Einleitung
„Ich wünsche mir, dass alle am Ende ihres Lebens von Herzen lächeln können.“
Mit diesem Gedanken im Herzen griff ich am 7. Juli 2024 zur Kamera.
Die darauf folgenden Tage des Fotografierens und Publizierens zogen sich über etwa zwei Jahre. Über soziale Medien konnte ich viele Menschen kennenlernen, mich austauschen und schließlich einen Ort schaffen, an dem mir mittlerweile 55.000 Menschen folgen.
Nun möchte ich zu meinen Ursprüngen zurückkehren und mit der Einzelausstellung „Last Letter“ den nächsten Schritt gehen.
Am Sonntag, den 8. März 2026, im BENE- in Minami-Aoyama, Tokio. Neben der Fotoausstellung wird es auch einen Artist Talk und Workshops geben – das Ganze als kostenpflichtige Veranstaltung.
Statt nur über den Bildschirm, möchte ich gemeinsam mit den Besucher:innen Zeit und Raum teilen.
Ich wünsche mir eine Ausstellung, in der ich die Gefühle, die ich in den letzten zwei Jahren unbedingt vermitteln wollte, persönlich überreichen kann.
kani
Ich fotografiere sanfte Dark Fantasy.
cizucu:kani
Instagram :@kaninobouken
HP:kaninobouken.jp
Zur Ausstellung
Bei der Konzeption der Fotoausstellung „Last Letter“ stellten sich mir zwei große Herausforderungen.
Diese Einzelausstellung ist mehr als eine Präsentation von Fotografien.
Ich wollte einen Raum schaffen, in dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und Gefühle teilen können. Dafür wurde ein Ort benötigt, der bis zu 100 Personen gleichzeitig aufnehmen und sowohl Artist Talks als auch Workshops ermöglichen kann.
Doch herkömmliche Fotogalerien erfüllen diese Anforderungen meist nicht. Ich habe über 800 Ausstellungsorte und Galerien in Tokio recherchiert und zahlreiche Anfragen gestellt. Nach mehr als einem halben Jahr fand ich schließlich einen Ort, an dem ich meine Botschaft vermitteln kann.
Die zweite Herausforderung war die Finanzierung.
Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist für eine Fotografin, die über soziale Medien arbeitet, keine kleine Aufgabe. Auch die Frage, wie man Besucher:innen gewinnt, war offen, und oft fragte ich mich, ob überhaupt jemand kommen würde.
Doch die Menschen, denen ich bisher begegnet bin, und mein Wunsch, meine Botschaft zu teilen, haben mir Mut gemacht.
„Vielleicht hören mir die Menschen jetzt zu.“ Mit diesem Gefühl habe ich beschlossen, den nächsten Schritt zu wagen.
Foto: kani
Was ich vermitteln möchte
Der Grund, warum ich mit Fotografie und künstlerischer Kommunikation begonnen habe, ist ganz einfach.
„Ich wünsche mir, dass alle am Ende ihres Lebens lächeln können.“
Ein Weg, diesen Wunsch zu erfüllen, ist es, wichtigen Menschen seine Gefühle mitzuteilen.
In der Einzelausstellung „Last Letter“ beleuchte ich meine eigene Perspektive anhand zweier Ursprünge: der Hochzeit als Ort des Gefühlsausdrucks und dem Tōhoku-Erdbeben, bei dem viele Menschen sich nicht mehr voneinander verabschieden konnten.
Menschen, die sich manchmal einsam fühlen.
Menschen, die „Danke“ oder „Ich hab dich lieb“ sagen möchten, es aber nicht in Worte fassen können.
Menschen, die das Gefühl haben, sie würden es bereuen, wenn sie nichts ändern.
Gerade diejenigen, die solche Gefühle in sich tragen, lade ich herzlich zu dieser Ausstellung ein.
Vielleicht wird dieser Ort für jemanden zum Anlass, einen „letzten Brief“ zu schreiben.
Mit diesem Wunsch heiße ich Sie herzlich willkommen.
Ausstellungsinformationen
„Last Letter“
Datum & Uhrzeit: Sonntag, 8. März 2026, 14:00 – 16:30 Uhr (Einlass ab 13:00 Uhr)
Ausstellungsort: BENE-
Adresse: 3. Etage, THE PLAYHOUSE, 5-8-5 Minami-Aoyama, Minato-ku, Tokio
Anfahrt: 3 Minuten zu Fuß vom Ausgang B1 der Station Omotesandō
Tickets: Bitte erwerben Sie Ihr Ticket im Vorverkauf über die offizielle Website.






