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By cizucu ·

Cover photo by わたらい
Fotos kann man nicht anfassen.
Und trotzdem können wir beim Anblick einer rauen Betonwand, eines weichen Stoffs, einer regennassen Straße oder trockener Baumrinde manchmal fast spüren, wie sich all das anfühlt.
Feine Unebenheiten, Lichtreflexe und Abstufungen im Schatten: Dinge, die wir sonst nur als Hintergrund wahrnehmen, zeigen aus der Nähe plötzlich ihren ganz eigenen Charakter.
Deshalb starten wir diesmal eine Hashtag-Challenge mit 〈#texture〉!
Bei 〈#texture〉 geht es nicht nur um die Dinge selbst, sondern um die Beschaffenheit ihrer Oberflächen.
Risse in einem alten Gebäude, rostiges Metall, Blattadern, Fußspuren am Strand oder die Maschen eines Pullovers: Wenn ihr eure Umgebung einmal aus der Nähe betrachtet, entdeckt ihr Muster und Strukturen, die euch sonst vielleicht gar nicht auffallen.
Auch die Richtung des Lichts kann die Wirkung einer Oberfläche stark verändern.
Bei gleichmäßigem Licht von vorn bleiben Unebenheiten oft verborgen. Fällt das Licht dagegen von der Seite ein, entstehen kleine Schatten, die die Oberfläche plastischer wirken lassen. In spiegelnden Materialien wie nassen Straßen, Glas oder Metall können sogar das Wetter und die Tageszeit sichtbar werden.
Mit etwas mehr Abstand erscheint dieselbe Struktur als wiederkehrendes Muster. Geht ihr dagegen ganz nah heran, kann ein abstraktes Foto entstehen, auf dem kaum noch zu erkennen ist, was ihr eigentlich fotografiert habt.
Ob Architektur, Natur, Streetfotografie, Porträt, Stillleben oder ein Foto von einer Reise – das Genre spielt keine Rolle.
Sucht nach Motiven, bei denen ihr schon beim Hinsehen glaubt, die Oberfläche zu spüren. Teilt die Strukturen, die ihr entdeckt habt, mit 〈#texture〉.

Photo by MASUMI NAKAMURA

Photo by Yuya

Photo by YuKoreeda
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