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By cizucu ·

cizucu veranstaltet weltweit Fotoausstellungen im Rahmen des , an denen man teilnehmen kann, indem man einfach Stadt und Datum auswählt.
Das von uns als ppp bezeichnete Projekt ist weit mehr als eine reine Fotoausstellung. Es ist eine Community, in der jede:r seine Geschichte in einem sicheren Rahmen teilen kann und die Möglichkeit erhält, sich im realen Raum mit Kreativen aus aller Welt zu vernetzen.
Dieses Mal haben wir mit der Künstlerin Bonjour tangor gesprochen, die am teilgenommen hat.

@ kaz3 photo
Ich bin Sophie Guillou und arbeite unter dem Künstlernamen Bonjour tangor als visuelle Künstlerin aus Frankreich.
Ich habe Kunst studiert und mich ursprünglich auf Zeichnung und Collage konzentriert. Doch seitdem ich mir im letzten Jahr eine neue -Kamera zugelegt habe, widme ich mich intensiv der Entwicklung fotografischer Serien.
Meine Fotografie ist von der Philosophie des „Wabi-Sabi“ geprägt. Ich möchte die stille Schönheit, die in Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Schlichtheit liegt, in abgenutzten Texturen, flüchtigen Lichtmomenten und oft übersehenen Details einfangen.
Ich lerne seit einigen Monaten Japanisch in Fukuoka und habe in letzter Zeit besonders viel fotografiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde ich vom cizucu-Team eingeladen und dachte: „Wenn schon, dann reiche ich doch ein Werk ein.“
Ich finde es sehr wichtig, Werke nicht nur digital oder auf zu zeigen, sondern sie auch tatsächlich zu drucken und auszustellen.
Besonders reizvoll war für mich auch der direkte Austausch mit Besucher:innen und anderen Kreativen. Es gibt so viele Themen – Motivation, Projekte, Techniken, Licht – über die man sich persönlich austauschen kann. Ich war überzeugt, dass dies eine sehr bereichernde Erfahrung werden würde.
Übrigens war dies auch meine erste Ausstellungserfahrung auf Japanisch.
Ich habe in Frankreich bereits Erfahrung im Kunstbetrieb und in der Organisation von Ausstellungen gesammelt und wollte deshalb auch beim beim Aufbau mitwirken. Mich hat interessiert, wie die Vorbereitung in Japan abläuft und wie diese Ausstellungsform dort umgesetzt wird.
Da ich gerade Japanisch lerne, war auch der Austausch mit den anderen Künstler:innen auf Japanisch eine wertvolle Erfahrung. Ich habe mehr gelernt, als ich erwartet hatte – es war wirklich inspirierend.
Auch die Druckqualität war hervorragend. Sowohl die Poster als auch die von mir gestalteten Karten waren auf sehr hohem Niveau umgesetzt.

Das cizucu-Team und alle teilnehmenden Kreativen haben mich sehr herzlich empfangen. Der Ausstellungsraum war zwar eine kleine Galerie, aber die Qualität des Raumes und das Licht waren ausgezeichnet.
Auch die Präsentationen (Gallery Talks) der einzelnen Kreativen und das Feedback von allen waren sehr bereichernd. Insgesamt war es eine rundum gelungene Erfahrung – es gab wirklich nichts Negatives zu berichten.

Ich wollte dieses Mal unbedingt ein Foto zeigen, das ich in Frankreich aufgenommen habe!
Das Foto entstand vor einigen Monaten an einem Wintermorgen in Südfrankreich. Zu sehen sind eine Plane und Stroh – typische Motive in ländlichen Gegenden. Doch das Licht an diesem Tag ließ sie für mich wie Draperien aus der Geschichte der klassischen Skulptur erscheinen, sodass ich den Auslöser drücken musste.
Eigene Werke zu drucken und auszustellen ist eine wirklich wertvolle Erfahrung.
Man erhält direktes Feedback von Besucher:innen und anderen Fotograf:innen, knüpft neue Kontakte – es ist einfach eine bereichernde und inspirierende Zeit!

183 Magazine
Eine Interviewreihe mit den persönlichen Stimmen von Kreativen, die an photo poster project (ppp), der weltweit von cizucu veranstalteten Fotoposter-Ausstellung, teilgenommen haben. Anhand ihrer individuellen Geschichten – von den Beweggründen für ihre Teilnahme bis zu den daraus entstandenen Begegnungen – zeigen wir die Gedanken und Verbindungen, die die ppp-Community zusammenbringen.
