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photo poster project | Den letzten Geburtstag in den Zwanzigern als „Dokument“ verwandeln von Kevin 張硯華 | ISSUE #203

By cizucu · 23. April 2026

Serie „Geschichten ausstellender Kreativer“
photo poster project | Den letzten Geburtstag in den Zwanzigern als „Dokument“ verwandeln von Kevin 張硯華 | ISSUE #203
photo poster project | Den letzten Geburtstag in den Zwanzigern als „Dokument“ verwandeln von Kevin 張硯華 | ISSUE #203

cizucu veranstaltet weltweit Foto-Poster-Ausstellungen, bei denen man einfach Stadt und Datum auswählt und teilnehmen kann – das .

Das von uns als ppp bezeichnete Projekt ist weit mehr als eine reine Fotoausstellung. Es ist eine Community, in der jede:r seine Geschichte in einem sicheren Rahmen teilen kann, und eine Gelegenheit, sich mit Kreativen aus aller Welt im realen Raum zu vernetzen.

Dieses Mal haben wir mit dem Kreativen Kevin 張硯華 gesprochen, der am teilgenommen hat.

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Bitte stelle dich kurz vor!

Hallo, ich bin Kevin (張硯華). Ich komme aus Indonesien und lebe nun seit zehn Jahren fest verwurzelt in Taiwan.

Früher war ich Beobachter des Alltags, heute bin ich als „Dokumentierender“ mit der Kamera unterwegs und arbeite seit etwa vier Jahren professionell.
Das vergangene Jahr war ein bedeutender Wendepunkt in meiner fotografischen Laufbahn: Ich habe meine eigene Marke offiziell gegründet und vertiefe meine Ausdrucksformen in den Bereichen Hochzeit, Porträt, Event und Landschaft.

Fotografie ist für mich nicht nur Technik, sondern eine Form der Kommunikation, die Gefühle jenseits von Worten transportieren kann. Mein Stil ist es, ungezwungene Emotionen in flüchtigen Momenten einzufangen und ihnen in einem Bild spürbare Wärme zu verleihen.
Die zehn Jahre interkultureller Erfahrung in Taiwan haben mir einen Blick geschenkt, der Schönheit aus neuen Perspektiven entdeckt – selbst in vertrauten Szenerien. Auch in Zukunft möchte ich durch meine Linse Geschichten festhalten, die im Herzen bleiben.

Kevins Portfolio

Was war dein Beweggrund für die Teilnahme?

Der Anstoß kam durch eine Einladung zur Teilnahme.

Was mich besonders motiviert hat: Der Tag der Ausstellung (8. Februar) war zufällig mein Geburtstag. Ich wollte den letzten Tag meiner Zwanziger als „Dokument“ festhalten und mir selbst dieses Geschenk machen.

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Es war meine erste Teilnahme an einer Ausstellung, aber nachdem ich bereits viele Fotoausstellungen besucht hatte, wollte ich irgendwann auch einmal selbst auf der „ausstellenden Seite“ stehen. Nicht nur das Erschaffen von Werken, sondern auch der gesamte Prozess bis zur Teilnahme an einer Ausstellung hat mich gereizt.

Ein weiterer Grund war der Wunsch, andere Fotograf:innen kennenzulernen und sich direkt austauschen zu können. Diese Motive haben sich verbunden und mich zur Teilnahme bewogen.

Wie war deine Erfahrung bei der Teilnahme?

Am stärksten blieb mir das Gefühl, dass ich diese Erfahrung nicht nur für mich behalten wollte. Gerade weil ich aus Indonesien stamme und in Taiwan lebe, hatte ich das Bedürfnis, die Atmosphäre und die Eindrücke, die ich beim gesammelt habe, auch anderen ausländischen Kreativen in Taiwan weiterzugeben. Dieser Gedanke hat mich besonders bewegt.

Vor allem die Begegnung mit den Werken anderer Kreativer vor Ort hat mir neue Inspiration geschenkt. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie dankbar ich dafür bin, hier und jetzt in Taipeh fotografieren zu können und diese Zeit erleben zu dürfen.

Warum hast du dich für dieses eine Bild entschieden?

Ich habe mich dieses Mal für ein Bild entschieden, das ich im Jiantan Scenic Area aufgenommen habe.
Zu dieser Zeit war ich persönlich sehr mit meinem Aufenthaltsstatus in Taiwan und dem Antrag auf Daueraufenthalt beschäftigt.

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Ausgestelltes Werk dieser Ausstellung

Mit diesen Gedanken im Kopf habe ich – fast wie in einem Gespräch mit einer „höheren Macht“ durch die rosa Wolken – versucht, mich zu entspannen und zumindest ein wenig zu verstehen, was das Leben für mich bereithält.

Gleichzeitig wollte ich mein Leben in Taipeh auf meine eigene Weise dokumentieren. Auch dieser Wunsch steckt in dem Bild.

Für alle, die mit dem Gedanken spielen, am photo poster project teilzunehmen

Ich möchte allen sagen: „Habt keine Angst, seid selbstbewusst und bleibt entspannt!“

Diese Erfahrung ist ein Geschenk an sich selbst und eine Gelegenheit, Dankbarkeit für den eigenen Weg zu empfinden.
Vielleicht wird eure Fotografie zum Anlass für einen Austausch oder ihr begegnet Menschen mit ähnlichen Geschichten.

Macht einfach den ersten Schritt und nehmt ganz ungezwungen teil.

Kommende Termine in Taipeh
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