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photo poster project | Mit den eigenen Farben den eigenen Moment festhalten von 블루문 | ISSUE #202

By cizucu · 21. April 2026

Serie „Geschichten ausstellender Kreativer“
photo poster project | Mit den eigenen Farben den eigenen Moment festhalten von 블루문 | ISSUE #202
photo poster project | Mit den eigenen Farben den eigenen Moment festhalten von 블루문 | ISSUE #202

cizucu veranstaltet weltweit Ausstellungen für Foto-Poster, bei denen man einfach Stadt und Datum auswählen und teilnehmen kann: das .

Das von uns als ppp bezeichnete Projekt ist weit mehr als eine reine Fotoausstellung. Es ist eine Community, in der jede:r seine eigene Geschichte in einem sicheren Rahmen teilen kann, und eine Gelegenheit, sich im realen Raum mit Kreativen aus aller Welt zu vernetzen.

Dieses Mal haben wir mit der Künstlerin 블루문 gesprochen, die am teilgenommen hat.

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Bitte stell dich kurz vor!

Hallo, ich bin 블루문 (Blue Moon).

„Blue Moon“ bezeichnet den zweiten Vollmond innerhalb eines Monats. Mir gefällt an diesem Namen auch die kleine Umkehrung, dass der Mond dabei nicht wirklich blau ist.
Wie auch der vertraute Vollmond manchmal einen besonderen Moment birgt, möchte ich das Besondere im Alltäglichen in verschiedenen Formen festhalten. Dieses Gefühl steckt in meinem Künstlernamen.

Um keinen dieser unvorhersehbaren „Augenblicke“ zu verpassen, fotografiere ich ausschließlich mit meinem Smartphone (Samsung Galaxy S24 Ultra).

블루문 Portfolio

Wie bist du zur Teilnahme gekommen?

Auf cizucu bin ich erstmals aufmerksam geworden, als ich Beiträge von anderen gesehen habe, die an Ausstellungen teilgenommen haben.
Ich war fasziniert von dieser Welt und habe mir vorgenommen, eines Tages selbst dabei zu sein.

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Als ich dann tatsächlich zur Teilnahme eingeladen wurde, war ich wirklich überrascht – es fühlte sich fast wie Schicksal an!

Da ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe, hat es mich einiges an Überwindung gekostet, teilzunehmen.
Nach langem Überlegen habe ich mich aber entschieden: Wenn es auch nur eine Person gibt, die meine Fotos schätzt, dann sollte ich es trotz aller Unsicherheit wagen. So habe ich mich zur Teilnahme entschlossen.

Wie war deine Erfahrung bei der Teilnahme?

Am Tag der Ausstellung musste ich kaum etwas vorbereiten, sodass ich ganz entspannt teilnehmen konnte.
Allerdings waren viel mehr Besucher:innen da als erwartet, was mich ehrlich gesagt ziemlich nervös gemacht hat.

Dennoch haben viele von sich aus das Gespräch gesucht und mich herzlich willkommen geheißen – das hat mich sehr gefreut.
Besonders beeindruckt hat mich das Team: Alle waren unglaublich freundlich, haben echtes Interesse gezeigt und aufmerksam zugehört. Das hat mich tief berührt.

Es war auch etwas ganz Besonderes, die Begeisterung so vieler Menschen für ihre Lieblingswerke im selben Raum zu erleben.
Die Begegnung mit dieser reinen Leidenschaft und Ausdruckskraft hat mich sehr inspiriert und zum Nachdenken angeregt.

Warum hast du dich für dieses eine Bild entschieden?

Ich habe ein Foto ausgewählt, das ich an einem Tag mit dem ersten Schnee im Park vor meinem Haus gemacht habe – eigentlich nichts Besonderes, aber ich war so glücklich, dass ich hinausgegangen bin, um zu fotografieren.

Den fallenden Schnee habe ich nicht wie sonst als „ganz weißes Foto“ festgehalten, sondern als Farbe der Herbstblätter eingefangen.
In diesem Moment hatte ich das Gefühl: Vielleicht kann ich mit meinen eigenen Farben meinen eigenen Moment bewahren – das hat mir ein wenig Selbstvertrauen gegeben.

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Ausgestelltes Werk dieser Ausstellung

Gerade deshalb schien mir dieses Foto auch als erstes Ausstellungswerk besonders passend, weshalb ich es ausgewählt habe.

Für alle, die mit dem photo poster project liebäugeln

Fotografie kann eine sehr persönliche, in sich abgeschlossene Zufriedenheit sein.
Doch manchmal verliert man die Orientierung, fragt sich: „Was mache ich eigentlich?“ oder „Was soll ich als Nächstes tun?“

Auch wenn es im eigenen Umfeld vielleicht niemanden gibt, der das eigene „Fotografieren wollen“ versteht – manchmal wünscht man sich doch, sich über Fotografie austauschen zu können.

Für solche Menschen, aber auch für alle anderen:
Ganz gleich, mit welcher Motivation man fotografiert –
die Erfahrung, dass die eigenen Bilder ernsthaft betrachtet werden, dass man ins Gespräch kommt und echte Verbindungen entstehen, ist wirklich etwas Besonderes.

Allen, die cizucu entdeckt haben, möchte ich ans Herz legen, es einmal auszuprobieren.

Kommende Ausstellungen in Seoul
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