächst eine Community, in die Menschen zurückkehren möchten und in der sie vielleicht denken: „Beim nächsten Mal möchte ich selbst an der Organisation mitwirken.“<br><br>JoJo beendet ihre Tätigkeit als Managerin in Taipeh, doch was sie gemeinsam mit dem Team aufgebaut hat, wird an die nächste Person weitergegeben. Vor einem Jahr begann ppp in Taipeh mit einem Bewerbungsgespräch über den Bildschirm. Künftig werden wir auch mit Managerinnen, Managern und Mitarbeitenden in weiteren Städten, mit Galerien und Ausstellungsräumen, die ihre Türen öffnen, sowie mit Partnern, die unsere Aktivitäten unterstützen, Beziehungen entwickeln, die zur jeweiligen Region passen.<br><br>Auch im kommenden Jahr werden aus derselben Struktur Begegnungen hervorgehen, die nur in der jeweiligen Stadt entstehen können.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[photo poster project | Sapporo | Veranstaltungsbericht | Release #905]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-ppp-in-sapporo-report</link>
            <description><![CDATA[Ein Veranstaltungsbericht zur Fotoausstellung „photo poster project“, an der man bereits durch die Auswahl einer Stadt und eines Datums teilnehmen kann. Wir geben Einblicke in die Veranstaltung, die am Samstag, den 29. August 2026, in der &vogue gallery in Sapporo auf Hokkaido stattfand.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 14:00:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[photo poster project | Sapporo | Veranstaltungsbericht | Release #905]]></media:title>
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Es ist eine Community, in der alle ihre eigene Geschichte in einem geschützten Rahmen teilen können, und zugleich eine Gelegenheit, Kreativen aus aller Welt persönlich zu begegnen.<br><br>Dieses Mal geben wir Einblicke in den Veranstaltungstag des „photo poster project“, das am Samstag, den 29. August, in der &amp;vogue gallery in Sapporo auf Hokkaido stattfand. Ein Muss für alle, die künftig an einem der landesweit veranstalteten „photo poster project“ teilnehmen möchten!</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/7b84723670804fd2a82af02af5ccd8e5/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Was ist das photo poster project?</h1><p>Gelegenheiten, die eigenen fotografischen Arbeiten auszustellen oder andere Fotografinnen und Fotografen kennenzulernen, sind im Alltag eher selten. Eine selbst organisierte Fotoausstellung ist zudem mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten verbunden.<br><br>Genau hier setzt das von cizucu initiierte „photo poster project“ an.<br><u>Man wählt lediglich Ort und Termin aus und reicht seine fotografische Arbeit über cizucu ein</u> – schon kann das eigene Werk als großformatiger A2-Print ausgestellt werden. Da außerdem zahlreiche Fotografinnen und Fotografen aus derselben Region teilnehmen, bietet sich vielleicht sogar die Gelegenheit, künftige Weggefährtinnen und Weggefährten in der Fotografie kennenzulernen.<br><br>Aufwendige Vorbereitungen wie „einen Ausstellungsraum mieten, eine Druckerei suchen und die Ausstellung aufbauen“ entfallen vollständig. Einfach das Formular ausfüllen und vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen!</p><h1>Impressionen vom Veranstaltungstag</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/e00d2bbbe81041699d47a93c01812820/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/8fbefc80f0f54cbfac8e5902072ff0cb/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/739602f265bc4253b9835df2ec607a9d/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/fe3dff2b86824d95b7708aa63232e8c4/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/4bd6ac59d6b7470d8293acd33d1b9dcf/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/44b8678f540047498aa2a51b83fb669a/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-7.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/5cf9d1442b964f34b87a3d51761a6a05/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-8.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/06d71c495a554c4498675f05c183edf2/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-9.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/0fd348ce596a42beae18af41b89eab15/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-10.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/6fdc649bb53b411bbbda81952cb5850a/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-11.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/373793c762f54376b15b72fd4f2ae701/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-12.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/74440c49cd4d40d0aeb68ba9b2e3009d/2026-09-ppp-in-sapporo-report-image-13.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Der Bahnhof als Bühne flüchtiger Dramen | Knowledge #524]]></title>
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            <description><![CDATA[Bahnhöfe, die wir täglich wie selbstverständlich durchqueren, verdichten Geschichten von Licht und Schatten, menschlicher Bewegung, Momenten des Wartens, Abschieden und Begegnungen. Dieser Beitrag zeigt, wie sich alltägliche Transiträume mit einem veränderten Blick und einem Gespür für den Zufall wie Szenen aus einem Film fotografisch inszenieren lassen.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 10:30:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Der Bahnhof als Bühne flüchtiger Dramen | Knowledge #524]]></media:title>
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Selbst ein und derselbe Bahnsteig verwandelt sich je nach Tageszeit, Wetter und Ausdruck der Reisenden in eine völlig andere Szenerie – genau darin liegt der Reiz der Bahnhofsfotografie.<br><br>Ob mit dem Smartphone oder der Kamera: Schon ein kleiner Perspektivwechsel lässt einen vermeintlich gewöhnlichen Transitraum wie eine Szene aus einem Film erscheinen. Erkunden Sie beim Gang durch den Bahnhof die Freude am Fotografieren und machen Sie den Zufall zu Ihrem Verbündeten.</p><h1>Wie Licht und Schatten dem Bahnhof eine filmische Atmosphäre verleihen</h1><p>Ein wesentlicher Grund für die dramatische Wirkung von Bahnhöfen liegt im Zusammenspiel von Kunst- und Tageslicht: der Augenblick, in dem schräges Morgenlicht auf den Bahnsteig fällt, die Schatten der Beleuchtung auf dem Boden einer U-Bahn-Station oder das Hell-Dunkel, das beim Öffnen der Zugtüren entsteht. Wer solche Lichtveränderungen bewusst wahrnimmt, entdeckt im vertrauten Bahnhof unvermittelt ein facettenreiches fotografisches Terrain.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/215a635ddb954ea6908bb10c45d72324/2026-09-moment-of-drama-at-the-station-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/Ntr0syTK90XAWSJj12Km" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hhhiroooki</a></p></figcaption></figure><p>Es empfiehlt sich, etwas knapper zu belichten, um die hellen Partien hervorzuheben, oder Personen im Gegenlicht als Silhouetten erscheinen zu lassen. Versuchen Sie zunächst nicht, gezielt Menschen zu fotografieren, sondern warten Sie auf den Moment, in dem jemand in das Licht tritt. Schon wenige Sekunden länger mit dem Auslösen zu warten, kann die Wirkung einer Aufnahme grundlegend verändern.</p><h1>Geschichten im Strom der Menschen entdecken</h1><p>Im Bahnhof existieren zahlreiche Zeitebenen gleichzeitig: Menschen, die eilen oder stehen bleiben, auf ihr Smartphone schauen oder auf jemanden warten. Kommt die große Bewegung ankommender und abfahrender Züge hinzu, entsteht in einer einzigen Aufnahme jener erzählerische Freiraum, der dazu einlädt, sich ein Davor und Danach vorzustellen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/952a5d2fe7664a2a8a0595f9c3fe67e2/2026-09-moment-of-drama-at-the-station-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/7RlZYZMHJSTcwfKJTdfO" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yukihiro</a></p></figcaption></figure><p>Wer statt auf die Person selbst auf Silhouetten, Rückenansichten oder Schritte achtet, findet leichter zu authentischen Momentaufnahmen. Wirkungsvoll ist auch eine zehnminütige „Beobachtung vom festen Standpunkt“, bei der Sie kontinuierlich am selben Ort fotografieren. Vergleichen Sie die menschenleeren, die belebten und die von wechselndem Licht geprägten Augenblicke, wird der unverwechselbare Rhythmus dieses Ortes sichtbar.<br>Halten Sie die Geschichten der Stadt fest und achten Sie dabei stets auf die Privatsphäre der abgebildeten Personen.</p><h1>Den vertrauten Bahnhof zum eigenen Fotospot machen</h1><p>Fotografische Motive finden sich direkt vor der eigenen Haustür – eine Reise zu besonderen Sehenswürdigkeiten ist dafür nicht nötig. Wählen Sie für Ihren vertrauten Bahnhof ein einziges Thema, etwa „heute nur blaue Dinge“, „nur Spiegelungen“ oder „nur runde Formen“, und erkunden Sie den Ort danach. Selbst gesetzte Beschränkungen erleichtern es, in einer vertrauten Umgebung neue Bildkompositionen zu entdecken.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/6621f0b945fb4ad79a3c8b74fd429197/2026-09-moment-of-drama-at-the-station-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/058DTfQU8SY7HtIiT016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tenzen Hiraoka</a></p></figcaption></figure><p>Auch an Tagen ohne Kamera können Sie interessantes Licht und markante Schatten mit dem Smartphone festhalten und so Ideen für das nächste Shooting sammeln. Eine weitere inspirierende Methode besteht darin, aus den entstandenen Aufnahmen ein einziges Werk auszuwählen und sich vorzustellen, was unmittelbar vor und nach diesem Augenblick geschehen sein könnte.<br><br>Auf der alltäglichen Bühne des Bahnhofs die eigene Geschichte zu entdecken: Gerade diese kleine Verschiebung der Wahrnehmung kann dazu anregen, Fotografie freier und unbefangener zu erleben.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Photo Poster Project | Abschiedsinterview mit einer Mitarbeiterin | Intensive Tage in Taipeh: Teamleiterin JoJo war für alle da | ISSUE #279]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-jojo-ppp-staff-interview</link>
            <description><![CDATA[„ISSUE“ beleuchtet die ästhetischen Perspektiven und Denkweisen von Kreativen aus aller Welt. Diesmal spricht JoJo über ihre Tätigkeit als Managerin in Taipeh für die von cizucu organisierte Fotoposter-Ausstellung „Photo Poster Project“.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 16:00:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Photo Poster Project | Abschiedsinterview mit einer Mitarbeiterin | Intensive Tage in Taipeh: Teamleiterin JoJo war für alle da | ISSUE #279]]></media:title>
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Als ich meiner Mutter erstmals von der Tätigkeit erzählte, sagte sie: „Ist das nicht vielleicht Betrug?“ In Taiwan begegnet man Tätigkeiten und Projekten aus dem Ausland mitunter mit großer Vorsicht. Man hört tatsächlich Geschichten von Menschen, die ins Ausland gegangen sind und nicht mehr zurückkehren konnten. Ich glaube, meine Mutter machte sich deshalb Sorgen. Ehrlich gesagt war auch ich etwas unsicher, mich an einem internationalen Projekt zu beteiligen.

Als ich dann aber am Bewerbungsgespräch teilnahm, machte mir schon dieses Gespräch unglaublich viel Freude. Selbst wenn ich nicht angenommen worden wäre, wäre es eine sehr wertvolle Erfahrung gewesen. Ich ging davon aus, dass es noch viele andere großartige Kandidatinnen und Kandidaten gab. Als ich erfuhr, dass ich ausgewählt worden war, war ich daher wirklich überwältigt.<p>cizucu編集部：</p>Welchen Eindruck hatten Sie bei Ihrer ersten Begegnung mit Rin?
Schon während des Bewerbungsgesprächs fand ich, dass Rin sehr schlüssig argumentierte und große Leidenschaft ausstrahlte. Es war deutlich zu spüren, wie viel Freude ihr die Arbeit bereitete.

Auch bei ihrem ersten Besuch in Taiwan begeisterte sie sich ganz unbefangen für kleine Dinge wie Nachtmärkte, Xiaochi-Snacks und Xiaolongbao. Ich erinnere mich, wie sehr mich das gefreut hat.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/48184c4c3f3e48cf96917ae3c044a977/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-2.JPG.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Rin：</p>Ich erinnere mich noch gut daran, dass JoJo im Online-Bewerbungsgespräch von allen am fröhlichsten wirkte. Tatsächlich starteten wir das ppp in Taiwan nur einen Monat nach der ersten Ausgabe in Korea. Die Vorbereitungszeit war kurz, und wir konnten keineswegs unter entspannten Bedingungen beginnen. Dennoch hinterließen JoJos Fröhlichkeit und Leidenschaft einen bleibenden Eindruck. Rückblickend bin ich stolz darauf, dass wir uns für JoJo entschieden haben.<h1>Der erste Tag, an dem die Tränen kamen</h1><p>cizucu編集部：</p>Was ging Ihnen nach Abschluss des ersten ppp durch den Kopf?<p>JoJo：</p>Nach dem ersten ppp musste ich weinen (lacht).
Der Grund war nicht allein die Freude. Wir hatten lange vorbereitet und dem Veranstaltungstag mit großer Anspannung entgegengesehen. Dann kamen weit mehr Menschen, als wir erwartet hatten. Es machte mich sehr glücklich, zu sehen, wie die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kamen.

Zugleich war ich enttäuscht von mir selbst, weil ich beim Gallery Talk so nervös war, dass ich meine Gedanken nicht gut vermitteln konnte. Deshalb schrieb ich am Abend nach dem ersten Tag auf, was ich an mir verbessern könnte.
<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/f650e284e0034ae699a20c1ab110e721/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p><span style="color: #000000">Der erste Tag des allerersten ppp in Taipeh.</span></p></figcaption></figure><p>JoJo：</p>Am Morgen des zweiten Tages sah ich mir diese Notizen noch einmal an. Nach dem ersten Tag hatte ich allmählich ein Gespür für die Abläufe entwickelt. Außerdem war das taiwanische Team an meiner Seite, auf das ich mich verlassen konnte. So stand ich am zweiten Tag mit etwas mehr Selbstvertrauen im Ausstellungsraum.<p> cizucu編集部：</p>Wie war es, nachdem keine Mitglieder mehr aus Japan entsandt wurden und die Organisation ausschließlich dem lokalen Team in Taiwan oblag?<p>JoJo：</p>Als wir die Organisation ausschließlich mit dem Team aus Taipeh übernahmen, entstand eine ganz neue Form der Anspannung.

Manchmal verlief der Ausstellungsaufbau nicht wie geplant, sodass sich der Beginn etwas verzögerte. Mitunter mussten Kreative, die beim Aufbau helfen wollten, kurzfristig absagen. Vor Ort geschieht jedes Mal etwas Unerwartetes.
Trotzdem war ich dankbar, dass die Mitarbeitenden immer mehr Erfahrung sammelten und zunehmend verlässlich wurden. Auch das japanische Team antwortete nach einer Nachricht oft so schnell, als wäre es direkt vor Ort. Das gab uns großen Rückhalt.<p>cizucu編集部：</p>Gab es etwas, das Ihnen in Ihrer Rolle als Managerin besonders wichtig war?<p>JoJo：</p>Ich glaube, die Arbeit beim ppp besteht nicht nur darin, eine Veranstaltung durchzuführen. Es geht darum, die jeweilige Situation der Teilnehmenden, Mitarbeitenden, des Ausstellungsraums und der kooperierenden Unternehmen im Blick zu behalten und dafür zu sorgen, dass alles weiterläuft.
Aus der Summe dieser vielen Schritte bestand für mich der Alltag beim ppp in Taipeh.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/d85ac46ff8db4cadb51a25eb55dc7404/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Was uns ein vierjähriges Ausstellungskind lehrte</h1><p>cizucu編集部：</p>Gab es unter den bisherigen Teilnehmenden oder Erlebnissen beim ppp etwas, das Ihnen besonders unvergesslich geblieben ist?<p>JoJo：</p>Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein vierjähriges Kind, das ein Werk ausstellte.

Zunächst war ich überrascht, dass ein so kleines Kind eine Fotografie präsentieren würde. Als ich mir das Werk ansah, wurde mir jedoch erneut bewusst, dass Fotografie nicht allein danach beurteilt werden sollte, ob sie technisch gut ist.

Hinter der Fotografie standen die Landschaft, die dieses Kind gesehen hatte, die Zeit mit seiner Familie und Gefühle, die nur in diesem einen Augenblick existierten. Als ich im Ausstellungsraum davon hörte, begriff ich, dass gerade die Möglichkeit, durch Fotografie mit einem kostbaren Moment im Leben eines anderen Menschen in Berührung zu kommen, den besonderen Reiz des ppp ausmacht.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/fd959ce8da8649abaa88e33e853c7ca3/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>cizucu編集部：</p>Gab es unter den bisherigen Teilnehmenden oder Erlebnissen beim ppp etwas, das Ihnen besonders unvergesslich geblieben ist?<p>JoJo：</p>Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein vierjähriges Kind, das ein Werk ausstellte.

Zunächst war ich überrascht, dass ein so kleines Kind eine Fotografie präsentieren würde. Als ich mir das Werk ansah, wurde mir jedoch erneut bewusst, dass Fotografie nicht allein danach beurteilt werden sollte, ob sie technisch gut ist.

Hinter der Fotografie standen die Landschaft, die dieses Kind gesehen hatte, die Zeit mit seiner Familie und Gefühle, die nur in diesem einen Augenblick existierten. Als ich im Ausstellungsraum davon hörte, begriff ich, dass gerade die Möglichkeit, durch Fotografie mit einem kostbaren Moment im Leben eines anderen Menschen in Berührung zu kommen, den besonderen Reiz des ppp ausmacht.<h1>Menschen, die einander beraten können, lassen einen Ort wachsen</h1><p>cizucu編集部：</p>Was war Ihnen bei der Arbeit mit dem Team in Taipeh besonders wichtig?<p>JoJo：</p>Am wichtigsten war mir, eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle offen miteinander sprechen konnten.

Nur weil ich Managerin war, wollte ich nicht alles allein und mit Nachdruck bestimmen. Ich versuchte vielmehr, die Situation jedes einzelnen Teammitglieds wahrzunehmen und gemeinsam nachzudenken. Es fühlte sich ein wenig an wie eine Freundschaft, bei der man sich einmal im Monat trifft. Unsere Beziehung beschränkte sich nicht nur auf die Arbeit.
Wenn jemand Schwierigkeiten hatte, sprach ich die Person an. Gab es einen Fehler, wies ich nicht einfach darauf hin, sondern korrigierte behutsam, was sich unauffällig berichtigen ließ. Ich glaube, solche kleinen Gesten haben die Atmosphäre unseres Teams geprägt.<p>Rin：</p>JoJo koordinierte nicht nur die Abläufe. Sie behielt stets ihre Umgebung im Blick, damit sich Mitarbeitende und Teilnehmende vor Ort sicher und wohlfühlen konnten. Die Wärme und persönliche Nähe des ppp in Taipeh sind etwas, das JoJo nach und nach geschaffen hat.<p>cizucu編集部：</p>Was war Ihnen im Umgang mit Teilnehmenden und Ehrenamtlichen wichtig? Welche Verbindungen sind daraus entstanden?<p>JoJo：</p>Ausstellende wie Ehrenamtliche kommen jeweils mit unterschiedlichen Hintergründen und Gefühlen in den Ausstellungsraum. Gerade deshalb wollte ich dafür sorgen, dass jede einzelne Person unbefangen sprechen konnte.
<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/62aff3659c994c9d9a43b273ecd3bb78/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-6.JPG.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>JoJo：</p>Wenn ein Werk nicht nur ausgestellt wird, sondern jemand seiner Geschichte zuhört und seine Eindrücke mitteilt, verändert sich die Zeit beim ppp für die Teilnehmenden ein wenig. Solche Momente miterleben zu dürfen, bereitete auch mir große Freude.

Wichtiger als ein spektakuläres Ergebnis war mir, dass Teilnehmende, Mitarbeitende und Ehrenamtliche durch die Fotografie miteinander in Kontakt kamen und bei der nächsten Ausgabe wiederkehrten. Dass im Lauf der Zeit solche kleinen Kreisläufe und Beziehungen entstanden, bedeutete mir sehr viel.<h1>Gerade die Unterschiede zwischen den Fotografien machen den Reiz aus: ein Ort für unbefangenen Austausch</h1><p>cizucu編集部：</p>Was machte aus Ihrer Sicht den besonderen Charakter von cizucu und ppp aus?<p>JoJo：</p>Dass Fotografie Menschen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg miteinander verbindet.
Das japanische und das taiwanische Team waren durch Sprache und räumliche Distanz getrennt. Dennoch fragten sich alle: „Wie können wir den Teilnehmenden eine gute Zeit ermöglichen?“ Bei Schwierigkeiten konnten wir uns sofort beraten, und wenn wir etwas Neues ausprobieren wollten, wurden wir darin bestärkt. Diese Atmosphäre empfand ich als ausgesprochen typisch für cizucu.

Auch während der Fortführung des ppp in Taiwan erlebte ich immer wieder Momente, in denen Menschen, die sich zum ersten Mal begegneten, durch eine Fotografie ganz selbstverständlich miteinander ins Gespräch kamen. Vor einem Werk treten Unterschiede hinsichtlich Alter, Beruf oder Sprache hinter der Frage zurück: „Was löst diese Fotografie in mir aus?“<p>cizucu編集部：</p>Hat diese Erfahrung Ihre Sicht auf Fotografie verändert?<p>JoJo：</p>Ja. Ich begann zu verstehen, dass Fotografie nicht nur eine Frage des Könnens ist, sondern auch Erinnerungen und Gefühle eines Menschen an andere weitergeben kann.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/ecce665c1c25420a8cfd29fa57d2460e/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-7.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>JoJo：</p>An der Universität habe ich übrigens Rundfunk und Psychologie studiert. Im Unterricht wurden Werke eindeutig als „gut“ oder „schlecht“ bewertet, und diese Erfahrung hat mich etwas eingeschüchtert. Beim ppp hingegen besitzt jedes Werk eine Geschichte, die nur dieser einen Person gehört. Es ist weniger ein Ort, an dem perfekte Fotografien präsentiert werden, als vielmehr ein Ort, an dem Menschen mit ihren jeweils eigenen Perspektiven zusammenkommen können.<h1>Mein eigenes Verständnis von Führung – nach den Tränen</h1><p>cizucu編集部：</p>Welche Gefühle verbinden Sie rückblickend mit Ihrer Zeit als ppp-Managerin?
<p>JoJo：</p>Es gab viele schwierige Momente, doch heute überwiegt das Gefühl, alles gegeben und es zu Ende gebracht zu haben.

Obwohl es jedes Mal dieselbe Veranstaltung zu sein schien, gab es in Wirklichkeit nie zwei identische Tage. Es kamen neue Teilnehmende und neue Mitarbeitende hinzu. Jedes Mal gab es beglückende Augenblicke, zugleich entstanden neue Herausforderungen. Ich glaube, gerade deshalb konnten wir weitermachen und dabei immer neue Lösungen entwickeln.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/50735602741b4c77adf60e1496d4c211/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-8.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>JoJo：</p>Am Anfang war ich unsicher. Doch mit jeder weiteren Ausgabe dachte ich intensiver darüber nach, was einen Ort lebendig macht und wie Menschen dort unbefangen miteinander sprechen können. Ich glaube, sowohl mein Blick auf Fotografie als auch meine Haltung im Umgang mit anderen Menschen haben sich ein wenig verändert.<p>cizucu編集部：</p>Möchten Sie der Person, die künftig als Managerin oder Manager beim ppp tätig sein wird, etwas mit auf den Weg geben?
<p>JoJo：</p>Ich glaube nicht, dass nur Menschen, die alles perfekt beherrschen, beim ppp mitwirken können.
Auch ich konnte anfangs nicht alles. Ich war nervös, machte Fehler und weinte, während ich nach und nach lernte. Doch wer auf seine eigene Weise aufmerksam ist und die Werke anderer Menschen mit Wertschätzung betrachtet, wird diese Haltung gewiss auf den gesamten Ort übertragen.<h1>Botschaften der Verbundenheit an JoJo von den Weggefährtinnen und Weggefährten des taiwanischen ppp</h1><p>Saki：</p>Für mich entsteht das Gefühl der Geborgenheit beim taiwanischen ppp dadurch, dass JoJo da ist. JoJo ist für das ppp in Taiwan wie eine Mutter. Nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch die Mitarbeitenden konnten bei ihr denken: „Wenn JoJo da ist, fühle ich mich sicher.“

Bei einer früheren Vorstellung erklärte JoJo einmal, warum sie „JoJo“ genannt wird. Ihr eigentlicher englischer Name ist Jocelyn. Weil andere sie häufig um Rat und Hilfe bitten und das chinesische „求救〜“ („Hilfe!“) ähnlich wie „JoJo“ klingt, werde sie oft so genannt.<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/af2ca11ce65a41729aec08b3575afa87/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-9.JPG.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p><span style="color: #000000">Am Tag vor dem allerersten ppp in Taipeh.</span></p></figcaption></figure><p>Im Folgenden stellen wir Botschaften von Menschen vor, die gemeinsam mit JoJo das ppp in Taiwan aufgebaut haben. Allen war eines gemeinsam: JoJo kümmerte sich nicht nur um die Organisation, sondern schuf eine Atmosphäre der Geborgenheit.<br></p><p>Saki：</p>Als Mitarbeitende von cizucu aus Japan nach Taiwan kamen, sagte sie: „Ich stamme aus Tainan, Taiwans kulinarischer Hauptstadt. Menschen, die extra aus dem Ausland zu uns kommen, kann ich unmöglich hungrig nach Hause schicken. Sie müssen sich an all den köstlichen Speisen richtig satt essen!“ Das ist mir besonders in Erinnerung geblieben.

JoJo – vielen Dank, dass du das taiwanische ppp-Team immer unterstützt hast! Dank dir konnte das ppp in Taiwan stets ein so geborgener und herzlicher Ort bleiben. Ich habe jede einzelne Ausgabe des ppp wirklich genossen und bin sehr glücklich, dass ich dem taiwanischen Team beitreten und dich kennenlernen durfte! Ich bin überzeugt, dass auch in Zukunft viele glückliche Momente auf dich warten. Pass gut auf dich auf, bleib gesund und genieße dein Studium im Ausland in vollen Zügen!<p>洪玉庭（Hazel）：</p>Ich freue mich von Herzen, dass ich dich durch das ppp kennenlernen und mit dir zusammenarbeiten durfte. Ich glaube, ich habe mich dem ppp angeschlossen, weil das von dir geleitete Team in Taipeh eine Atmosphäre geschaffen hatte, in der man sich sicher fühlte und selbst gern dazugehören wollte.

Deine Tatkraft und deine Hingabe an das Team sind wirklich beeindruckend. Vielen Dank, dass du bei beiden Veranstaltungen in Kaohsiung dabei warst und uns unterstützt hast! Als ich von deinem Auslandsstudium hörte, wurde ich ein wenig traurig, doch noch viel mehr freue ich mich für dich. Ich wünsche dir Gesundheit und jeden Tag auf deinem neuen Weg viel Freude und Erfüllung!<p>阿賢：</p>JoJo, ich bin wirklich froh, dich kennengelernt zu haben. Du bist eine großartige Teamleiterin. Seit ich beim ppp mitwirke, hast du alle stets zusammengebracht, die Ausstellungen zum Erfolg geführt und sie immer noch besser gemacht.

Danke, dass du mir die Gelegenheit gegeben hast, dabei zu sein und zu helfen, und dass du mich währenddessen so oft ermutigt hast. Ich wünsche dir, dass bei deinem Studium in Großbritannien alles reibungslos verläuft. Und vergiss bitte nicht das ppp und uns – denk weiterhin an uns!<p>Hsu Tai：</p>Hi JoJo, hier ist Tai aus dem Team in Kaohsiung. Wir haben zwar nicht lange zusammengearbeitet, aber als ich zum ersten Mal zum Team gehörte, war ich für deine Anleitung und Unterstützung sehr dankbar. Dank deiner Begeisterung und deiner fröhlichen Art konnte ich mich schnell in das Team einfinden. Ich hoffe, wir sehen uns beim ppp wieder!
<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/0f6d088fc0a346d9bf5c9073779f6668/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-10.jpeg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Ben Lee：</p>Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich dich beim ppp kennenlernen und gemeinsam mit dir Teil des taiwanischen ppp-Teams sein durfte. Danke, dass du das Team in Taipeh im vergangenen Jahr geleitet und mit uns so viele bedeutende „erste Male“ verwirklicht hast. Besonders weil wir gemeinsam die erste cizucu-ppp-Veranstaltung in Taiwan konzipieren konnten, durften wir zusammen den Ausgangspunkt des taiwanischen ppp markieren.

Deine Sorgfalt und Güte haben mich immer beeindruckt. Der Kaffee und die Süßigkeiten, die du bei den Veranstaltungen still für uns vorbereitet hast, deine alltägliche Fürsorge, deine Ermutigung und dein Rückhalt – all das hat unserem Team Wärme und Zusammenhalt gegeben.

Weil du da warst, haben wir uns nicht einfach nur einer Community angeschlossen. Wir konnten die Entstehung des ppp in Taiwan gemeinsam miterleben und zu den ersten Weggefährtinnen und Weggefährten dieser Reise werden. Danke, dass du dem taiwanischen ppp eine Kultur der Wärme und des gegenseitigen Vertrauens hinterlassen hast.
<p>郭媛婷：</p>Herzlichen Glückwunsch zu diesem nächsten Meilenstein in deinem Leben. Ich bin sehr glücklich, dass ich dir bei cizucu begegnet bin! Obwohl wir uns zuvor überhaupt nicht kannten, fühlt es sich bei jedem Treffen an, als würden wir uns schon ewig kennen. Wenn du da bist, fühle ich mich vollkommen geborgen.

Was auch immer du künftig tust und in welchem Bereich du tätig sein wirst – ich bin sicher, dass du strahlen wirst. Ich wünsche dir, dass im Ausland alles reibungslos verläuft und du gesund bleibst. Wir warten auf deine triumphale Rückkehr!<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/86bb78ec0e874479a83d9aef4c51bd25/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-11.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>阿森：</p>Hi JoJo, dieses Jahr haben wir von Taipeh bis Kaohsiung viele ppp-Ausgaben gemeinsam erlebt. Jede einzelne Erfahrung bleibt unvergesslich. Ich wünsche dir einen guten und erfolgreichen Studienalltag. Ich freue mich darauf, dich wieder in Taiwan zu sehen.
<p>Julia Chou：</p>JoJo, ich wünsche dir alles Gute für die neue Reise, die nun beginnt! Ich bin sicher, dass jeder kommende Tag wundervoll sein wird. Es hat mich sehr gefreut, mit dir zusammenarbeiten zu dürfen. Danke für all deine Unterstützung. Ich hoffe, dass wir auch künftig miteinander verbunden bleiben.<h1>Der Staffelstab, den JoJo weitergibt</h1><p>Rin：</p>Was JoJo in Taipeh geschaffen hat, lässt sich nicht allein an der Zahl der Veranstaltungen oder den dokumentierten Abläufen messen.

Es ist die Atmosphäre, in der Teilnehmende ihre Werke unbefangen zeigen konnten, die Teamkultur, in der Mitarbeitende mit eigenen Worten sprechen durften, und die Zeit, in der Menschen durch Fotografie einander näherkamen. All dies entstand aus JoJos aufmerksamem Blick und ihrer Fürsorge.

Ich glaube, die Fröhlichkeit und Leidenschaft, die ich bereits beim ersten Bewerbungsgespräch gespürt habe, sind bis zuletzt unverändert geblieben. Vielen herzlichen Dank, dass du das ppp in Taipeh zu dem gemacht hast, was es heute ist!<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/30d78598563a4fe9ada77aaf56ad0e88/2026-09-jojo-ppp-staff-interview-image-12.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>JoJos Zeit bei cizucu findet an dieser Stelle einen vorläufigen Abschluss. Die in Taipeh entstandenen Beziehungen und die Worte, die uns die Teilnehmenden hinterlassen haben, werden jedoch fortbestehen.<br><br>Vielleicht ist dieser Abschied weniger ein Ende als die Übergabe eines Staffelstabs. Der herzliche Ort, den JoJo in Taipeh geschaffen hat, wird von den nächsten Menschen weitergetragen und auch künftig Fotografien und Menschen miteinander verbinden.<br><br>JoJo wird nun nach London gehen, um Kunsttherapie zu studieren. Dieser Studienaufenthalt ist zugleich ein Schritt, ihre bisherige Laufbahn als Fotografin hin zu einer Tätigkeit zu erweitern, die Menschen mithilfe der Fotografie bei der Auseinandersetzung mit ihren Gefühlen und ihrem Selbstverständnis begleitet. Vor Ort plant sie eine Ausstellung zum Thema Kunsttherapie und entwickelt ein Konzept für deren Verbindung mit Fotografie.<br><br>Künftig möchte sie Menschen durch Fotografie und andere künstlerische Medien emotional begleiten und ihnen Heilung ermöglichen. Es bleibt spannend zu sehen, welche Praxis aus den beim ppp in Taipeh gewonnenen Erfahrungen entstehen wird: anderen zuzuhören und einen geschützten Raum für ihren Ausdruck zu schaffen. Da cizucu auch in London ein ppp veranstaltet, freuen wir uns auf die Möglichkeit, eines Tages gemeinsam mit JoJo in neuer Form erneut einen solchen Ort zu gestalten. Die bei cizucu verbrachte Zeit und die dort entstandenen Kreise der Community werden weiterbestehen.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Read Your Photography | Was uns widerstrebt und was wir lieben | Focus #735]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-read-your-photography-like-it-or-not</link>
            <description><![CDATA[„Read Your Photography“ richtet den Blick auf die Geschichten hinter Fotografien – Geschichten, denen man durch bloßes Betrachten nicht begegnet. Zusammen mit Werken aus dem von cizucu organisierten photo poster project und aus den sozialen Medien übersetzt das cizucu-Magazin diese Geschichten in zwölf Sprachen und trägt sie in die Welt hinaus. Die Geschichte, die in einer Aufnahme verborgen liegt, für sich zu bewahren, ist eine Möglichkeit. Doch vielleicht berührt der darin aufgehobene Gedanke leise einen anderen Menschen und bringt eine noch unbekannte Emotion hervor. Werfen wir also einen behutsamen Blick auf diese einzigartigen Geschichten.]]></description>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 10:30:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Read Your Photography | Was uns widerstrebt und was wir lieben | Focus #735]]></media:title>
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              <media:description><![CDATA[„Read Your Photography“ richtet den Blick auf die Geschichten hinter Fotografien – Geschichten, denen man durch bloßes Betrachten nicht begegnet. Zusammen mit Werken aus dem von cizucu organisierten photo poster project und aus den sozialen Medien übersetzt das cizucu-Magazin diese Geschichten in zwölf Sprachen und trägt sie in die Welt hinaus. Die Geschichte, die in einer Aufnahme verborgen liegt, für sich zu bewahren, ist eine Möglichkeit. Doch vielleicht berührt der darin aufgehobene Gedanke leise einen anderen Menschen und bringt eine noch unbekannte Emotion hervor. Werfen wir also einen behutsamen Blick auf diese einzigartigen Geschichten.]]></media:description>
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Zusammen mit Werken aus dem von cizucu organisierten photo poster project und aus den sozialen Medien übersetzt das cizucu-Magazin die Entstehungsgeschichten der einzelnen Aufnahmen und die ganz persönlichen Augenblicke ihrer Urheberinnen und Urheber in zwölf Sprachen und trägt sie in die Welt hinaus.<br><br>Eine Geschichte für sich zu bewahren, ist eine Möglichkeit. Doch vielleicht berührt der darin aufgehobene Gedanke leise einen anderen Menschen und bringt eine noch unbekannte Emotion hervor.<br><br>Diesmal stellen wir die Werke von drei Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt vor.<br>Werfen wir also einen behutsamen Blick auf ihre einzigartigen Geschichten.</p><h1>Die Geschichte von 林大哀</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/93bcb4d447ee42b1bc60c879047d60ba/2026-09-read-your-photography-like-it-or-not-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/2kYo8h68NX5CIpmdXaY4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">林大哀</a></p></figcaption></figure><p><strong>林大哀</strong><br><br>📚 01<br><br>Es war 2007, als ich noch studierte. Am Nachmittag, nachdem ich die Nacht mit Freunden durchgemacht hatte, wachte ich auf und sah meine geliebte Katze 小葵 am Fenster sitzen.<br>Doch an diesem Tag blickte 小葵 nicht wie sonst nach draußen. Sie starrte unverwandt auf den Kleiderschrank. Aus einem unerklärlichen Grund berührte mich diese beiläufige Haltung, und ich betätigte unwillkürlich den Auslöser.<br>Unmittelbar nach der Aufnahme sprang sie auf den Kleiderschrank.<br><br>Es war nichts Besonderes geschehen. Für mein damaliges Ich war es lediglich ein gewöhnlicher Nachmittag. Und doch blieb gerade diese eine Aufnahme jedes Mal, wenn ich meine Fotografien ordnete, in meinem Besitz.<br>Bis zum Nachmittag schlafen, einfach Zeit mit Freunden verbringen und weder von der Arbeit noch von den Plänen für den nächsten Tag getrieben sein – das war mein Studienalltag. Es kommt mir vor, als hätte sich selbst die Atmosphäre dieser freien, ziellosen Tage in dieser Fotografie erhalten.<br>Heute führt sie mir vor Augen, wie kostbar jener Nachmittag tatsächlich war.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die Silhouette einer Katze am Fenster. Zu sehen ist kein außergewöhnliches Ereignis, sondern ein stiller Augenblick, der unvermittelt in den Alltag trat. Doch mit zeitlichem Abstand betrachtet, ist diese Aufnahme weit mehr als eine bloße Aufzeichnung. Bis zum Nachmittag schlafen, Zeit mit Freunden verbringen und nicht eingehend über den nächsten Tag nachdenken müssen: Eine Fotografie vermag selbst eine längst vergessen geglaubte Atmosphäre und die mit ihr verbundenen Gefühle behutsam zurückzubringen. Dieses Werk lässt uns die eigentümliche Kraft der Fotografie spüren.</p><h1>Die Geschichte von Shih Hsun Chao</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/c2ba7dca9a7b4a93aeae290713a77a7c/2026-09-read-your-photography-like-it-or-not-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/JyVD80ecw6G8yhlA6Jx0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shih Hsun Chao</a></p></figcaption></figure><p><strong>Shih Hsun Chao</strong><br><br>📷 Canon EOS R1<br>📚 02<br><br>Ich wollte in Taipeh eine etwas ungewöhnliche Szenerie fotografieren. Mit diesem Gedanken begann ich, durch die Stadt zu streifen.<br>Während ich weiter fotografierte, veränderte sich allmählich, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog: Dinge, die abseits der Menschen vereinzelt existieren; Dinge, die in der Stadt ihre Gestalt verändern und eines Tages verschwunden sein könnten. Solche Szenen zogen mich zunehmend auf ganz natürliche Weise an.<br><br>Im Landschaftsgebiet Bitan in Xindian, wo diese Aufnahme entstand, werden die Tretboote in Schwanenform jedes Mal, wenn sich ein Taifun nähert, mit einem Kran aus dem Wasser gehoben und in Sicherheit gebracht.<br>Ich bin seit meiner Kindheit an diesem Ort aufgewachsen und habe sowohl seine belebten Zeiten als auch seinen allmählichen Wandel miterlebt. Vielleicht erschienen mir die in der Luft schwebenden Schwanenboote gerade deshalb wie Wesen, die von der Wasseroberfläche getrennt worden waren – von dem Ort, an den sie eigentlich gehören.<br><br>In Wahrheit sind sie lediglich künstlich geschaffene Objekte. Und doch wirkten sie beinahe wie Lebewesen, die still etwas zum Ausdruck bringen wollten.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Ein Schwanenboot, das nicht auf dem Wasser treibt, sondern in die Luft gehoben wurde. Dieser leicht befremdlichen Szenerie wohnt eine stille Irritation inne, wie sie nur Dinge besitzen, die aus ihrem alltäglichen Zusammenhang herausgelöst wurden. Für Shih Hsun Chao ist dies eine Landschaft, die er seit seiner Kindheit kennt. Vielleicht überlagert sich der Anblick der vor dem Taifun in Sicherheit gebrachten Boote deshalb nicht nur mit einem Arbeitsvorgang, sondern auch mit Erinnerungen und dem Wandel der Stadt. Ein künstlich geschaffenes Objekt, von seinem angestammten Ort entfernt, beginnt wie ein Lebewesen zu erscheinen. Diese Aufnahme bringt eine kleine Einsamkeit zum Vorschein, die sich in einer vertrauten Szenerie verbirgt.</p><h1>Die Geschichte von neo_gg</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/d41e83d39b6743eb93a1c065b050f3eb/2026-09-read-your-photography-like-it-or-not-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/PYCdkiFDWdxYEt3eBI8m" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neo_gg</a></p></figcaption></figure><p><strong>neo_gg</strong><br><br>📷 Panasonic LUMIX G8<br>📚 03<br><br>Diese Fotografie zeigt den taiwanischen Hochzeitsbrauch des „Fächerwerfens“.<br>Bei ihrer Abreise wirft die Braut einen Fächer aus dem Fenster. Damit lässt sie die Vergangenheit los und bekundet, fortan eine sanftmütige Ehefrau sein zu wollen.<br><br>Braut und Bräutigam sind langjährige Freunde von mir; in gewisser Weise wurde auch diese prachtvolle Hochzeit für die älteren Familienmitglieder ausgerichtet.<br>Nach der Arbeit trafen sich die Freunde immer wieder zu den Vorbereitungen, die mehr als ein halbes Jahr in Anspruch nahmen.<br>Ich nahm als „Trauzeuge“ teil. Obwohl ich Wut und Abneigung empfand, wollte ich etwas für meine Freunde tun und dokumentierte die Hochzeit daher aus meiner ganz eigenen, subjektiven Perspektive.<br><br>Mit Hochzeiten als „Ritual“ kann ich nur schwer umgehen. Und doch gab es darin zweifellos auch Schönes: die Verbundenheit der beiden, den schimmernden Schleier und die Braut, die selbst inmitten aller Geschäftigkeit schön zu sein versuchte.<br><br>Ich wollte alles festhalten – sowohl das, was mir widerstrebt, als auch das, was ich liebe. Es sind sehr subjektive, emotionale Fotografien, doch sie waren das Einzige, was ich beitragen konnte. Unter ihnen ist diese Aufnahme die ironischste und emotional intensivste, zugleich aber auch die wärmste für mich. Ich würde mich freuen, wenn sie auch den beiden gefällt.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Obwohl diese Fotografie inmitten einer Hochzeitsfeier entstand, ist ihr eine gewisse Spannung eingeschrieben. Die aus dem Fenster gestreckte Hand, der Ring und der fest umschlossene Fächer: In diesem Augenblick scheinen nicht nur die Schönheit des Rituals, sondern auch die komplexen Gefühle des Fotografen sichtbar zu werden. Was man nicht lieben kann, wird hier nicht einfach auf Distanz gehalten. Stattdessen richtet sich der Blick auf alles – auf die Schönheit ebenso wie auf das Unbehagen. Diese Haltung verleiht der Fotografie ihre eindringliche emotionale Wärme.</p><h1>Zum Schluss</h1><p>Wie haben Ihnen die Geschichten gefallen?<br>Wir möchten den Blick auf eine Faszination richten, die sich nicht allein durch das Visuelle vermitteln lässt. „Read Your Photography“ ist ein Format, das sich den Gedanken und Gefühlen hinter einer Fotografie widmet und sie als zusammenhängende Geschichte erfahrbar macht.<br><br>Was die Aufnahme zeigt, ist nur ein flüchtiger Augenblick. Doch dahinter liegen eine Zeit, die unaufhörlich verstrichen ist, und Gefühle, die nie in Worte gefasst wurden.<br><br>Wir laden Sie ein, diese Fotografien wie Texte zu lesen und sie wie die Seiten eines Buches umzublättern.</p><h1>So können Sie teilnehmen</h1><p>Auf dem Threads-Kanal von cizucu erscheint gelegentlich ein „Fotothema“.<br>Antworten Sie einfach mit „Ihrer Aufnahme“, die zu diesem Thema passt.<br><br>Es gibt nur eine Teilnahmebedingung: Folgen Sie cizucu in den sozialen Medien 💙<br>Aus allen eingereichten Werken werden ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br>von der cizucu-Redaktion per Nachricht kontaktiert!</p><p>In „Read Your Photography“ präsentieren wir auch Werke aus dem von cizucu organisierten photo poster project (ppp).<br><br>Vielleicht findet ppp auch in Ihrem Land statt. Begegnungen, die allein durch die gemeinsame Leidenschaft für Fotografie entstehen, breiten sich derzeit über die ganze Welt aus.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Threads-Entdeckungsprojekt | find new pieces „peace“ | Unentdeckten Talenten begegnen | Focus #734]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-find-new-pieces-peace</link>
            <description><![CDATA[„find new pieces“ ist ein Entdeckungsprojekt, das unter den zahllosen auf Threads veröffentlichten Arbeiten herausragende Talente aufspürt und ihre künstlerische Qualität im Magazin präsentiert. Jede Ausgabe widmet sich einem eigenen Thema und versammelt dazu passende Werke aus aller Welt, um bislang unentdeckten Talenten – den „new pieces“ – zu begegnen. Das aktuelle Thema lautet „peace“. Wir präsentieren neun Arbeiten, die Spuren des Friedens einfangen: stille Augenblicke, Landschaften wie Gebete und behutsame Momente, die wir mit anderen teilen. Entdecken wir gemeinsam diese bemerkenswerten Werke.]]></description>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 16:00:07 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-09-06T09:13:39+09:00</atom:updated>
           
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              <media:title><![CDATA[Threads-Entdeckungsprojekt | find new pieces „peace“ | Unentdeckten Talenten begegnen | Focus #734]]></media:title>
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Jede Ausgabe widmet sich einem eigenen Thema und versammelt dazu passende Werke aus aller Welt, um bislang unentdeckten Talenten – den „new pieces“ – zu begegnen.</p><h1>So kannst du teilnehmen</h1><p>Auf dem Threads-Account von cizucu erscheint immer wieder spontan ein „Fotothema“.<br>Antworte darauf einfach mit „deiner Aufnahme“, die zu diesem Thema passt.<br><br>Es gibt nur eine Teilnahmebedingung: Folge cizucu in den sozialen Medien 💙<br>Unter allen eingereichten Arbeiten trifft die cizucu-Redaktion eine Auswahl.<br>Die ausgewählten Fotografinnen und Fotografen werden anschließend direkt von uns benachrichtigt!</p><p>Dieses Mal präsentieren wir neun Arbeiten, ausgewählt aus zahllosen Einreichungen aus aller Welt.<br>Entdecken wir nun diese bemerkenswerten Werke, in denen die individuellen Perspektiven und Sensibilitäten ihrer Urheberinnen und Urheber lebendig werden.</p><h1>„peace“</h1><p>Welche Bilder das Wort „peace“ hervorruft, ist für jeden Menschen anders.<br>Das stille Licht eines Morgens, beiläufige Augenblicke mit einem anderen Menschen oder ein Himmel, den man wie im Gebet betrachtet.<br><br>Frieden ist einerseits ein großes, fernes Ideal,<br>andererseits aber auch eine kleine, greifbare Empfindung, die unaufdringlich in unserem Alltag fortlebt.<br><br>Die Fotografie vermag es, diese flüchtigen Spuren aufzunehmen.<br>Eine Sanftheit, bevor sie Worte findet; ein Augenblick, den man bewahren möchte; eine Zeit, in der sich das Herz still erfüllt.<br><br>Zeige uns, welche Gestalt „peace“ für dich annimmt.</p><h1>new pieces</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/6d46595b983d4739a2d7470c31bf3cc1/2026-09-find-new-pieces-peace-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/HSWBIKeU2jbE9CC7EcWa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fred</a></p></figcaption></figure><p><strong>Fred</strong><br><br>📷 SONY a7 V<br>💙 01<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Ein Vogel zieht frei durch den weiten Himmel, während die Skulpturen still nebeneinander verharren. Dieser Kontrast scheint den Lauf der Zeit für einen Moment zu verlangsamen. Das Licht, das mit dem blassen Blau des Himmels verschmilzt, und die weichen Wolken vermitteln nicht nur Stille, sondern auch das Gefühl einer Freiheit, die ungehindert davonfliegen kann. Vielleicht ist „peace“ jener offene Freiraum, in dem sich das Herz beim Blick zum Himmel löst.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/0b55baada9ef4ad0a93e57644507e9bf/2026-09-find-new-pieces-peace-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/wDPcD1glQF6F4W4SkpRI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jon Jerryl</a></p></figcaption></figure><p><strong>Jon Jerryl</strong><br><br>💙 02<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die Rückenfigur am Seeufer in der Abenddämmerung scheint eine wortlose Zeit behutsam zu umarmen. Die bewegte Wasseroberfläche, der orangefarbene Himmel und die Silhouetten der Zweige und Blätter überlagern sich, sodass eine tiefe, ruhige Atmung durch die gesamte Komposition strömt. Es geht nicht darum, etwas mit einem anderen Menschen zu teilen, sondern darum, still in das eigene Innere zurückzukehren. Darin spüren wir eine mögliche Form von „peace“.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/1ce46bd7839f4b629cfdd062d2f73f68/2026-09-find-new-pieces-peace-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/mspRPt3grjMpq4mf8COD" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jonashessing</a></p></figcaption></figure><p><strong>Jonashessing</strong><br><br>💙 03<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>In einer von farbenprächtigen Blumen gesäumten Gasse entfaltet sich die ruhige Zeit zweier Menschen. Hartes Licht und tiefe Schatten, die leuchtenden Farben künstlicher Blüten und eine im Alltag innehaltende Person greifen ineinander und lassen einen kleinen Frieden sichtbar werden, der in einer Ecke der Stadt fortlebt. Selbst mitten im geschäftigen Treiben gibt es einen Ort, an dem jemand unbesorgt Atem schöpfen kann. Diese Aufnahme vermittelt genau dieses sanfte Empfinden.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/39aefe1467f045a88e6f994e2bd2b62f/2026-09-find-new-pieces-peace-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/bDC2UhuEXt8NBnY6FNgE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kai Kim</a></p></figcaption></figure><p><strong>Kai Kim</strong><br><br>💙 04<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Der Blick aus dem Wagen über die Savanne erhält durch die Füße im Vordergrund eine humorvolle Note. Ein in der Ferne klein erscheinendes Tier, der weite Himmel und die vorüberziehenden Wolken: Der Kontrast zwischen dieser Erhabenheit und der alltäglichen Geste erzeugt ein entspanntes Gefühl von Frieden. Das Werk vermittelt die Behaglichkeit, sich angesichts der Größe der Welt einfach fallen zu lassen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/cb2ef69c8dc3473da0aa793135e2d5ba/2026-09-find-new-pieces-peace-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/qdpVTTOeGlZGSYpg9VKu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kaizo</a></p></figcaption></figure><p><strong>Kaizo</strong><br><br>💙 05<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Das ins Wasser einfallende Licht scheint in der Tiefe einer Erinnerung aufzublitzen. Die allein aus konturlosen blauen und weißen Partikeln komponierte Bildfläche vermittelt das Gefühl, dass alle Geräusche in die Ferne rücken und die Anspannung aus dem Körper weicht. Statt einen Gegenstand abzubilden, schöpft die Arbeit die Wahrnehmung selbst ab. Eine poetische Interpretation von „peace“ als „stilles Schweben“.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/355b372026b242c586be036777ba6c1e/2026-09-find-new-pieces-peace-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/NrY6JnKVW49qdrdkudZI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alex</a></p></figcaption></figure><p><strong>Alex</strong><br><br>📷 FUJICA X-M5 [FACT CHECK REQUIRED]<br>💙 06<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die beiden am Meer sitzenden Menschen werden durch die unscharfe Figur im Vordergrund sanft umfangen. Die im Licht des Sonnenuntergangs schimmernde Wasseroberfläche bewegt sich leicht und scheint sowohl die Distanz als auch das Schweigen zwischen den Anwesenden zu beleuchten. Gerade weil die Aufnahme bewusst nicht vollständig fokussiert ist, bewahrt sie die Wärme einer Erinnerung. „peace“ wohnt auch in jener Zeit, in der man einfach nur bei einem anderen Menschen ist.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/ca632c6e0cbf43b0b297b70fc735d2ca/2026-09-find-new-pieces-peace-image-7.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/XNEQN3ZsONYn70YjTRCZ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kamil</a></p></figcaption></figure><p><strong>Kamil</strong><br><br>📷 Xiaomi Leitzphone powered by Xiaomi [FACT CHECK REQUIRED]<br>💙 07<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die Geste, mit der die Person den Hund umarmt, und der offene Raum des dahinterliegenden Strandes schaffen einen intimen, friedvollen Augenblick. Gerade die monochrome Gestaltung lässt das Fell, den Wind und die Wärme der aneinandergelegten Wangen umso stiller hervortreten. Ein Wesen, das man beschützen möchte, an seiner Seite zu wissen: Dieses Werk lässt spüren, wie eine solche Gewissheit die Welt ein wenig sanfter erscheinen lässt.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/aae8872cda91470eaabcff7c877261ac/2026-09-find-new-pieces-peace-image-8.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/76BhwNDxXniFy5CH1z1m" target="_blank" rel="noopener noreferrer">potatorinnie</a></p></figcaption></figure><p><strong>potatorinnie</strong><br><br>💙 08<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Im Licht der untergehenden Sonne verbringen Menschen am Fuß eines Denkmals ihre jeweils eigene Zeit. An diesem offenen Ort mit Blick auf die Bergketten überlagern sich die Figuren der miteinander Sprechenden, der zum Himmel Blickenden und der still Sitzenden. So nimmt ein beiläufiger Nachmittag auf Reisen behutsam Gestalt an. Vielleicht liegt „peace“ auch in einer Zeit, in der Menschen denselben Ort teilen und sich dennoch im eigenen Rhythmus bewegen können.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/3b522f4bff314e3089da42d4117009ec/2026-09-find-new-pieces-peace-image-9.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/6trLHQw25qmal7d869Ot" target="_blank" rel="noopener noreferrer">shane</a></p></figcaption></figure><p><strong>shane</strong><br><br>📷 RICOH GR III HDF<br>💙 09<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die sich über dem Blickfeld überlagernden Bäume scheinen im Licht einen einzigen großen Atemzug zu tun. Die geschwungenen Linien der Äste, die Hell-Dunkel-Abstufungen des Laubs und die zum Himmel hin offene Helligkeit verbinden sich miteinander und erinnern an das Gefühl von Geborgenheit, das entsteht, wenn man sich inmitten der Natur aufhält. Eine Zeit, in der niemand zur Eile drängt und man einfach nur nach oben schaut. Vielleicht beginnt „peace“ mit einer solch kleinen Geste.</p><h1>Zum Abschluss</h1><p>Wie haben dir die Arbeiten gefallen?<br><br>Das Thema „peace“ ist zugleich von großer Tragweite und zutiefst persönlich. Die diesmal eingereichten Werke vermitteln ruhige Landschaften und behutsame Blicke, die Zuwendung zu anderen Menschen und jene kleinen Momente der Geborgenheit, die sich im Alltag finden lassen.<br><br>Bislang unentdeckte Talente – die „new pieces“ – sichtbar zu machen, ist die Aufgabe, die wir mit diesem Projekt erfüllen möchten. Wir hoffen, dass es deiner künstlerischen Ausdrucksform die Möglichkeit eröffnet, noch mehr Menschen zu erreichen und zu berühren.<br><br><br>Freue dich auch auf unser nächstes Thema.<br>Folge cizucu auf unseren Social-Media-Kanälen und bleib gespannt 💙</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[photo poster project | Seoul | Veranstaltungsbericht | Release #904]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-ppp-in-seoul-report</link>
            <description><![CDATA[Ein Veranstaltungsbericht zur Fotoausstellung „photo poster project“, an der man bereits durch die Auswahl einer Stadt und eines Datums teilnehmen kann. Wir berichten über die Veranstaltung, die am Sonntag, dem 23. August 2026, in der 어티피컬 / Atypical Gallery im Seouler Bezirk Yongsan-gu stattfand.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 14:00:07 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-09-05T14:03:08+09:00</atom:updated>
           
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              <media:title><![CDATA[photo poster project | Seoul | Veranstaltungsbericht | Release #904]]></media:title>
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              <media:description><![CDATA[Ein Veranstaltungsbericht zur Fotoausstellung „photo poster project“, an der man bereits durch die Auswahl einer Stadt und eines Datums teilnehmen kann. Wir berichten über die Veranstaltung, die am Sonntag, dem 23. August 2026, in der 어티피컬 / Atypical Gallery im Seouler Bezirk Yongsan-gu stattfand.]]></media:description>
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Es ist eine Community, in der alle ihre persönlichen Geschichten in einem geschützten Rahmen teilen können, und zugleich eine Gelegenheit, Kreative aus aller Welt im realen Leben kennenzulernen.<br><br>Dieses Mal geben wir Einblicke in das „photo poster project“, das am Sonntag, dem 23. August, in der 어티피컬 / Atypical Gallery im Seouler Bezirk Yongsan-gu stattfand. Ein Muss für alle, die künftig an einem „photo poster project“ in ihrer Region teilnehmen möchten!</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/e2b129c271504bcc996c62f12917d0f8/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Was ist das photo poster project?</h1><p>Gelegenheiten, die eigenen fotografischen Arbeiten auszustellen oder andere Fotografinnen und Fotografen kennenzulernen, sind im Alltag eher selten. Eine selbst organisierte Fotoausstellung wiederum ist mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten verbunden.<br><br>Genau hier setzt das von cizucu initiierte „photo poster project“ an.<br><u>Sie wählen lediglich Ort und Termin aus und reichen Ihre Fotografie bei cizucu ein</u> – schon kann Ihr Werk als großformatiger A2-Print ausgestellt werden. Da zudem zahlreiche Fotografinnen und Fotografen aus derselben Region teilnehmen, bietet sich vielleicht die Gelegenheit, neue Weggefährtinnen und Weggefährten für zukünftige fotografische Projekte zu finden.<br><br>Aufwendige Vorbereitungen wie „einen Ausstellungsraum anmieten, eine Druckerei suchen und die Ausstellung aufbauen“ entfallen vollständig. Sie müssen nur das Formular ausfüllen und vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen!</p><h1>Impressionen vom Veranstaltungstag</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/8f9833361cad40a59c2b07cad63215de/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/39b17a49dce948f3956b58f0d66af654/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/3ed9a1f05bd64e5ba4f08ff2c35e3a74/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/8a456fbfd7b04a468ac0468dd7afb597/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/80f8ac2ddfe14451b53c9d38844acee8/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/b5223b01b61d484dab2d4f940b6cf60d/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-7.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/6daa46f5c93d4617a1334fab68c02430/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-8.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/28e6c89636d741fab971b2b2c79c34d9/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-9.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/d963561e1fd84fcc8457b71615645498/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-10.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/c34426df467246e79aabf37088775593/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-11.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/c35d2af0a9c84164ac0ca7822c6f9fd3/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-12.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/5c7c1c7c5f00435ab841d93deabbee7a/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-13.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/36f8b3b6e161458aa21118e9184bb35f/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-14.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/ffecd57f2585425f874cf5d0cd391f34/2026-09-ppp-in-seoul-report-image-15.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[cizucu präsentiert „On the Way Home“ | Challenge #408]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-on-the-way-home</link>
            <description><![CDATA[„Challenge“ stellt aktuelle Trends und Wettbewerbe aus der Community vor. Ankündigung des von cizucu veranstalteten Fotowettbewerbs „On the Way Home“. Das aktuelle Thema lautet „Der Heimweg“. Einreichungen sind bis Sonntag, den 4. Oktober 2026, möglich.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 10:30:08 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-09-05T10:33:24+09:00</atom:updated>
           
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              <media:title><![CDATA[cizucu präsentiert „On the Way Home“ | Challenge #408]]></media:title>
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              <media:description><![CDATA[„Challenge“ stellt aktuelle Trends und Wettbewerbe aus der Community vor. Ankündigung des von cizucu veranstalteten Fotowettbewerbs „On the Way Home“. Das aktuelle Thema lautet „Der Heimweg“. Einreichungen sind bis Sonntag, den 4. Oktober 2026, möglich.]]></media:description>
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Aus den Einreichungen werden herausragende Arbeiten kuratiert, um als Plattform neue Talente zu entdecken und sie als Community zu fördern.<br><br>Das aktuelle Thema lautet <strong>„Der Heimweg“</strong>.<br><br>Am Ende eines Tages kehren wir alle an unsere jeweiligen Orte zurück.<br>Ein Bahnsteig im Licht der Dämmerung. Die vorbeiziehenden Lichter der Stadt vor dem Zugfenster. Die Zeit, in der wir Seite an Seite mit jemandem gehen, oder ein kleiner Umweg, den wir allein nehmen.<br>Selbst ein vertrauter Weg zeigt sich je nach Licht, Wetter und innerer Verfassung jeden Tag ein wenig anders. Auf dem Heimweg bleiben der Nachhall des Tages, die Vorzeichen der Jahreszeit und Gefühle, die noch keine Worte gefunden haben, still gegenwärtig.<br><br>Ob auf dem Weg nach Hause, auf der Rückreise oder nach dem Abschied von einem Menschen: Halten Sie die Szenerien, denen Sie unterwegs begegnet sind, und die Geschichten, die Ihnen im Gedächtnis geblieben sind, fotografisch fest.</p><h1>Inspiration</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/026a895b7efc47d29739ef721b582a0f/2026-09-on-the-way-home-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/Q0l3KrDynqyHDvpS9p28" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shou</a></p></figcaption></figure><p><strong>Shou</strong><br>Der Heimweg<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Vor der untergehenden Sonne vermitteln die Silhouette einer Person, die einen Wagen zieht, und die eines herbeilaufenden Kindes die besondere Atmosphäre eines gemeinsamen Heimwegs. Der weit ausgreifende orangefarbene Himmel und die beschwingten Schritte lassen sogar jene Freude spürbar werden, mit der man das Ende des Tages noch ein wenig hinauszögern möchte. Es wirkt wie jener Augenblick, in dem ein beiläufiger Heimweg zu einer besonderen Erinnerung für die Familie wird.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/b00517794e264019928e81368cb2eedd/2026-09-on-the-way-home-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/DUTPbSqE8wswfYVhiXWe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yukihiro</a></p></figcaption></figure><p><strong>Yukihiro</strong><br>Kyoto-Snapshot<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die Menschen, die sich vor einem Geschäft für Take-away-Bentō versammeln, und die eilig Vorübergehenden bestimmen den Rhythmus der abendlichen Straße. Die lang gezogenen Schatten und leicht verschwimmenden Konturen lassen erahnen, wie die Menschen nach ihren Einkäufen an ihre jeweiligen Orte zurückkehren. Eine Aufnahme, in der das alltägliche Leben spürbar wird.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/00892d460a9e410a80ee4aa43ebf7ca9/2026-09-on-the-way-home-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/iyFoiWksSGtm6gwvrWVZ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">月うさぎ | Runa</a></p></figcaption></figure><p><strong>月うさぎ | Runa</strong><br>Eine Nachricht meiner Mutter. Seit ich meine Heimat verlassen habe, kehre ich nur noch einmal im Jahr zurück. Vielleicht berührt es mich deshalb umso mehr, weil ich ihre Handschrift kaum noch sehe. Plötzlich war mir ein wenig zum Weinen zumute.<br><br>📷 FUJIFILM X-T4<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>In der kurzen Nachricht, die auf dem Tisch zurückgelassen wurde, überlagern sich auf stille Weise Zeit und Distanz einer getrennt lebenden Familie. Selbst die beiläufigen Worte, die verraten, wo der Schlüssel liegt, lassen in handschriftlicher Form beinahe die Stimme und Fürsorge der Familie hörbar werden. Eine Aufnahme, die die Vertrautheit des alltäglichen Lebens sichtbar macht, deren Kostbarkeit uns erst bei der Heimkehr wieder bewusst wird.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/eff9d003a9aa44a78ca40fc0550b2c5b/2026-09-on-the-way-home-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/bVQxbGFFv42a53RGiCvW" target="_blank" rel="noopener noreferrer">えみ</a></p></figcaption></figure><p><strong>えみ</strong><br>Auf dem Heimweg von der Universität.<br>Es war so wunderschön, dass ich beinahe meinen Zug zur Arbeit verpasst hätte.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die tief stehende Abendsonne taucht die Straße in goldenes Licht und zieht den Schatten einer radfahrenden Person in die Länge. Für nur wenige Minuten zeigt sich der vertraute Weg in einer anderen Gestalt und weckt den spontanen Wunsch, stehen zu bleiben. Eine für den Heimweg charakteristische Aufnahme, die jene Schönheit festhält, der man auf dem Weg zum nächsten Termin begegnet.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/64b6575d71694188b1966744958e7234/2026-09-on-the-way-home-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/gtKH4dUYPQdmDHc3Q6lf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aya</a></p></figcaption></figure><p><strong>Aya</strong><br>Der Heimweg<br><br>📷 FUJIFILM X100V<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Das abendliche Licht, das in den Innenraum fällt, zeichnet sanft Wangen und Haar des schlafenden Kindes nach. Der ungeschützte Gesichtsausdruck, der sich dem Wiegen der Fahrt überlässt, vermittelt die erfüllte Müdigkeit eines Tages voller Spiel. Eine warmherzige Aufnahme jener stillen Zeit, die nur auf dem Heimweg entsteht.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/fb7498c4bcb14615b7d587bc9cf73ddf/2026-09-on-the-way-home-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/INSCjBMFNkfInH1sUuZV" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Masato Kawabata</a></p></figcaption></figure><p><strong>Masato Kawabata</strong><br>Taika wartet auf die Heimkehr<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die Gestalt des Hundes, der auf die Rückkehr eines Menschen wartet, lässt den stillen Verlauf der Zeit spürbar werden. Jenseits seines Blicks liegt die Präsenz einer Familie, die im Bild noch nicht zu sehen ist, wodurch sich die Erzählung über den Bildraum hinaus entfaltet. Besonders eindrucksvoll ist die Perspektive, die den „Heimweg“ nicht aus Sicht der heimkehrenden, sondern der wartenden Seite betrachtet.</p><h1>Informationen zum Wettbewerb</h1><p>【Laufzeit】<br>Samstag, 5. September 2026, bis Sonntag, 4. Oktober 2026<br><br>【Bekanntgabe der Auszeichnungen】<br>Voraussichtlich Mittwoch, 14. Oktober 2026<br><br>【Preis】<br>Kostenlose Teilnahme am von cizucu veranstalteten „photo poster project“ für zwei Personen<br><br>【So reichen Sie Ihre Arbeit ein】<br>・Den Wettbewerb „On the Way Home“ auswählen<br>・Auf „Teilnahmebedingungen akzeptieren und veröffentlichen“ tippen<br>・Inhalt des Beitrags auswählen und die Arbeit einreichen<br><br>【Kriterien der Jury】<br>(1) Themenbezug: Entspricht die Arbeit der beschriebenen Aufgabenstellung?<br>(2) Aussagekraft: Wird deutlich, was das Werk vermitteln möchte und welche Intention die fotografierende Person verfolgt?<br>(3) Ausdruck: Überzeugt die Arbeit durch Perspektive, Komposition, Balance, Schärfe, Farbgebung und weitere gestalterische Mittel?<br>(4) Moment: Wurde der entscheidende Augenblick beziehungsweise das richtige Timing für das Motiv erfasst?<br>(5) Originalität: Zeigt die Arbeit eine eigenständige Herangehensweise an Aufnahmeort, Motiv oder andere Aspekte?</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[cizucu präsentiert die Preisträger:innen von „Found, After Years“ | Challenge #407]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-found-after-years-award</link>
            <description><![CDATA[„Challenge“ stellt aktuelle Trends und Wettbewerbe aus der Community vor. Wir präsentieren die prämierten Arbeiten des von cizucu veranstalteten Fotowettbewerbs zum Thema „Found, After Years“.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 16:00:07 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-09-04T16:03:34+09:00</atom:updated>
           
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              <media:title><![CDATA[cizucu präsentiert die Preisträger:innen von „Found, After Years“ | Challenge #407]]></media:title>
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Ziel ist es, herausragende Arbeiten aus den Einreichungen zu kuratieren, als Plattform neue Talente zu entdecken und Kreative als Community zu unterstützen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/024cd6e1d9de48cba26cd6655089e24a/2026-07-found-after-years-cover-image.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1200&amp;h=630&amp;fit=crop" /><figcaption><a href="https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-07-found-after-years">cizucu kuratiert: „Found, After Years“ | Challenge #391 | cizucu</a></figcaption></figure><p>Das diesjährige Thema lautete <strong>〈Found, After Years〉</strong>.<br><br>Fotografien entfalten ihre Bedeutung mitunter weniger im Moment der Aufnahme als vielmehr bei einer späteren Betrachtung. Das Abgebildete bleibt zwar dasselbe, doch unser Zeitgefühl und unsere Wahrnehmung verändern sich. Vielleicht zeichnet sich eine gute Fotografie gerade dadurch aus, dass sich ihre Bedeutung mit jedem erneuten Blick wandelt.<br><br>Keine neu aufgenommene Fotografie, sondern eine Arbeit, die tief in einem Fotoordner verborgen lag, in einem Familienalbum oder einer alten Kamera bewahrt wurde und nach Jahren unvermittelt wiederentdeckt worden ist. Auch diesmal kamen Arbeiten zusammen, die solche fotografischen Erinnerungen erneut ins Licht rücken.<br><br>Im Folgenden stellen wir die Einreichungen und prämierten Arbeiten vor.</p><h1>Einreichungen</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/d091e95602914645a8740840dfdb1b97/2026-09-found-after-years-award-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/8JMYyBGh3u9uDJBNC8Pd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jim SUEHIRO</a></p></figcaption></figure><p><strong>Jim SUEHIRO</strong><br>Dies ist das Klassenzimmer einer ersten Grundschulklasse, das ich 2012 fotografiert habe. Ein Mädchen zeigt mit gelassenem Lächeln das Victory-Zeichen. Ein Moment der Begegnung durch die Kamera.<br>Mir wird bewusst, dass die Beurteilung einer Fotografie für jeden Menschen anders ausfällt und nicht allein von technischen Aspekten wie Belichtung und Komposition abhängt – geschweige denn nur von der Auflösung oder Leistungsfähigkeit der Kamera.<br>Es macht mich sehr glücklich, dass eine dokumentarische Aufnahme von einem Schulbesuchstag nach 14 Jahren gemeinsam mit den Erinnerungen gereift ist und nun als künstlerische Arbeit präsentiert werden kann.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Vierzehn Jahre sind seitdem vergangen. Zu welchem Erwachsenen ist das Kind aus der ersten Klasse auf dieser Fotografie wohl herangewachsen? Eine dokumentarische Aufnahme von einem Schulbesuchstag gewinnt mit der Zeit Gestalt und Präsenz als eigenständiges Werk. Gerade eine solche Fotografie sollte man nicht im iPhone verborgen lassen, sondern ausdrucken und vielleicht als Lesezeichen in ein Buch legen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/4fcb92b6fe74445aaf06ef957e6b6c54/2026-09-found-after-years-award-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/MwQcvlYGFeU45KW3vcPg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kohki Kanai</a></p></figcaption></figure><p><strong>Kohki Kanai</strong><br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Bevorzugen Sie im Flugzeug den Gang- oder den Fensterplatz? Vermutlich würden sich viele für den Fensterplatz entscheiden. Der Blick aus dieser Höhe gehört vielleicht zu den eindrucksvollsten Erfahrungen einer Reise.<br>Kohki hat dieses Gefühl beim Blick aus dem Fenster mit einer Filmkamera samt Datumsstempel meisterhaft in eine ganz eigene Bildsprache überführt. Hinter den einbelichteten Ziffern wird die damalige Reise wohl noch heute leise weitergespielt.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/fdd690921c3d48179eba8179f1f77b7e/2026-09-found-after-years-award-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/Dv8qrIKr5JgTL3JzpgrZ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lifeOfGai</a></p></figcaption></figure><p><strong>lifeOfGai</strong><br>Eine meiner ersten Lieblingsfotografien, als ich vor drei Jahren mit dem Fotografieren begann.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Eine Arbeit, die man spontan als vollkommenes Beispiel für den reizvollen Stil des bewusst Unperfekten loben möchte.<br>Ist sich die abgebildete Person der Kamera bewusst oder nicht? Dieser uneindeutige Blick besitzt einen feinen Humor; besonders überzeugend ist die Natürlichkeit, mit der die für einen Schnappschuss charakteristische Szene eingefangen wurde. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen derzeit keine guten Aufnahmen gelingen, betrachten Sie eine solche ältere Fotografie erneut – und finden Sie zu jener Leichtigkeit zurück, die Ihnen unwillkürlich ein Lächeln entlockt.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/a454986033cf42cda52e963bb2c72099/2026-09-found-after-years-award-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/1q3IUUHxtBXG32WqArh0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">박효구</a></p></figcaption></figure><p><strong>박효구</strong><br>Film, 1993<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Handelt es sich um eine inszenierte Wiederaufführung oder tatsächlich um eine Aufnahme aus dem Jahr 1993? Ein Paar, dessen Gesichter verborgen bleiben, und eine Komposition von beinahe zeitgenössischer Raffinesse. Zugleich erzählen die Farbigkeit und Textur der Fotografie und vor allem die Form des Brautkleides still von ihrer Epoche.<br>Eine Arbeit, die die Vorstellungskraft entfaltet, noch bevor sich ihre Geschichte überprüfen lässt.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/2dd84b9d9eeb4f86868e234c2dadd9ba/2026-09-found-after-years-award-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/oVkWO0IiMAvGfNslO91v" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yukihiro</a></p></figcaption></figure><p><strong>Yukihiro</strong><br>Die Sagrada Família, vor etwa 25 Jahren aufgenommen.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Die Sagrada Família!<br>Wer mit dem Rucksack durch Europa reist, besucht sie beinahe selbstverständlich – doch der Zeitpunkt des Besuchs ist für jeden ein anderer. Auf den ersten Blick scheint sie stets dieselbe zu sein; tatsächlich zeigt jede Aufnahme die Sagrada Família in einem jeweils anderen Stadium ihrer Unvollendetheit.<br>[FACT CHECK REQUIRED] 最も高い「イエス・キリストの塔」は、設計者ガウディの没後100年となる2026年6月に完成しました。ただし、正面の「栄光のファサード」や細部の装飾を含む建物全体の完成は、2030年代半ば（2034〜2035年頃）と予測されています。<br>„Damals war die Sagrada Família noch nicht vollendet.“ Wer davon träumt, dies eines Tages den eigenen Enkelkindern zu erzählen, für den könnte gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Besuch sein.</p><h1>Prämierte Arbeiten</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/16fa636f91d248ef8222cb6fba763d50/2026-09-found-after-years-award-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/pvGoK5wQ6cpB4Lg0YULb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wayfarer0915</a></p></figcaption></figure><p><strong>wayfarer0915</strong><br>Roter Mantel, weißer Schal, unter einem leuchtenden Baum im Tokio des Jahres 1987 – die Lichter verschwimmen wie vergessene Versprechen, die Nacht verschlingt den Augenblick ganz. Sie posiert nicht; sie wartet darauf, dass die Zeit sie einholt.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Weihnachten, ein roter Mantel, Tokio im Jahr 1987. So sehr wir uns auch wünschen mögen, in jene Zeit zurückzukehren: Folgen können wir nur den Trugbildern unserer Erinnerung; wirklich zurückkehren werden wir nie. Gerade deshalb tritt heute still eine Schönheit hervor, die damals unbemerkt blieb.<br>Eine Arbeit, die unmittelbar und überzeugend auf das Thema 〈Found, After Years〉 antwortet.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/c83329b704d5478ebaf4ab1af76d8957/2026-09-found-after-years-award-image-7.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/o7MRXjm2xElbunMgrwGi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ノスタルジックパトロール</a></p></figcaption></figure><p><strong>ノスタルジックパトロール</strong><br>Seit meiner Geburt hat meine große Schwester immer auf mich aufgepasst. Selbst nach mehr als 35 Jahren merke ich: Familie ist einfach etwas Schönes.<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Eine Fotografie, bei der unmittelbar spürbar wird, dass sie einem Familienalbum entnommen wurde. Das handschriftliche Wort „Shōwa“, die Spuren des Bleistifts.<br>In jedem einzelnen Detail bleibt die Gegenwart jener Person erhalten, die das Bild aufnahm, jener, die es archivierte, und jener, die es nach langer Zeit wiederentdeckte. So vermittelt die Arbeit das Gefühl, auf genau diesem Weg schließlich zu uns gelangt zu sein.</p><h1>Zum Abschluss</h1><p>Wie haben Ihnen die Arbeiten gefallen?<br>Für „Found, After Years“ wurden zahlreiche Werke eingereicht, deren stille Kraft und nostalgische Wirkung gerade daraus entstehen, dass sie erst nach langer Zeit wiederentdeckt wurden.<br><br>Eine Fotografie ist nicht im Augenblick ihrer Aufnahme abgeschlossen. Wenn wir sie Jahre später erneut betrachten, können wir Gefühlen begegnen, die uns damals nicht bewusst waren, und die Bedeutung des Bildes neu entdecken.<br>Wir hoffen, dass dieser Wettbewerb einen Anlass geschaffen hat, sich bewusst Zeit für eine solche erneute Betrachtung zu nehmen.<br><br>Legen Sie die Kamera gelegentlich beiseite und durchstreifen Sie Ihre Fotoordner noch einmal. Vielleicht wird gerade diese Pause zu einer wertvollen Erholung auf dem Weg zur nächsten Aufnahme.<br>Vielen Dank für die zahlreichen Einreichungen.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Die Einführung von Objektiven der zweiten Generation und die kluge Objektivwahl | Knowledge #523]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-second-generation-lenses-guide</link>
            <description><![CDATA[Seit dem Einstieg der Kamerahersteller in den Markt spiegelloser Bajonettsysteme ist einige Zeit vergangen – und auch bei den Objektiven steht ein Generationswechsel an. Wir erläutern, was unter „Objektiven der zweiten Generation“ zu verstehen ist, welche Fortschritte sie bieten und wie Sie das passende Objektiv für Ihre fotografische Praxis auswählen.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 10:30:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Die Einführung von Objektiven der zweiten Generation und die kluge Objektivwahl | Knowledge #523]]></media:title>
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              <media:description><![CDATA[Seit dem Einstieg der Kamerahersteller in den Markt spiegelloser Bajonettsysteme ist einige Zeit vergangen – und auch bei den Objektiven steht ein Generationswechsel an. Wir erläutern, was unter „Objektiven der zweiten Generation“ zu verstehen ist, welche Fortschritte sie bieten und wie Sie das passende Objektiv für Ihre fotografische Praxis auswählen.]]></media:description>
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Seither hat sich die Vorstellung, dass eine Systemkamera heute vor allem spiegellos ist, längst etabliert.<br>Mit den Jahren seit der Einführung der einzelnen Bajonettsysteme hat nicht nur bei den Kameragehäusen, sondern auch bei den Objektiven ein Generationswechsel eingesetzt. Symbolisch dafür steht die Einführung der sogenannten „Objektive der zweiten Generation“.</p><h1>Was sind „Objektive der zweiten Generation“?</h1><p>Die Produktspezifikationen eines Objektivs werden üblicherweise durch drei Faktoren bestimmt: Bajonett, Brennweite und maximale Blendenöffnung.<br>Mitunter bringt ein Hersteller ein neues Objektiv mit denselben grundlegenden Spezifikationen wie ein Vorgängermodell auf den Markt. Solche Modelle werden als „Objektive der zweiten Generation“ bezeichnet.<br><br>Beim X-Bajonett gibt es beispielsweise Modelle wie das 〈XF 16-55mm F2.8 R LM WR II〉, deren Bezeichnung sie ausdrücklich als zweite Generation ausweist. Daneben stehen Objektive wie das 〈XF 33mm F1.4 R LM WR〉, die zwar kein „II“ im Produktnamen tragen, faktisch jedoch die Rolle eines Nachfolgemodells übernehmen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/8c31d265ef264a0986939c68eacd3beb/2026-09-second-generation-lenses-guide-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/K0L7CumbSTxcoD5ZlZs6" target="_blank" rel="noopener noreferrer">マサヒデ</a></p></figcaption></figure><h1>Technischer Fortschritt als Grundlage der zweiten Objektivgeneration</h1><p>Viele Objektive der zweiten Generation kommen mit deutlich gesteigerter Attraktivität und Leistungsfähigkeit auf den Markt. Darin zeigt sich, dass sich nicht nur die optische Technologie, sondern auch Objektivmaterialien, Motoren und weitere Komponenten kontinuierlich weiterentwickeln.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/d06c499edd5645ef9f662d7142954205/2026-09-second-generation-lenses-guide-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/kupGRKXlJG7Tudu9GP5E" target="_blank" rel="noopener noreferrer">マサヒデ</a></p></figcaption></figure><p>Früher wurden unterschiedliche Linsenkombinationen vor allem auf Grundlage der Intuition und Erfahrung hoch qualifizierter Fachkräfte erprobt. Heute lassen sich dagegen umfangreiche Simulationsvarianten am Computer kombinieren, sodass geeignete Linsengruppen in kurzer Zeit ermittelt werden können.<br>Dadurch kommen zunehmend auch asphärische Linsen zum Einsatz, deren Verarbeitung lange als anspruchsvoll galt. Sie ermöglichen eine wirksamere Korrektur sphärischer Aberrationen und zugleich eine Gewichtsreduzierung.</p><h1>Sind Objektive der zweiten Generation uneingeschränkt empfehlenswert?</h1><p>Objektive der zweiten Generation, deren Leistung dank technischer Fortschritte verbessert wurde, sind für viele Nutzerinnen und Nutzer eine attraktive Option. <br><br>Zu den häufigsten Weiterentwicklungen zählen kompaktere und leichtere Konstruktionen, ein höheres Auflösungsvermögen, verbesserte Nahaufnahmefähigkeiten sowie ein wirksamerer Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Wer bereits ein Objektiv der ersten Generation besitzt, dürfte daher – finanzielle Aspekte außer Acht gelassen – in vielen Fällen möglichst schnell auf das neue Modell umsteigen wollen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/4e653591a8d7405b9ac0f0486945898f/2026-09-second-generation-lenses-guide-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/k7idXkAUjO8O3TrDdwuT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">マサヒデ</a></p></figcaption></figure><p>In der Praxis sind Objektive der zweiten Generation jedoch fast immer teurer als ihre Vorgängermodelle. Zudem sinkt der Wiederverkaufswert von Objektiven der ersten Generation häufig, was bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollte.<br><br>Abhängig von der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Kamera und der eigenen fotografischen Arbeitsweise kann es daher sogar sinnvoller sein, ein Objektiv der ersten Generation günstig auf dem Gebrauchtmarkt zu erwerben. Entscheidend ist, die technischen Spezifikationen sorgfältig mit den eigenen Anforderungen abzugleichen.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[#moon | Vom Mondlicht verbunden: nächtliche Alltagsszenen | Focus #733]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-moon</link>
            <description><![CDATA[〈#moon〉 rückt nicht nur Vollmond und Mondsichel ins Zentrum, sondern fängt auch mondbeschienene Straßen, Fenster, Wasseroberflächen und die stille Präsenz von Menschen ein. Wir stellen fotografische Perspektiven vor, die Licht und Schatten der Nacht sowie den ruhigen Lauf der Zeit in den Blick nehmen und vertraute Szenerien neu interpretieren. Auch das Dunkel, das selbst im Hellen fortbesteht, und die durch Wolken schimmernden Facetten des Mondes dienen dabei als visuelle Anhaltspunkte.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 16:00:07 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-09-03T16:03:12+09:00</atom:updated>
           
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              <media:title><![CDATA[#moon | Vom Mondlicht verbunden: nächtliche Alltagsszenen | Focus #733]]></media:title>
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              <media:description><![CDATA[〈#moon〉 rückt nicht nur Vollmond und Mondsichel ins Zentrum, sondern fängt auch mondbeschienene Straßen, Fenster, Wasseroberflächen und die stille Präsenz von Menschen ein. Wir stellen fotografische Perspektiven vor, die Licht und Schatten der Nacht sowie den ruhigen Lauf der Zeit in den Blick nehmen und vertraute Szenerien neu interpretieren. Auch das Dunkel, das selbst im Hellen fortbesteht, und die durch Wolken schimmernden Facetten des Mondes dienen dabei als visuelle Anhaltspunkte.]]></media:description>
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            <title><![CDATA[photo poster project | Tokio | Veranstaltungsbericht | Release #903]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-ppp-in-tokyo-report</link>
            <description><![CDATA[Ein Veranstaltungsbericht über die Fotoausstellung photo poster project, an der man bereits durch die Wahl einer Stadt und eines Datums teilnehmen kann. Wir geben Einblicke in die Veranstaltung, die am Sonntag, dem 23. August 2026, im Hibiya OKUROJI G13 in Hibiya, Tokio, stattfand.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 14:00:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[photo poster project | Tokio | Veranstaltungsbericht | Release #903]]></media:title>
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              <media:description><![CDATA[Ein Veranstaltungsbericht über die Fotoausstellung photo poster project, an der man bereits durch die Wahl einer Stadt und eines Datums teilnehmen kann. Wir geben Einblicke in die Veranstaltung, die am Sonntag, dem 23. August 2026, im Hibiya OKUROJI G13 in Hibiya, Tokio, stattfand.]]></media:description>
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Es ist eine Community, in der alle ihre persönliche Geschichte in einem geschützten Rahmen teilen können, und zugleich eine Gelegenheit, Kreativen aus aller Welt im realen Leben zu begegnen.<br><br>Diesmal geben wir Einblicke in den Veranstaltungstag des photo poster project, das am Sonntag, dem 23. August, im Hibiya OKUROJI G13 in Hibiya, Tokio, stattfand. Ein unverzichtbarer Bericht für alle, die künftig an einem der landesweit veranstalteten photo poster project teilnehmen möchten!</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/5b0c31de0dda4302b3bce8631f1f1834/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><h1>Was ist das photo poster project?</h1><p>Gelegenheiten, eigene fotografische Arbeiten auszustellen oder andere Fotografinnen und Fotografen kennenzulernen, sind im Alltag eher selten. Eine eigene Fotoausstellung zu organisieren, ist zudem mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten verbunden.<br><br>Genau hier setzt das von cizucu initiierte photo poster project an.<br><u>Sie wählen lediglich den Ort und den Termin aus und veröffentlichen Ihre Fotografie auf cizucu</u> – schon kann Ihr Werk als großformatiger A2-Print ausgestellt werden. Da außerdem zahlreiche Fotografinnen und Fotografen aus derselben Region teilnehmen, bietet sich vielleicht sogar die Gelegenheit, künftige Weggefährtinnen und Weggefährten in der Fotografie kennenzulernen.<br><br>Aufwendige Vorbereitungen wie „einen Ausstellungsraum anmieten, eine Druckerei suchen und die Ausstellung aufbauen“ entfallen vollständig. Sie müssen lediglich das Formular ausfüllen und vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen!</p><h1>Impressionen vom Veranstaltungstag</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/04054d1806954359a9e91c39cf660224/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/e2165786a9b3404f95531ccdb2e0dff6/2026-09-ppp-in-tokyo-report-imag-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/86e98b6ec780484ab6c7a18e0b548219/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/81bc6509728148b5a72425ac5d5e1083/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/114a7fd8543c425bb2869cbdd781d466/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/4ddaa71989fb4e409195ad398f696c24/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-7.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/aa176d9c79d14193880449c5e7ca1971/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-9.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/33b24ee5cd064c6ea9719bc6f1a7e834/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-10.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/2ab9004d57064893a328a6f02b3410df/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-11.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/0bf11a9a6f514bb592ddef7184ef467c/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-15.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/50d8eb58c72e478ba5b08a605ee18a13/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-16.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/2be2839fa3d546e48e830905ce97dbb3/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-17.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/3496b8b269a04502b68402321d8fa4af/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-18.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/ffb4ed39675e4ec39e5be3fa44f46471/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-19.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/f84c2feba67f448a993cb8ef2deec7d2/2026-09-ppp-in-tokyo-report-image-20.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Herbstliche Szenerien mit Kosmeen | Knowledge #522]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-autumn-cosmos-scenes</link>
            <description><![CDATA[Im Herbstwind wiegende Kosmeen sind ein Motiv, das leise die Ankunft der neuen Jahreszeit ankündigt. Im Zusammenspiel mit klarem Himmel und dem Licht der Abenddämmerung verwandeln ihre zartrosa und weißen Blütenblätter vertraute Landschaften in eindrucksvolle Aufnahmen. Experimentieren Sie mit Perspektive und Bildkomposition und halten Sie Ihren ganz persönlichen Herbst fotografisch fest.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 10:30:07 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-09-03T10:33:12+09:00</atom:updated>
           
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              <media:title><![CDATA[Herbstliche Szenerien mit Kosmeen | Knowledge #522]]></media:title>
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Zartrosa und weiße Blüten, ein klarer Himmel und das Licht der Abenddämmerung: Je nach Zusammenspiel dieser Elemente verändert sich selbst die Ausstrahlung einer einzelnen Blüte grundlegend.<br><br>Diesmal stellen wir Ihnen Ideen vor, wie Sie auf einem Kosmeenfeld in Ihrer Nähe mit Bildkomposition und Licht experimentieren und so Ihren ganz persönlichen Herbst fotografisch festhalten können.</p><h1>Mit einer niedrigen Perspektive räumliche Tiefe im Blütenfeld erzeugen</h1><p>Beim Fotografieren von Kosmeen lohnt es sich zunächst, die Kameraposition abzusenken. Fotografieren Sie auf Höhe der Blüten oder aus einer etwas niedrigeren Perspektive, erscheinen die Blumen im Vordergrund größer, während das sich dahinter erstreckende Blütenfeld eine natürliche räumliche Tiefe erhält.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/0609e48f886247958d27247b6bf16915/2026-09-autumn-cosmos-scenes-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/xGzM5wN6yZCLzKd8SSMY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mintchoco</a></p></figcaption></figure><p>Mit einem Weitwinkelobjektiv können Sie mehr Himmel in die Komposition einbeziehen und so ein Gefühl von Weite erzeugen; ein Teleobjektiv hingegen verdichtet die Blütenstaffelung und schafft eine weichere Atmosphäre. Auf dem Smartphone lassen sich zudem Modi wie „Porträt“ nutzen, um den Hintergrund unscharf erscheinen zu lassen.<br>Versuchen Sie nicht, alles im Bild unterzubringen, sondern machen Sie bewusst eine einzelne Blüte zum Hauptmotiv. Beobachten Sie die Ausrichtung der Blüten und die Linienführung der Stängel, wechseln Sie Ihren Standort um einige Schritte und erkunden Sie unterschiedliche Kompositionen.</p><h1>Das Herbstlicht gezielt nutzen und die Bildwirkung verändern</h1><p>Selbst bei denselben Kosmeen verändert die Richtung des Lichts die Wirkung einer Aufnahme erheblich. Das flach einfallende Licht am Morgen oder Abend lässt die Blütenblätter durchscheinend wirken und hebt ihre feinen Farben und Texturen hervor. Im Gegenlicht sind zudem poetische Bildwelten möglich, in denen die Blüten förmlich im Licht zu schweben scheinen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/b56310c728ec4d768e7201ad820dfba7/2026-09-autumn-cosmos-scenes-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von 924</p></figcaption></figure><p>An sonnigen Tagen fallen die Schatten zur Mittagszeit hingegen oft besonders kräftig aus. Dann empfiehlt es sich, die Hell-Dunkel-Kontraste der Blüten bewusst für eine prägnante Aufnahme zu nutzen. Eine leicht hellere Belichtung gibt die zarten Blütenfarben weich und nuanciert wieder.<br>Schon ein kleines Experiment – denselben Ort zu unterschiedlichen Tageszeiten zu fotografieren – schärft das Gespür für die Wirkung des Lichts.</p><h1>Nicht nur fotografieren, sondern den Herbst zur Geschichte verdichten</h1><p>Der Reiz der Kosmeen liegt nicht allein in den Blüten selbst. Kombinieren Sie die im Wind wiegenden Pflanzen mit herabgefallenem Laub, blauem Himmel, Abenddämmerung oder den Silhouetten vorbeigehender Menschen, entsteht in einer einzigen Aufnahme eine Geschichte über die Jahreszeit.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/930c29e76fa244cebcff110973de2fc5/2026-09-autumn-cosmos-scenes-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/kkAy7NFNa2MbbOL9EiWd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pinky_ring27</a></p></figcaption></figure><p>Fotografieren Sie beispielsweise eine Gesamtansicht des Blütenfeldes, Ihre Lieblingsblüte und eine Silhouette in der Abenddämmerung. So eröffnen sich selbst am selben Ort drei unterschiedliche Perspektiven. Achten Sie beim Fotografieren darauf, „das Hauptmotiv zu wechseln“, „zwischen Hoch- und Querformat zu variieren“ und „näher heranzugehen oder Abstand zu gewinnen“.<br><br>Teilen Sie Ihre fertigen Aufnahmen nicht nur in den sozialen Medien, sondern reichen Sie sie auch bei Open Calls oder Fotowettbewerben ein. Eine Arbeit, die Menschen berührt, entsteht nicht durch eine besondere Ausrüstung, sondern aus Ihrer eigenen Perspektive.</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[cizucu präsentiert „September Diary '26“ | Challenge #406]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-september-dairy</link>
            <description><![CDATA[„Challenge“ stellt aktuelle Trends und Wettbewerbe aus der Community vor. Ankündigung des von cizucu veranstalteten Fotowettbewerbs „September Diary '26“. Das aktuelle Thema lautet „Septembertagebuch“. Einreichungen sind bis Mittwoch, den 30. September 2026, möglich.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 16:00:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[cizucu präsentiert „September Diary '26“ | Challenge #406]]></media:title>
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           <webfeeds:featuredImage>https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/3d207e1430e341c686261f9395454ef5/2026-09-september-dairy-cover-image.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;ar=120:63&amp;fit=crop</webfeeds:featuredImage><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/3d207e1430e341c686261f9395454ef5/2026-09-september-dairy-cover-image.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1200&amp;h=630&amp;fit=crop"></figure><h1>September Diary '26</h1><p>„September Diary &apos;26“ ist ein globaler Online-Fotowettbewerb, der von cizucu veranstaltet wird und allen bei cizucu registrierten Kreativen offensteht. Aus den Einreichungen werden herausragende Arbeiten kuratiert. Ziel ist es, als Plattform neue Talente zu entdecken und sie als Community zu fördern.<br><br>Das aktuelle Thema lautet <strong>„Septembertagebuch“</strong>.<br><br>Im September treffen die letzten Spuren des Sommers auf den Beginn des Herbstes. Die Wärme, die tagsüber noch anhält, der allmählich klarer werdende Himmel, die kühle Abendbrise und die immer früher einsetzende Dämmerung: Während die Jahreszeit langsam wechselt, zeigen sich auch in den vertrauten Szenerien des Alltags kleine Veränderungen.<br><br>Eine Szenerie, die Sie unvermittelt innehalten ließ, gemeinsam mit einem Menschen verbrachte Zeit oder etwas, das Sie an diesem Tag berührt hat: Ergänzen Sie eine Fotografie um einige kurze Worte, wird selbst ein unscheinbarer Tag zu einer Tagebuchseite, die sich später wieder aufschlagen lässt.<br>Halten Sie den September, wie er sich Ihren Augen gezeigt hat, in Fotografien und Worten fest. Wir freuen uns sehr auf Ihre Einreichungen.</p><h1>Inspiration</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/57fb3f8fb02b45d5b290530a9caa6c79/2026-09-september-dairy-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/Btegkd9JcDYM14m2ugUW" target="_blank" rel="noopener noreferrer">oku yuuka</a></p></figcaption></figure><p><strong>oku yuuka</strong><br>Sommer, Grün und Freunde.<br><br>📷 FUJIFILM X-T4<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Unter Bäumen, die noch intensiv die Farben des Sommers tragen, gehen Freunde Schulter an Schulter. Das leuchtende Grün und die drei in der Ferne platzierten Figuren bilden einen markanten Kontrast, der beinahe den Wind spürbar macht, der durch den weitläufigen Park zieht, ebenso wie die Kraft des einfallenden Sonnenlichts. Die natürliche Distanz, die den Betrachtenden Raum für eigene Vorstellungen eröffnet, vermittelt die Unbeschwertheit gemeinsam verbrachter Zeit unter engen Freunden. Eine Aufnahme, die einen hellen, von Weite erfüllten Nachmittag an der Schwelle zwischen Sommer und Herbst festhält.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/07543f674fad403db12d9263391fed94/2026-09-september-dairy-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/85saTZUBHOZW9eFujc2J" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sy</a></p></figcaption></figure><p><strong>sy</strong><br>Auf der Suche nach den Sternbildern des Sommers<br><br>📷 SONY a7III<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Besonders eindrücklich sind die Rückenansichten der Menschen, die zum dunklen Nachthimmel emporblicken, und das intensive Licht, das aus ihren erhobenen Händen hervorströmt. Die flirrende Unschärfe und die vielfarbigen Lichtpunkte am Nachthimmel scheinen die Euphorie des Augenblicks unmittelbar einzufangen. Beim Anblick der Menschen, die gemeinsam in dieselbe Richtung schauen, meint man beinahe ihre Rufe bei der Sternensuche und ihr Lachen zu hören. In der Ferne leuchten noch die Lichter der Stadt. Eine Aufnahme, die die Wärme einer unwiederbringlichen Zeit bewahrt, in der man den vergehenden Sommer zugleich genießt und nur ungern ziehen lässt.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/0372eef6ce944d2c87b6afec62db3b18/2026-09-september-dairy-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/BrWWvEMmgxto3r4qw0PZ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">月うさぎ | Runa</a></p></figcaption></figure><p><strong>月うさぎ | Runa</strong><br>magic hour<br>Diesen Himmel, den wir alle gemeinsam in der herbstlichen Abenddämmerung sahen, werde ich nie vergessen.<br><br>📷 FUJIFILM X-T4<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Vor dem Farbverlauf des Abendrots zeichnen sich die Konturen der Kosmeen ab. Die Himmelsfarben, die von tiefem Blau in ein sanftes Orange übergehen, machen die Flüchtigkeit dieses Augenblicks sichtbar. Die Blumen wirken in ihrer Erscheinung klar und aufrecht, als kündigten sie leise die Ankunft des Herbstes an. Durch die Worte „Diesen Himmel, den wir alle gemeinsam sahen, werde ich nie vergessen“ verbindet sich die stille Landschaft mit der Wärme gemeinsam verbrachter Zeit. Eine Aufnahme mit langem Nachklang.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/939418e26e5c47299302061ee0369b7b/2026-09-september-dairy-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/5XGxJpTRtjYEp9H7ZO7P" target="_blank" rel="noopener noreferrer">穂（スイ）</a></p></figcaption></figure><p><strong>穂（スイ）</strong><br>Licht ist in Bewegung!<br><br>📷 FUJIFILM X-M5<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Im sanften Licht, das durch einen dünnen Vorhang fällt, zeichnet sich groß der Schatten einer ausgestreckten Hand ab. Die Konturen der Fingerspitzen überlagern sich mit den Falten des Stoffes und erzeugen eine eigentümliche räumliche Tiefe. Faszinierend ist auch die spielerische Perspektive, mit der das durch den Wind fortwährend verwandelte Licht eingefangen wird. Die zufällig im Zimmer entstandene, momentane Form macht sichtbar, dass selbst im vertrauten Alltag neue Entdeckungen verborgen liegen.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/a7b09b91d400415fad9f79fe4be21166/2026-09-september-dairy-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto: <a href="https://www.cizucu.com/photos/sNy8XzpqP6P6Jw4VpKwK" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RYOTA</a></p></figcaption></figure><p><strong>RYOTA</strong><br>Als ich auf den Balkon trat, lag sanft der Duft des Herbstes in der Luft. Bis du mir beim Aufhängen der Wäsche hilfst, dauert es wohl noch ein wenig.<br><br>📷 SONY α7C II<br><br><u>cizucu-Redaktion</u><br>Neben der Wäsche treten kleine Füße zwischen großen Sandalen hinaus auf den Balkon. Die weiche Textur der vom Licht beschienenen weißen Kleidung und der nackten Füße vermittelt die ruhige Atmosphäre eines friedlichen Morgens. In dieser Erscheinung wird zugleich das Heranwachsen spürbar. Auch die Worte „Bis du mir beim Aufhängen der Wäsche hilfst, dauert es wohl noch ein wenig“ lassen an einen warmherzigen Blick denken, der diesen gegenwärtigen Augenblick aufmerksam begleitet. Eine Aufnahme, in der sich der Duft der Jahreszeit und gemeinsam verbrachte Familienzeit im sanften Licht überlagern.</p><h1>Informationen zum Wettbewerb</h1><p>【Wettbewerbszeitraum】<br>Mittwoch, 2. September 2026, bis Mittwoch, 30. September 2026<br><br>【Bekanntgabe der Auszeichnungen】<br>Voraussichtlich am Samstag, 10. Oktober 2026<br><br>【Preis】<br>Kostenlose Teilnahme am von cizucu veranstalteten „photo poster project“ (für 5 Personen)<br><br>【Einreichungsverfahren】<br>・Den Wettbewerb „September Diary &apos;26“ auswählen<br>・Auf „Teilnahmebedingungen akzeptieren und veröffentlichen“ tippen<br>・Die gewünschten Inhalte auswählen und das Werk einreichen<br><br>【Kriterien der Jury】<br>(1) Themenbezug: Entspricht das Werk der beschriebenen Aufgabenstellung?<br>(2) Aussagekraft: Wird deutlich, was die Fotografie vermitteln soll, und ist die Intention der fotografierenden Person nachvollziehbar?<br>(3) Ausdruck: Überzeugt das Werk hinsichtlich Perspektive, Komposition, Balance, Fokussierung und Farbgestaltung?<br>(4) Moment: Wurde beim Motiv der entscheidende Augenblick beziehungsweise das richtige Timing erfasst?<br>(5) Originalität: Weisen Aufnahmeort, Motiv oder andere Aspekte eine eigenständige kreative Gestaltung auf?</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[【Open Call】Oktober in London | Präsentieren Sie Ihre Fotografie als Poster | Release #902]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2206-09-ppp-in-london</link>
            <description><![CDATA[Ankündigung zur Ausstellung des Photo Poster Project, an der Sie einfach durch die Wahl von Stadt und Datum teilnehmen können. Die Ausstellung findet am Samstag, den 3. Oktober, und Sonntag, den 4. Oktober 2026, in der Batsford Gallery im Londoner Stadtteil Hackney statt.]]></description>
            <category>News</category>
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              <name>cizucu</name>
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            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:00:07 GMT</pubDate>
            <atom:updated>2026-09-02T14:03:21+09:00</atom:updated>
           
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              <media:title><![CDATA[【Open Call】Oktober in London | Präsentieren Sie Ihre Fotografie als Poster | Release #902]]></media:title>
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              <media:description><![CDATA[Ankündigung zur Ausstellung des Photo Poster Project, an der Sie einfach durch die Wahl von Stadt und Datum teilnehmen können. Die Ausstellung findet am Samstag, den 3. Oktober, und Sonntag, den 4. Oktober 2026, in der Batsford Gallery im Londoner Stadtteil Hackney statt.]]></media:description>
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Es ist eine Community, in der alle ihre Geschichten in einem geschützten Umfeld teilen können, und zugleich eine Gelegenheit, Kreativen aus aller Welt persönlich zu begegnen.<br><br>Das nächste ppp findet am Samstag, den 3. Oktober, und Sonntag, den 4. Oktober, in der Batsford Gallery im Londoner Stadtteil Hackney statt!<br><br>Die Teilnahme am von cizucu veranstalteten photo poster project ist denkbar einfach:<br><br><br><strong>(1) Ausstellungsort und Datum auswählen</strong><br><br><strong>(2) Bequem per Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder einer anderen verfügbaren Zahlungsart bezahlen</strong><br><br><strong>(3) Das Werk auf cizucu hochladen und einreichen</strong><br><br><br>Danach müssen Sie nur noch in die Galerie kommen. Da zahlreiche Fotografinnen und Fotografen aus der Region teilnehmen, begegnen Sie dort vielleicht schon Ihren zukünftigen Weggefährtinnen und Weggefährten in der Fotografie.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/c6a167022de543e7963e535d8cc856f6/2206-09-ppp-in-london-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Impressionen vom photo poster project in Osaka</p></figcaption></figure><h1>Ausstellungsdetails</h1><p>【Ausstellungszeiten】<br>Samstag, 3. Oktober, 13:00–17:00 Uhr<br>Sonntag, 4. Oktober, 13:00–17:00 Uhr<br>※ Jedes Werk wird jeweils nur an einem Tag präsentiert; die gesamte Ausstellung wird täglich neu bestückt.<br>※ Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler müssen von 14:30 bis 16:30 Uhr in der Galerie anwesend sein.<br>※ Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos.<br><br>【Tagesablauf für die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler】<br>12:00–13:30 Uhr Freie Zeit<br>13:30–14:00 Uhr Präsentation der ausgestellten Werke<br>14:00–15:30 Uhr Austausch und Networking<br>15:30–16:00 Uhr Abschluss und Mitnahme der Poster<br><br>【Ausstellungsort】<br>Batsford Gallery<br>266 Hackney Road, London E2 7SJ<br>(7 Gehminuten von der Station Hoxton der Windrush Line)<br><a href="https://www.instagram.com/btbatsford" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.instagram.com/btbatsford</a><br><br>【Teilnahmegebühr】<br>60 GBP (einschließlich A2-Druck, Aufbau und Galeriemiete)<br>※ Der Besuch der Ausstellung und der Eintritt sind kostenlos.<br><br>【Thema】<br>„Freies Thema“<br>Es gibt keine thematischen Vorgaben: Porträt-, Street- und Landschaftsfotografie ebenso wie Werke aller anderen fotografischen Genres sind willkommen. Wir freuen uns auf eine Fotografie, die Ihre persönliche Handschrift trägt – sei es ein Werk mit einer Geschichte, die Sie anderen erzählen möchten, oder eine Aufnahme, die Sie ohne erklärbaren Grund immer wieder in ihren Bann zieht.</p><h1>Wichtige Hinweise</h1><p>Bitte lesen Sie die folgenden Hinweise sorgfältig durch, bevor Sie sich zur Teilnahme anmelden.</p><ul><li>In der Teilnahmegebühr sind die Kosten für Druck, Aufbau und Galeriemiete enthalten. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmegebühr nach der Zahlung auch dann anfällt, wenn kein Werk eingereicht wird oder Sie am Veranstaltungstag nicht erscheinen.</li><li>Bitte reichen Sie ein Werk ein, das die folgenden Anforderungen erfüllt:<ul><li><u>Vorgaben zur Dateigröße</u><ul><li>(Empfohlen) mindestens 4.000 Pixel an der kurzen Kante</li><li>(Erforderlich) mindestens 2.000 Pixel an der kurzen Kante</li></ul></li><li>Ausschließlich Arbeiten im Hochformat</li><li>Einzelaufnahme (Collagen, Arbeiten mit eingeblendeter Schrift oder Rahmen sowie vergleichbare Bearbeitungen sind nicht zulässig)</li></ul></li><li>Bitte lesen Sie bei der Einreichung unbedingt die Community-Richtlinien, damit die Veranstaltung für alle Teilnehmenden zu einer positiven Erfahrung wird.</li><li>Am Veranstaltungstag werden Foto- und Videoaufnahmen angefertigt. Diese können auf der Website, in sozialen Medien, in Anzeigen und weiteren Kommunikationsmedien veröffentlicht werden.</li><li>Wer sich zum Ende der Veranstaltung noch vor Ort befindet, kann das eigene Fotoposter mitnehmen. Ein nachträglicher Versand ist nicht möglich.</li></ul><p>Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen!</p><h1>Häufig gestellte Fragen</h1><p>F: Wie kann ich die Teilnahmegebühr bezahlen?<br>A: Nachdem Sie Ausstellungsort und Datum ausgewählt haben, können Sie per Kreditkarte oder – je nach verwendetem Gerät – über Apple Pay, Google Pay oder eine andere verfügbare Zahlungsart bezahlen. Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Zahlung keine Rückerstattung möglich ist. Die Teilnahmegebühr wird auch bei Nichterscheinen am Veranstaltungstag fällig.<br><br>F: Wo kann ich mein Werk einreichen?<br>A: Nach Abschluss der Zahlung werden Sie automatisch zur Einreichungsseite weitergeleitet. Alternativ können Sie Ihr Werk über den Link in der Bestätigungs-E-Mail einreichen.<br><br>F: Kann ich mein Poster mitnehmen?<br>A: Ja. Wenn Sie sich zum Ende der Veranstaltung um 17:00 Uhr noch in der Galerie befinden, können Sie Ihr Poster mitnehmen. Ein Versand ist nicht möglich. Bitte bringen Sie selbst eine geeignete Tasche für den Transport des Posters mit.<br><br>F: Können Freunde oder Bekannte die Ausstellung besuchen?<br>A: Selbstverständlich! Sobald Sie die Bestätigung Ihrer Teilnahme per E-Mail erhalten haben, können Sie die Ausstellung gern über soziale Medien und andere Kanäle ankündigen.<br><br>F: Ich habe gehört, dass Visitenkarten angefertigt werden können. Wie funktioniert das?<br>A: Nach Bestätigung Ihrer Teilnahme erhalten Sie die Einzelheiten per E-Mail.<br><br>F: Kann ich mich anmelden, auch wenn ich mein auszustellendes Werk noch nicht ausgewählt habe?<br>A: Ja, das ist möglich. Da manche Termine bereits vor Ablauf der Einreichungsfrist ausgebucht sind, empfehlen wir, sich frühzeitig anzumelden und das Werk anschließend bis zum Stichtag hochzuladen.<br><br>F: Kann ich Impressionen vergangener Veranstaltungen sehen?<br>A: Sehen Sie sich dazu gern unter anderem die folgenden Beiträge an ⭐️</p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Yushi Kaisakuji über die Freiheit der Einschränkung | Was ihn seine Lieblingskamera lehrte | Leica Q2 Monochrom | Knowledge #521]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2</link>
            <description><![CDATA[Kreative mit einer Leidenschaft für Fotografie erzählen von ihrer besonderen Beziehung zu ihrer Kamera. Yushi Kaisakuji fotografiert mit der Leica Q2 Monochrom und spricht über die neuen Perspektiven, die ihm gerade eine reine Monochromkamera eröffnet hat. „Wenn man auf Farbe verzichtet, wird anderes sichtbar.“ Eine Annäherung an den fotografischen Ursprung des bewussten Sehens von Licht – und an eine fotografische Erfahrung, in der Einschränkung zur Freiheit wird.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:30:07 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Yushi Kaisakuji über die Freiheit der Einschränkung | Was ihn seine Lieblingskamera lehrte | Leica Q2 Monochrom | Knowledge #521]]></media:title>
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In dieser Folge unserer Serie stellen wir Yushi Kaisakuji vor, der mit großer Hingabe die Leica Q2 Monochrom nutzt.<br><br>Eine komfortabel ausgestattete Kamera unterstützt die Fotografierenden und verringert die Zahl misslungener Aufnahmen. Doch wie verändert sich dabei ihre eigene Fähigkeit zu sehen? Yushi Kaisakuji entschied sich bewusst für die Einschränkungen der Leica Q2 Monochrom und begann, weniger seine Technik als vielmehr seinen Blick neu zu schärfen.</p><h1>Leica Q2 Monochrom: grundlegende Informationen</h1><p>Die Leica Q2 Monochrom ist eine digitale Vollformatkamera mit fest integriertem Objektiv und einem ausschließlich für Schwarz-Weiß-Aufnahmen konzipierten CMOS-Sensor mit rund 47,3 effektiven Megapixeln. Da der spezialisierte Sensor ohne Farbfilter auskommt, bietet er eine hohe Detailauflösung und einen großen Tonwertreichtum. So ermöglicht er eine nuancierte monochrome Bildsprache, die mit Farbkameras nicht erreichbar ist.</p><h1>Die Unsicherheit, die mit wachsender Abhängigkeit von der Ausrüstung entstand</h1><p>Ich liebe Street Photography – sowohl sie zu betrachten als auch selbst auf der Straße zu fotografieren. Mein öffentlich präsentiertes Werk konzentriert sich zwar vor allem auf Tierfotografie, doch Street Photography zählt bis heute zu meinen liebsten Genres.<br><br>Bei meinen Tieraufnahmen verlasse ich mich in erheblichem Maße auf die Leistungsfähigkeit meiner Ausrüstung. Je komfortabler die Technik wird, desto seltener misslingen Aufnahmen. Zugleich wuchs in mir die Sorge, mein eigener Blick könnte dadurch allmählich vereinheitlicht werden.<br><br>Man könnte wohlwollend sagen, dass sich damit eine eigene Bildsprache etabliert. Dennoch fragte ich mich, ob dieser Einfluss nicht selbst jene Fotografien erfassen würde, die ich ausschließlich für mich aufnehme. Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los.<br><br>In dieser Phase begegnete ich der Leica Q2 Monochrom.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/a25d2ef7cd8d4bafa954e6bf20c4ed14/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/Klf25Rl7K2WQC5ztIi25" target="_blank" rel="noopener noreferrer">皆尺寺　悠史</a></p></figcaption></figure><h1>Warum mich ihre kompromisslose Ausstattung faszinierte</h1><p>Eine feste Brennweite von 28 mm ohne Wechselobjektiv und ein reiner Monochromsensor: Gemessen an aktuellen Trends mag diese Ausstattung ausgesprochen kompromisslos erscheinen. Gerade deshalb fühlte ich mich stark zu dieser Kamera hingezogen.<br><br>Der Grund war einfach: Ich wollte wieder so fotografieren, dass ich den Atem der Straße spüren konnte. Vom Augenblick der Begegnung an wollte ich der Welt in Schwarz-Weiß gegenübertreten, mich mit dem Licht auseinandersetzen und mit Schatten gestalten. Ich wollte diesen Ursprung der Fotografie erneut unmittelbar erfahren.<br><br>Ich fotografiere vor allem Tiere und arbeite dabei überwiegend in Schwarz-Weiß. In einigen Werken habe ich auch mit selektiver Farbe gearbeitet, bei der einzelne Farbakzente erhalten bleiben. Statt jede Farbe zu entfernen, ließ ich bewusst eine minimale Farbigkeit stehen, um den Blick zu lenken. Diese Ausdrucksform war für mich mit einer klaren Intention und einer besonderen Verbundenheit verbunden.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/5e54b6cca2b3469191b32851325cd134/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/g1FkhiWVOTMx5rERHYGG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">皆尺寺　悠史</a></p></figcaption></figure><p>Zugleich hörte ich von Betrachtenden meiner Werke immer häufiger: „Deine Schwarz-Weiß-Arbeiten sind bereits für sich genommen stark genug.“ Diese Worte freuten mich, lösten aber auch eine gewisse Frustration aus.<br>Gleichzeitig entstand in mir der Gedanke, dass es vielleicht an der Zeit sei, konsequent auf Farbe zu verzichten. Die Leica Q2 Monochrom ist keine Kamera, bei der eine Farbaufnahme erst nachträglich in Schwarz-Weiß umgewandelt wird.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/055af13361784bcfbcad84f72f42a29c/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/99GsBB0HY43ceg3JIpbr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">皆尺寺　悠史</a></p></figcaption></figure><p>Schon im Moment der Aufnahme erscheint die Welt monochrom. Sobald man durch den elektronischen Sucher blickt, ist die Farbinformation verschwunden; zurück bleiben Licht und Schatten, Textur, Form und Tonwerte. Diese Erfahrung war weit tiefgreifender, als ich erwartet hatte.<br><br>Normalerweise suche ich zunächst ein Motiv, entwickle die Komposition und ordne den Hintergrund. Dabei überlege ich auch, welche Farben erhalten bleiben und welche zurückgenommen werden sollen. Sobald ich jedoch die Leica Q2 Monochrom in der Hand halte, beginne ich zuerst nach dem Licht zu suchen.</p><h1>Ein Blick, der auf Licht und Schatten reagiert</h1><p>Wohin fällt das Licht? Wo versinken die Schatten? Wie weit darf das Weiß stehen bleiben, und wie viel kann das Schwarz erzählen? Selbst wenn ich denselben Ort entlanggehe, verändert sich nach und nach, was für mich sichtbar wird.<br><br>Man reagiert nicht länger auf Farbe, sondern auf die Gegenwart des Lichts. Dabei geht es nicht bloß um Bildqualität oder technische Spezifikationen, sondern um eine Erfahrung, die den Blick der fotografierenden Person selbst verändert.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/406c53bf17ed401fa6c5624655630ce0/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/Bnj6l7cdn33wyiaoz3AU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">皆尺寺　悠史</a></p></figcaption></figure><p>Auch die Beschränkung auf 28 mm war eine bedeutende Inspiration. Anfangs rang ich mit dem ungewohnten Bildwinkel und dachte, ehrlich gesagt, oft: „Wenn ich doch nur 100 mm hätte“ oder „Mit 50 mm ginge es besser.“<br><br>Doch irgendwann wurde mir bewusst, dass gerade der Gedanke „Wenn ich nur diese oder jene Brennweite hätte“ mein Sichtfeld womöglich stärker begrenzte als die Festbrennweite selbst. Statt darüber nachzudenken, was sich mit 28 mm nicht fotografieren lässt, wollte ich es zunächst einfach mit 28 mm versuchen. Von dort aus wollte ich entdecken, was ausschließlich mit 28 mm möglich ist.<br><br>Weil ich nicht näher herankomme, nehme ich die gesamte Umgebung wahr.<br>Weil ich keinen engen Ausschnitt wählen kann, denke ich über Distanz nach.<br>Weil es keine Farbe gibt, suche ich nach Licht.<br><br>Darin lagen zahlreiche Erfahrungen, die nur mit 28 mm und einem Monochromsensor möglich sind.</p><h1>Die Freiheit, die sich durch Einschränkung eröffnet</h1><p>Die Leica Q2 Monochrom ist für mich keine Kamera, mit der sich alles fotografieren lässt. Im Gegenteil: Es ist eine Kamera, deren Grenzen eindeutig sind. Gerade deshalb, so empfinde ich, stellt sie den Willen der fotografierenden Person auf die Probe.<br><br>Komfortable Ausrüstung erweitert die Möglichkeiten der Fotografie. Eine eingeschränkte Ausrüstung hingegen zwingt uns, neu zu hinterfragen, was wir eigentlich sehen möchten.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/7d7d5e00665f4f629be9c29db557d526/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/qjfIb1lYYqYyc1iFSyLQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">皆尺寺　悠史</a></p></figcaption></figure><h1>Die Welt in Schwarz-Weiß sehen</h1><p>Für mich ist die Leica Q2 Monochrom eine Kamera mit klaren Einschränkungen. Mit ihr unterwegs zu sein, fühlt sich an, als würde ich die Grundlagen meiner fotografischen Wahrnehmung trainieren.<br><br>Nicht auf Farbe vertrauen, sondern das Licht sehen.<br>Nicht auf Informationsfülle vertrauen, sondern den leeren Raum sehen.<br>Nicht nur das Abgebildete sehen, sondern die darin gegenwärtige Atmosphäre.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/d75cf52d709e4e1db72a2809f71373dc/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2-image-6.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Foto von <a href="https://www.cizucu.com/photos/DPHzKoMHNcRn7yGXW6dj" target="_blank" rel="noopener noreferrer">皆尺寺　悠史</a></p></figcaption></figure><p>Für mich ist die Leica Q2 Monochrom nicht nur eine Kamera, mit der ich Schwarz-Weiß fotografiere, sondern zugleich eine Kamera, durch die ich die Welt in Schwarz-Weiß sehe.<br><br>Wenn man auf Farbe verzichtet, wird anderes sichtbar.<br>Wenn man sich einschränkt, kann daraus Freiheit entstehen.<br><br>Diese Kamera vermittelt mir leise ein Gefühl, das zunächst widersprüchlich erscheinen mag.</p><h2>皆尺寺 悠史</h2><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/4893863b19da49b9a631d88a9c1a1ba9/2026-09-freedom-in-limitation-leica-q2-profile.jpeg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024" /></figure><p>皆尺寺 悠史 ist als Chirurg klinisch tätig und zugleich Fotograf, dessen künstlerische Auseinandersetzung mit Tierfotografie auf einer monochromen Bildsprache basiert.<br>Im Zentrum seiner Arbeit stehen jene „Präsenz“ und jener „Atem“, die durch die Reduktion von Farbe hervortreten. Dabei erforscht er Bilder, die im Inneren der Betrachtenden nachwirken.<br><br>cizucu: <a href="https://www.cizucu.com/syakurou_photo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@syakurou_photo</a><br>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/syakurou_photo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@syakurou_photo</a></p>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[Photo Poster Project | Team-Interview | Ein Ort, an dem ich über das sprechen kann, was ich liebe, hat meinen Umgang mit Menschen verändert – von lofiseoul | ISSUE #278]]></title>
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            <description><![CDATA[„ISSUE“ beleuchtet die Wahrnehmungen und Denkweisen von Kreativen aus aller Welt. Diesmal stellen wir lofiseoul vor, ein Teammitglied der von cizucu veranstalteten Fotoposter-Ausstellung Photo Poster Project.]]></description>
            <category>News</category>
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            <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 16:00:08 GMT</pubDate>
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              <media:title><![CDATA[Photo Poster Project | Team-Interview | Ein Ort, an dem ich über das sprechen kann, was ich liebe, hat meinen Umgang mit Menschen verändert – von lofiseoul | ISSUE #278]]></media:title>
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Menschen mit vielfältigen Hintergründen bringen dabei ihre individuellen Perspektiven und Anliegen ein, um diesen besonderen Ort gemeinsam zu gestalten.<br><br>Diesmal haben wir mit lofiseoul (John) gesprochen, einem Kreativen, der das Projekt als Teammitglied in Tokio begleitet.</p><h1>Bitte stell dich kurz vor!</h1><p>Ich heiße John und komme aus Seoul. Seit meinem Umzug nach Japan sind etwa acht bis neun Jahre vergangen. Heute lebe ich in Tokio und arbeite im Bereich des Sendebetriebs.<br><br>Mit der Fotografie habe ich zunächst aus einem ganz einfachen Grund begonnen: weil ich kein Hobby hatte. In letzter Zeit bringt mich die Fotografie jedoch immer häufiger dazu, über ganz unterschiedliche Dinge eingehend nachzudenken.<br>Besonders oft beschäftige ich mich mit meiner eigenen „Haltung“ gegenüber der Fotografie.</p><h1>Was hat dich dazu bewogen, bei ppp mitzumachen und Teil des Teams zu werden?</h1><p>Heute findet der Austausch über Fotografie überwiegend in sozialen Netzwerken statt. ppp setzt diesem Trend bewusst einen Ort entgegen, an dem persönliche Begegnungen im Mittelpunkt stehen. Anfangs war ich sehr überrascht, dass an einem einzigen Ort so unterschiedliche Menschen zusammenkommen und sich durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Fotografie derart lebhaft austauschen können.<br><br>Als ich sah, wie die Kreativen mit leuchtenden, aufrichtig begeisterten Augen über Fotografie sprachen, dachte ich: „cizucu leistet hier eine unglaublich wertvolle Arbeit.“<br><br>Die tief im Inneren verborgene und sonst niemandem gezeigte Liebe zur Fotografie wird durch ppp wie von einem Zündfunken nach außen getragen. Diesen Moment fand ich wirklich beeindruckend.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/37c7f77da6e64e49983a648b678a1741/2026-09-ppp-staff-interview-by-lofiseoul-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Dieser starke Eindruck weckte in mir den Wunsch, etwas zu cizucu beizutragen. So kam es dazu, dass ich Teil des Teams wurde.</p><h1>Was macht ppp aus deiner Perspektive als Teammitglied so besonders?</h1><p>Ich denke, es ist ein Ort, an dem Menschen mit einer gemeinsamen Leidenschaft frei miteinander sprechen können.<br>Auf dieser Welt leben sehr viele Menschen, doch jemanden mit denselben Vorlieben zu treffen, ist überraschend schwierig. Je mehr Lebenserfahrung man sammelt, desto deutlicher wird, wie schwer es sein kann, Menschen zu finden, die das nachempfinden können, was einem selbst am Herzen liegt.<br><br>Bei ppp können jedoch selbst Menschen, die anfangs eher zurückhaltend sind, anderen begegnen, die ihre Begeisterung für dieselbe Art von Fotografie teilen, und sich mit ihnen darüber austauschen. Wenn ich sehe, wie alle lächelnd miteinander sprechen, empfinde ich als Teammitglied große Erfüllung.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/212b656eb775444fa79f91a6a22f36c7/2026-09-ppp-staff-interview-by-lofiseoul-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Ein Ort, an dem man über die Fotografien sprechen kann, die man liebt, obwohl man es zuvor niemandem erzählen konnte – genau darin liegt für mich die einzigartige Qualität von ppp.</p><h1>Was ist dir als Teammitglied besonders wichtig, und in welchen Momenten bist du froh, dabei zu sein?</h1><p>Als Teammitglied ist es mir wichtig, meine ursprüngliche Motivation nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn ich mich bei ppp engagiere, möchte ich den anfänglichen Wunsch, etwas beizutragen, stets bewahren.<br><br>Ich neige zu Extremen: Manchmal bin ich sofort Feuer und Flamme, manchmal verliere ich ebenso schnell wieder das Interesse. Deshalb möchte ich langfristig weitermachen und diese Schwankungen so weit wie möglich ausgleichen.<br><br>Vor allem aber ist es mir wichtig, diesen Ort gemeinsam mit allen anderen zu genießen. Ich glaube, dass sich auch die Kreativen sicher und wohl fühlen können, wenn sie spüren, dass das Team selbst Freude an der Sache hat.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/17ca86b0553f470aa2e17ccaf7434b24/2026-09-ppp-staff-interview-by-lofiseoul-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Seit ich Teil des Teams bin, freue ich mich jedes Mal, wenn ich sehe, wie sich Kreative allmählich öffnen und mit den unterschiedlichsten Menschen in Verbindung treten.<br><br>Die Gefühle und Gedanken beim Fotografieren in Worte zu fassen, ist keineswegs einfach. Gerade deshalb berührt es mich, wenn jemand, dem das Sprechen anfangs schwerfiel, durch Gespräche mit dem Team oder Begegnungen mit anderen Kreativen nach und nach beginnt, lächelnd über Fotografie zu erzählen. In solchen Momenten bin ich froh, mich als Teammitglied eingebracht zu haben.</p><h1>Was hat sich für dich durch dein Engagement bei ppp am stärksten verändert?</h1><p>Bevor ich bei ppp mitwirkte, habe ich vermutlich vor allem an mich selbst gedacht. Ich mochte den Umgang mit anderen Menschen nicht besonders und erzählte häufig lieber von mir, als ihnen zuzuhören.<br><br>Durch meine Erfahrungen bei ppp und meine Tätigkeit im Team begann es mir jedoch Freude zu machen, anderen zuzuhören. Dass ich heute mit mehr Menschen in Kontakt treten und kommunizieren kann, ist für mich eine große Veränderung.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/50f0fd0698c147a595019c878e71519b/2026-09-ppp-staff-interview-by-lofiseoul-image-4.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure><p>Manchmal wirke ich auf andere extrovertiert, doch eigentlich bin ich sehr introvertiert und war nie besonders geschickt im Umgang mit Menschen. Trotzdem gab mir meine Erfahrung als ppp-Teammitglied den Anstoß, meine Haltung zu zwischenmenschlichen Beziehungen neu zu überdenken.<br><br>Ich glaube, das liegt daran, dass wir mit ganz unterschiedlichen Menschen offen und unverfälscht über das sprechen können, was wir jeweils lieben.</p><h1>Welche Botschaft möchtest du Menschen mitgeben, die künftig im Team mitwirken möchten?</h1><p>[FACT CHECK REQUIRED] In Korea habe ich einmal den Satz gehört: „Wer sich nur anstrengt, ist drittklassig; wer Freude daran hat, ist erstklassig.“ Ich weiß nicht, ob es diese Redewendung tatsächlich gibt. Wenn ich jedoch die Menschen um mich herum beobachte, habe ich den Eindruck, dass Einsatz zwar wichtig ist, aber diejenigen, die Freude an einer Sache haben, langfristig dabeibleiben können, ohne ihrer überdrüssig zu werden.<br><br>Für die Mitarbeit im Team gilt dasselbe: Am wichtigsten ist wahrscheinlich, diesen Ort selbst genießen zu können. Ich denke, dass dies auch im eigenen Leben zu einer ausgesprochen wertvollen Erfahrung werden kann.<br>Ein Ort, an dem man aufrichtig über das sprechen kann, was man liebt, ist heutzutage sehr selten. Wer Interesse hat, sollte unbedingt einmal dabei sein.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/967e257971494c37a7f69cb928a6b8af/2026-09-ppp-staff-interview-by-lofiseoul-image-5.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/></figure>]]></content:encoded></item><item>
            <title><![CDATA[【Open Call】Oktober in Tokio | Präsentieren Sie Ihre Fotografie als Poster | Release #901]]></title>
            <link>https://www.cizucu.com/de/magazines/2026-09-ppp-in-tokyo</link>
            <description><![CDATA[Ankündigung zur Ausstellung des Photo Poster Project, an der Sie durch die Auswahl von Stadt und Datum teilnehmen können. Sie findet am Sonntag, den 25. Oktober 2026, im STAYFUL LIFE STORE in Mitaka, Tokio, statt.]]></description>
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            <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:00:08 GMT</pubDate>
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              <media:description><![CDATA[Ankündigung zur Ausstellung des Photo Poster Project, an der Sie durch die Auswahl von Stadt und Datum teilnehmen können. Sie findet am Sonntag, den 25. Oktober 2026, im STAYFUL LIFE STORE in Mitaka, Tokio, statt.]]></media:description>
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           <webfeeds:featuredImage>https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/eb23c51a3c5d4ce28729dfb455e09aa5/2026-09-ppp-in-tokyo-cover-image.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;ar=120:63&amp;fit=crop</webfeeds:featuredImage><content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/eb23c51a3c5d4ce28729dfb455e09aa5/2026-09-ppp-in-tokyo-cover-image.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1200&amp;h=630&amp;fit=crop"></figure><h1>photo poster project</h1><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/d36ff87e14894d1ca40144b91abbf8a3/2026-09-ppp-in-tokyo-image-1.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Impressionen vom photo poster project in Kaohsiung</p></figcaption></figure><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/a4c9c1491a8b49c9b24ab4c3c5a526a1/2026-09-ppp-in-tokyo-image-2.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Impressionen vom photo poster project in Kyoto</p></figcaption></figure><p>Das photo poster project ist eine Ausstellung für Fotoposter, an der Sie ganz einfach teilnehmen können, indem Sie eine Stadt und ein Datum auswählen.<br><br>Dieses von uns kurz ppp genannte Projekt ist weit mehr als eine reine Fotoausstellung. Es ist eine Community, in der alle ihre persönliche Geschichte in einem geschützten Rahmen teilen können, und zugleich eine Gelegenheit, Kreative aus aller Welt im realen Raum kennenzulernen.<br><br>Am Sonntag, den 25. Oktober, kommt ppp in den STAYFUL LIFE STORE in Mitaka, Tokio!<br><br>Die Teilnahme am von cizucu veranstalteten photo poster project ist denkbar einfach.<br><br><br><strong>（1）Ausstellungsort und Termin auswählen</strong><br><br><strong>（2）Bequem per Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder einer anderen verfügbaren Zahlungsmethode bezahlen</strong><br><br><strong>（3）Werk auf cizucu hochladen und einreichen</strong><br><br><br>Danach müssen Sie nur noch zum Ausstellungsraum kommen. Da zahlreiche Fotografinnen und Fotografen aus derselben Region teilnehmen, finden Sie dort vielleicht schon bald neue Weggefährtinnen und Weggefährten für Ihre fotografische Praxis.</p><figure><img src="https://images.microcms-assets.io/assets/602ef6e805c54eec922fbce6bcb26986/981efdc4ceaa455e8185e9fb79932b98/2026-09-ppp-in-tokyo-image-3.jpg?auto=format%2Ccompress&amp;cs=srgb&amp;w=1024"/><figcaption><p>Impressionen vom photo poster project in Singapur</p></figcaption></figure><h1>Veranstaltungsübersicht</h1><p>【Ausstellungsdatum und -zeit】<br>Sonntag, 25. Oktober, 12:00–16:00 Uhr<br>※ Ausstellende müssen von 13:30 bis 15:30 Uhr im Ausstellungsraum anwesend sein.<br>※ Der Eintritt ist für alle Personen, die nicht selbst ausstellen, kostenlos.<br><br>【Tagesablauf für Ausstellende】<br>12:00–13:30 Uhr Freie Zeit<br>13:30–14:00 Uhr Präsentation der ausgestellten Werke<br>14:00–15:30 Uhr Austausch und Networking<br>15:30–16:00 Uhr Abschluss und Mitnahme der Poster<br><br>【Ausstellungsort】<br>STAYFUL LIFE STORE<br>1-37-5 Nakamachi, Musashino-shi, Tokio 180-0006<br>(8 Gehminuten vom Bahnhof Mitaka der JR-Chūō- und JR-Sōbu-Linie)<br><a href="https://stayful.jp/studio-space" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://stayful.jp/studio-space</a><br><br>【Teilnahmegebühr】<br>6.000 Yen (einschließlich A2-Druck, Ausstellungsaufbau und Raummiete)<br>※ Der Besuch der Ausstellung und der Eintritt sind kostenlos.<br><br>【Thema】<br>„Kein vorgegebenes Thema / freie Wahl“<br>Es gibt kein festgelegtes Thema: Porträt-, Street- und Landschaftsfotografie sowie Arbeiten aus allen anderen fotografischen Genres sind willkommen. Wir freuen uns auf eine Fotografie, die unverkennbar Ihre Handschrift trägt – sei es ein Werk mit einer Geschichte, die Sie anderen erzählen möchten, oder eine Aufnahme, die Sie ohne erkennbaren Grund immer wieder in ihren Bann zieht.</p><h1>Wichtige Hinweise</h1><p>Bitte lesen Sie vor der Anmeldung zur Teilnahme unbedingt die folgenden Hinweise.</p><ul><li>Die Teilnahmegebühr umfasst die Kosten für Druck, Ausstellungsaufbau und Raummiete. Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Zahlung auch dann die volle Teilnahmegebühr anfällt, wenn kein Werk eingereicht wird oder Sie am Veranstaltungstag nicht erscheinen.</li><li>Bitte reichen Sie ein Werk ein, das die folgenden Anforderungen erfüllt:<ul><li><u>Vorgaben zur Dateigröße</u><ul><li>(Empfohlen) mindestens 4.000 Pixel an der kurzen Seite</li><li>(Erforderlich) mindestens 2.000 Pixel an der kurzen Seite</li></ul></li><li>Nur Arbeiten im Hochformat</li><li>Einzelaufnahme (Collagen, Arbeiten mit eingefügtem Text oder Rahmen und Ähnliches sind nicht zulässig)</li></ul></li><li>Damit die Veranstaltung für alle Beteiligten zu einer positiven Erfahrung wird, lesen Sie bitte bei der Einreichung unbedingt die Community-Richtlinien.</li><li>Am Veranstaltungstag werden Foto- und gegebenenfalls Videoaufnahmen angefertigt. Diese können auf der Website, in sozialen Medien, in Werbematerialien und anderen Medien veröffentlicht werden.</li><li>Wer zum Ende der Veranstaltung vor Ort ist, kann das eigene Fotoposter mitnehmen. Ein nachträglicher Versand ist nicht möglich.</li></ul><p>Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen!</p><h1>Häufig gestellte Fragen</h1><p>F: Wie bezahle ich die Teilnahmegebühr?<br>A: Nachdem Sie Ausstellungsort und Termin ausgewählt haben, können Sie per Kreditkarte oder – je nach verwendetem Gerät – über Apple Pay, Google Pay und andere verfügbare Zahlungsmethoden bezahlen. Bitte beachten Sie, dass nach erfolgter Zahlung keine Rückerstattung möglich ist. Auch bei Nichterscheinen am Veranstaltungstag fällt die Teilnahmegebühr an.<br><br>F: Wo kann ich mein Werk einreichen?<br>A: Nach vollständiger Zahlung der Teilnahmegebühr werden Sie automatisch zur Einreichungsseite weitergeleitet. Alternativ können Sie Ihr Werk über den Link in der Bestätigungs-E-Mail einreichen.<br><br>F: Kann ich das Poster mit nach Hause nehmen?<br>A: Wenn Sie zum Ende der Veranstaltung um 16:00 Uhr im Ausstellungsraum anwesend sind, können Sie Ihr Poster mitnehmen. Bitte beachten Sie, dass kein Versand angeboten wird. Bringen Sie außerdem selbst eine geeignete Tasche für den Transport des Posters mit.<br><br>F: Kann ich Bekannte zur Ausstellung einladen?<br>A: Selbstverständlich! Sobald Sie die Bestätigungs-E-Mail für Ihre Teilnahme erhalten haben, können Sie die Ausstellung gerne über soziale Medien und andere Kanäle ankündigen.<br><br>F: Ich habe gehört, dass Visitenkarten angefertigt werden können. Wie kann ich diese bestellen?<br>A: Nach Bestätigung Ihrer Teilnahme erhalten Sie alle Einzelheiten per E-Mail.<br><br>F: Kann ich mich anmelden, auch wenn ich noch keine Fotografie ausgewählt habe?<br>A: Ja, das ist möglich. Da einzelne Termine bereits vor Ablauf der Frist ausgebucht sein können, empfehlen wir, sich frühzeitig anzumelden und das Werk bis zum Einreichungsschluss zu registrieren.<br><br>F: Kann ich Impressionen vergangener Veranstaltungen sehen?<br>A: Sehen Sie sich dazu gerne die folgenden Artikel und weitere Veranstaltungsberichte an ⭐️</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>