Das von cizucu weltweit initiierte ermöglicht es, durch das einfache Einreichen von Fotografien an einer Fotoausstellung teilzunehmen und neue fotografische Weggefährten kennenzulernen.
In dieser Ausgabe haben wir mit dem Kreativen naoya_ts gesprochen, der am teilgenommen hat.

Bitte stellen Sie sich kurz vor!
Mein Name ist naoya. Im Alltag fotografiere ich hauptsächlich Street- und Schnappschüsse.
Ich halte Szenen fest, in denen Licht und Schatten alltägliche Momente in dramatische Bilder verwandeln. Da ich auch eine Vorliebe für markante Architektur und Bauwerke habe, fotografiere ich häufig Szenen, in denen Menschen an solchen Orten vorbeigehen.
Was hat Sie zur Teilnahme motiviert?
Ich wurde von einem Mitglied des cizucu-Teams angesprochen und habe gesehen, dass auch andere, mit denen ich bereits in Kontakt stand, teilgenommen haben – das hat mich zur Teilnahme bewegt.
Es war nicht meine erste Ausstellung, aber das Format des mit Anwesenheitspflicht und Gallery Talk war für mich neu und hat mein Interesse geweckt.
Außerdem fand ich es sehr reizvoll, dass hier ein Raum geschaffen wurde, um mit vielen Kreativen in den Austausch zu treten.

Gab es Veränderungen bei Ihnen durch die mehrfache Teilnahme?
Vor meiner Teilnahme dachte ich, dass Gespräche mit Kreativen aus demselben Genre besonders tiefgründig sein würden. Doch bei meiner ersten und zweiten Teilnahme hatte ich oft die Gelegenheit, mich mit Künstler:innen auszutauschen, die ganz andere fotografische Schwerpunkte setzen. Dabei habe ich viele neue Sichtweisen und Denkansätze für das Fotografieren kennengelernt.
Gerade die Gespräche mit Einsteiger:innen oder jüngeren Teilnehmer:innen haben mir gezeigt, wie sehr ich selbst oft in gewohnten Mustern fotografiere.
Was macht für Sie den Reiz des photo poster project aus?
Der Austausch mit vielen unterschiedlichen Menschen macht großen Spaß. Gemeinsame Gespräche über Kameras, Lieblingskompositionen, Retusche-Techniken oder auch die Geschichten hinter den Aufnahmen haben mir viele neue Impulse gegeben.
Dank der angenehmen Atmosphäre, die das Team schafft, ist das Ausstellungserlebnis besonders bereichernd.
Bei klassischen Ausstellungen übernimmt man meist selbst den Druck und Aufbau. Hier genügt das Hochladen der Bilddaten, um unkompliziert an der Ausstellung teilzunehmen. Besonders reizvoll ist auch das große A2-Posterformat, das man sonst selten selbst drucken lässt.
Für alle, die noch überlegen, beim photo poster project mitzumachen
Beim ersten Mal vergeht die Zeit oft wie im Flug, aber beim zweiten Mal fühlt man sich schon sicherer und kann die Begegnungen noch intensiver genießen.
Auch ich habe beim zweiten Mal mehr mitgenommen als beim ersten – vor allem gab es viele neue Erkenntnisse. Vielleicht wird man auch beim Gallery Talk immer besser.

182 Magazine
Geschichten ausstellender Kreativer
Eine Interviewreihe mit den persönlichen Stimmen von Kreativen, die an photo poster project (ppp), der weltweit von cizucu veranstalteten Fotoposter-Ausstellung, teilgenommen haben. Anhand ihrer individuellen Geschichten – von den Beweggründen für ihre Teilnahme bis zu den daraus entstandenen Begegnungen – zeigen wir die Gedanken und Verbindungen, die die ppp-Community zusammenbringen.




