Fotografiebegeisterte Kreative erzählen von ihren Kameras und den Geschichten, die sie mit ihnen verbinden. In einer „Lieblingskamera“ spiegeln sich stets auch die individuelle Lebensauffassung und die persönlichen Werte ihres Besitzers wider. In dieser Folge unserer Serie steht むめい im Mittelpunkt, der die Canon EOS R3 als seine bevorzugte Kamera nutzt.
Was gewinnt man im Austausch für ihr Gewicht? Was bedeutet Leichtigkeit im fotografischen Arbeiten? Und wie weit kann man in den Akt des Fotografierens eintauchen? Diese Geschichte beginnt mit solchen Fragen und führt zu der Veränderung, die sich in むめいs Blick vollzogen hat.
Canon EOS R3: Grundlegende Informationen
Die Canon EOS R3 ist eine spiegellose Vollformatkamera von Canon, die mit hoher Robustheit und Geschwindigkeit für den professionellen Einsatz konzipiert wurde. Dank ihres Stacked-CMOS-Sensors und der schnellen Bildverarbeitung bietet sie eine leistungsstarke Autofokus- und Serienbildfunktion, die insbesondere bei bewegten Motiven überzeugt.
Schwer und doch leichtfüßig
Unter den zahlreichen Modellen, mit denen ich bisher gearbeitet habe, empfinde ich die Canon EOS R3 ganz besonders als eine Kamera, mit der ich mich vollständig auf das Fotografieren konzentrieren kann.
Durch den integrierten Hochformatgriff besitzt sie sowohl hinsichtlich ihres Gewichts als auch ihrer Abmessungen eine deutliche Präsenz. Mit Akku wiegt sie 1.015 Gramm. Obwohl sie damit mehr als ein Kilogramm auf die Waage bringt, tritt ihr Gewicht beim Aufnehmen erstaunlicherweise nicht in den Vordergrund.

Foto von むめい
Im Gegenteil: Sobald ich sie ans Auge hebe, stellt sich unmittelbar ein Gefühl von Stabilität ein. Als Werkzeug zum Fotografieren findet sie ganz selbstverständlich ihren Platz in meinen Händen.
Das Vertrauen in Autofokus und Auslöser
Zu den größten Stärken der Canon EOS R3 gehört für mich zunächst die Präzision ihres Autofokus.
Sie erfasst Motive außerordentlich schnell, und sobald der Fokus sitzt, verfolgt sie diese angenehm zuverlässig. Bei der Street Photography begegnen einem viele bewegte Motive wie Menschen oder Fahrzeuge. Umso wichtiger ist das Vertrauen, ohne Zögern auslösen zu können.

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Ein weiterer Aspekt, den ich besonders schätze, ist die schnelle Auslösereaktion.
Das unmittelbare Gefühl, genau in dem Moment aufzunehmen, in dem ich den Auslöser drücke, wirkt vollkommen natürlich. Zwischen meiner Intention und der Reaktion der Kamera gibt es keine spürbare Verzögerung. Dadurch entgeht mir der entscheidende Augenblick nur selten, und die Kamera fühlt sich wie eine Erweiterung meines Körpers an.
Sich ganz auf das Beobachten konzentrieren
Natürlich bietet das aktuelle Spitzenmodell Canon EOS R1 inzwischen möglicherweise eine höhere Leistung. Dennoch bezeichne ich die Canon EOS R3 als meine Lieblingskamera, weil mir der langjährige Umgang mit ihr ein Vertrauen vermittelt, das sich nicht allein anhand technischer Daten erklären lässt.
Früher fragte ich mich ständig, ob der Fokus wirklich saß oder ob ich den entscheidenden Augenblick rechtzeitig erwischen würde. Solche Unsicherheiten standen im Vordergrund, sodass ich dem technischen Vorgang des Fotografierens zu viel Aufmerksamkeit widmete. Dadurch habe ich den Landschaften, Situationen und Atmosphären, auf die ich meinen Blick eigentlich richten wollte, vermutlich nicht genügend Beachtung geschenkt.

Foto von むめい
Seit ich mit der Canon EOS R3 fotografiere, sind meine Sorgen um Autofokus und Reaktionsgeschwindigkeit weitgehend verschwunden. Nun kann ich mich ganz auf das Beobachten dessen konzentrieren, was unmittelbar vor mir geschieht.
Der Blick für den Schatten
Beim Fotografieren ist es mir besonders wichtig, „den Schatten zu sehen“.
Wenn ich durch die Stadt gehe, faszinieren mich bisweilen weniger die Menschen oder Gebäude selbst als vielmehr das Verhältnis von Licht und Schatten, das sich um sie herum entfaltet.
Die langen Schatten, die das tief stehende Licht am Morgen oder Abend zeichnet. Die Kontraste, die entstehen, wenn Licht durch die Zwischenräume der Gebäude fällt. Ob man solche Veränderungen wahrnimmt oder nicht, kann eine Fotografie grundlegend prägen.

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Die Canon EOS R3 ist eine verlässliche Begleiterin, mit der ich solche flüchtigen Augenblicke festhalten kann, ohne sie zu verpassen.
Weil die Unsicherheit beim Fotografieren nachgelassen hat, habe ich mehr Raum gewonnen, meine Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu richten: auf Licht und Schatten sowie auf die Bewegungen der Menschen. Diesen Freiraum habe ich gewonnen.
Für mich ist die Canon EOS R3 weit mehr als nur eine leistungsstarke Kamera. Sie ist eine wertvolle Lieblingskamera, die meinen Blick als Fotograf erweitert hat.
Auch künftig möchte ich gemeinsam mit dieser Kamera weiter nach dem Licht und den Schatten des Alltags suchen.

むめい
Ich bin むめい. In Kanagawa widme ich mich der Street Photography und nehme außerdem Aufträge für Fotoshootings vor Ort an.
cizucu: むめい
Instagram: @muna_to_mumei

