Das von cizucu weltweit veranstaltete Ausstellungsformat für Fotoposter, das »photo poster project«, ermöglicht die Teilnahme allein durch die Wahl von Stadt und Datum.
Das von uns als ppp bezeichnete Projekt ist weit mehr als eine reine Fotoausstellung. Es ist eine Community, in der jede:r seine eigene Geschichte in einem geschützten Rahmen teilen kann, und zugleich eine Gelegenheit, sich im realen Raum mit Kreativen aus aller Welt zu vernetzen.
Dieses Mal haben wir mit der Künstlerin ンテ gesprochen, die am »photo poster project« teilgenommen hat.

Stellen Sie sich bitte kurz vor!
Bei cizucu trete ich unter dem Namen ンテ auf!
Seit dem Studium habe ich mich für Fotografie begeistert und poste regelmäßig auf Instagram – es hat mich richtig gepackt! Ich finde es faszinierend, wie Fotos je nach Perspektive, Bildausschnitt oder Farbgebung ganz unterschiedliche Stimmungen transportieren können!
Was hat Sie zur Teilnahme motiviert?
Ich hatte zuvor noch nie an einer Fotoausstellung teilgenommen oder selbst eine organisiert, und ehrlich gesagt dachte ich, es sei vielleicht noch zu früh für mich...
Doch als ich von cizucu eingeladen wurde, dachte ich: »Jetzt oder nie – ich wage den Schritt!« und habe mich mutig angemeldet.
Vor Ort war die Atmosphäre so herzlich, dass meine anfängliche Nervosität sofort verflogen ist – daran erinnere ich mich noch genau.

Gab es Veränderungen für Sie durch die mehrfache Teilnahme?
Durch die Teilnahme an der Ausstellung hatte ich die Möglichkeit, verschiedene Kameras und Herangehensweisen kennenzulernen und Einblicke in fotografische Eigenheiten zu gewinnen, die ich selbst noch nicht hatte. Ich habe das Gefühl, mein fotografisches Spektrum erweitert zu haben!
Es gibt nicht nur einen »richtigen Weg« zu fotografieren – das wurde mir beim Betrachten und Besprechen der Werke im Ausstellungsraum besonders bewusst.
Wenn ich von den individuellen Ansprüchen anderer höre, erkenne ich auch meine eigenen besser und möchte sie beim nächsten Shooting ausprobieren. So entwickelt sich mein Zugang zur Fotografie mit jeder Teilnahme ein Stück weiter.
Was macht für Sie den Reiz des photo poster project aus?
Da sich hier Gleichgesinnte treffen, ist es ein Ort, an dem man endlich ausführlich über Fotografie sprechen kann – das macht diesen Rahmen so besonders. Fotografie verbindet Menschen auf eine wunderbare Weise!

Im Alltag gibt es selten Gelegenheiten, ausführlich über Fotografie zu sprechen, aber beim »photo poster project« ist das ganz natürlich möglich. Schon allein durch die Werke entstehen Gespräche, und ehe man sich versieht, fühlt man sich wie unter »Fotofreund:innen« – das ist ein sehr angenehmes Gefühl. Über Kunstwerke mit anderen in Kontakt zu treten, zeigt mir immer wieder die Kraft der Fotografie.
Für alle, die noch zögern, am photo poster project teilzunehmen
Ich habe es nie bereut, teilgenommen zu haben – im Gegenteil: Man wird herzlich aufgenommen, die Nervosität legt sich schnell, und am Ende fühlt man sich wie unter Freund:innen bei einer inspirierenden Ausstellung!
Am Ende der Ausstellung erhält man sogar ein Poster, das man zu Hause aufhängen und als bleibende Erinnerung bewahren kann – eine tolle Gelegenheit!
Gerade wer zum ersten Mal dabei ist und sich unsicher fühlt, sollte es einfach ausprobieren. Die Atmosphäre im Ausstellungsraum ist so warmherzig, dass man sich nicht verstellen muss, und über die Fotografie kommt man ganz natürlich ins Gespräch. Das Poster als Andenken zu Hause erinnert einen immer wieder daran, wie schön es war, dabei gewesen zu sein.


