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Die richtige Ausrüstung für Familienfotografie | Knowledge #520

By マサヒデ · 28. August 2026

Serie „Notizen von Kreativen“
Die richtige Ausrüstung für Familienfotografie | Knowledge #520

Cover photo by マサヒデ

Die richtige Ausrüstung für Familienfotografie | Knowledge #520

Cover photo by マサヒデ

Seit 13 Jahren fotografiere ich, doch vor Kurzem traf ich zum ersten Mal eine wirklich weitreichende Entscheidung.

Ich trennte mich von meiner Vollformatkamera und machte ein APS-C-Modell zum Herzstück meiner Ausrüstung. Bis dahin hatte ich im Laufe meiner fotografischen Laufbahn zwar immer wieder nach größeren Sensorformaten gestrebt, mich jedoch noch nie bewusst verkleinert.

Auslöser war die Geburt meines Sohnes. Zuvor hatte ich den unterschiedlichsten Motiven nachgespürt – von Wildvögeln und Landschaften bis hin zu Porträts – und war, getragen von jugendlicher Energie, mit mehreren Kilogramm Ausrüstung durch die Natur gezogen.

Heute muss ich mich dagegen bewegen, während ich meinen zehn Kilogramm schweren Sohn auf dem Arm trage. Familienfotos zu machen bedeutete deshalb auch, meine Kriterien für die Wahl der Ausrüstung von Grund auf zu überdenken.

Die Nähe zur Familie an erste Stelle setzen

Da Fotografie schon lange vor der Gründung meiner Familie mein Hobby war, war ich überzeugt, auch mein eigenes Kind problemlos fotografieren zu können.

Als ich jedoch meine Vollformatkamera hervorholte, schränkte mich allein ihr Gewicht erheblich in meiner Bewegungsfreiheit ein. Auch das seit Jahren geschätzte 50-mm-Objektiv erwies sich als zu eng, um meinen Sohn aus unmittelbarer Nähe zu fotografieren.

So gelangte ich schließlich zu meinem heutigen Hauptsystem: einer APS-C-Kamera in Kombination mit einer Festbrennweite, die einem Bildwinkel von 28 mm im Kleinbildformat entspricht.

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Foto: マサヒデ

Mich von der Vollformatkamera zu trennen und den vertrauten Bildwinkel aufzugeben, waren Veränderungen, die eine sehr bewusste Entscheidung verlangten. Doch nichts ist wichtiger als die Familie.
Für mich ist diese Ausrüstung daher die konsequente Antwort auf die Frage, wie sich die Nähe zu meiner Familie am besten bewahren lässt.

Nicht alles muss vollkommen abgebildet sein

Natürlich bringt der Wechsel zu APS-C auch Kompromisse mit sich: einen geringeren Dynamikumfang, schneller sichtbares Bildrauschen und RAW-Dateien mit weniger Spielraum in der Nachbearbeitung. Gerade weil die Fotografie seit vielen Jahren mein Hobby ist, nehme ich diese Einschränkungen deutlich wahr.

Doch je häufiger ich auf diese Weise fotografierte, desto stärker wurde mir bewusst, dass Familienfotografien keine technische Perfektion benötigen.

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Foto: マサヒデ

Wenn eine Aufnahme das Heranwachsen meines Sohnes, das Glück unserer Familie und die beiläufigen Augenblicke des Alltags bewahrt, dann ist sie für uns ein gelungenes Bild – selbst wenn einzelne Partien überbelichtet sind oder Rauschen sichtbar wird.

Für alle, die künftig ihre Familie fotografieren möchten

Wer künftig Familienfotos aufnehmen möchte und noch unsicher bei der Wahl der Ausrüstung ist, dem empfehle ich ausdrücklich eine APS-C-Kamera. Die kompakte Bauweise ist besonders wertvoll, weil sie den gemeinsamen Familienalltag kaum beeinträchtigt. 

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Foto: マサヒデ

Wenn durch die Entscheidung für APS-C finanzieller Spielraum entsteht, empfehle ich, möglichst in ein lichtstarkes Objektiv zu investieren. Innenräume sind dunkler, als man häufig annimmt, und Kinder halten kaum einen Augenblick still.
Ein gewisses Maß an Bildrauschen mag vertretbar sein – dennoch sollte es so gering bleiben, dass die Gesichtsausdrücke der Familie klar erkennbar sind.

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