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By cizucu ·

Das photo poster project ist eine von cizucu weltweit veranstaltete Ausstellung für Fotoposter. Wer mitmachen möchte, wählt einfach eine Stadt und einen Termin aus.
Das Projekt, das wir kurz ppp nennen, ist mehr als eine Fotoausstellung. Es ist eine Community, in der alle ihre Geschichten teilen können, ohne sich dabei unwohl fühlen zu müssen. Gleichzeitig bietet es die Chance, Kreative aus aller Welt persönlich kennenzulernen.
Diesmal haben wir mit haruno über die Teilnahme am photo poster project gesprochen.

Ich bin haruno. Ich arbeite in einem Unternehmen, bin für meinen ersten Job von Kyoto nach Tokio gezogen und jetzt im ersten Berufsjahr.
Mit meiner Digitalkamera fotografiere ich vor allem auf Reisen, bei Spaziergängen an Orten mit viel Natur oder wenn ich Museen und andere Gebäude mit toller Architektur besuche. Aber auch im Alltag fotografiere ich ganz spontan mit dem iPhone, wenn ich denke: „Oh, das ist irgendwie schön. Das spricht mich an.“
Ich bin zufällig auf Instagram darauf gestoßen und habe so vom photo poster project erfahren. Mir gefiel, wie einfach und unkompliziert dort wirklich alle ihre eigenen Fotos ausstellen können. Ich dachte spontan: „Da könnte ich bestimmt auch mitmachen“, und habe mich beworben.
Weil es meine erste Ausstellung war, habe ich mich kurz gefragt, ob ich mich dort wohlfühlen würde. Aber die Vorfreude darauf, mein eigenes Foto als Poster zu sehen, und die Neugier auf Menschen mit demselben Hobby waren stärker.
Wenn ich die Stimmung beim ppp mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es: herzlich. Das trifft es einfach am besten. Alle haben meine Fotos gelobt, bei den Galeriegesprächen wurde den Vortragenden kräftig applaudiert, und die ganze Zeit über waren alle mit Begeisterung dabei und haben gelächelt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dieses Gefühl, mich dort einfach sicher und gut aufgehoben zu fühlen.
Vorher hatte ich Angst, dass mir Gespräche mit völlig fremden Menschen schwerfallen und ich keinen Anschluss finde. Doch sowohl das Organisationsteam als auch die anderen Teilnehmenden kamen ganz offen und freundlich auf mich zu. Das hat mich sehr beruhigt. Selbst mit einfachen Reaktionen wie „Wie schön!“ oder „Das gefällt mir!“ kamen die Gespräche schnell in Gang. Ich konnte die Zeit ganz entspannt genießen. Über die Fotos kamen wir auch auf andere gemeinsame Interessen zu sprechen, und es ergaben sich schöne Begegnungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Danach dachte ich von Herzen: Wie gut, dass ich all die Jahre fotografiert habe. Es war eine wertvolle Erfahrung. Ich habe gemerkt, wie viel Spaß es macht und wie befreiend es sein kann, etwas, das man liebt, vielleicht noch etwas unbeholfen, aber mit vollem Einsatz auszudrücken. Beim ppp bringen sowohl die Teilnehmenden als auch das Organisationsteam jedem einzelnen Foto ehrlichen Respekt und große Wertschätzung entgegen. Genau das macht diesen Ort für mich so besonders. Ich würde sehr gern wieder mitmachen.
Das Thema lautete diesmal „Was ich mag“. Deshalb habe ich ein Foto ausgewählt, das ich in einem Museum aufgenommen habe, das ich sehr mag. Ich halte mich einfach gern in Museumsräumen auf. Alle befinden sich am selben Ort, und trotzdem vergeht die Zeit für jeden Menschen dort ganz langsam auf seine eigene Weise. Das ist eigentlich selbstverständlich, aber ich finde es einfach wunderschön.
In diesem Foto steckt all das, was ich mag. Es ist eines meiner Lieblingsbilder und lässt mich selbst ganz ruhig werden.
Am Anfang ist man vielleicht nervös. Aber beim ppp kommen herzliche Menschen zusammen, die eines verbindet: ihre Freude an Fotos. Niemand erwartet besondere technische Fähigkeiten oder Fachwissen. Es ist einfach ein Ort voller Begeisterung für Fotografie.
Ich würde mich freuen, wenn auch andere Anfängerinnen und Anfänger wie ich mitmachen. Mehr als die Freude an Fotos braucht es dafür nicht. Danach mögen sie Fotografie bestimmt noch ein kleines bisschen mehr als vorher.
